-
Jung zum zweiten Mal Weltmeister - Silber für Deutschland
-
Drittes Gold zum Abschluss: Varfolomeev siegt auch mit dem Band
-
Zwei Tote bei Waldbränden auf griechischer Insel Salamis
-
AfD sieht keinen Zusammenhang zwischen Waldbränden und Klimawandel
-
Lage bei Waldbränden in Nordrhein-Westfalen entspannt sich
-
Tausende Indonesier warten nach tödlichem Erdbeben auf Hilfe
-
Grodowski trifft dreifach: Bielefeld besiegt Cottbus
-
Reese trifft, Wolfsburg siegt
-
Elf Spiele ohne Sieg: Darmstadt kann nicht mehr gewinnen
-
Insgesamt zwölf Tote bei gegenseitigen Angriffen in Russland und der Ukraine
-
SPD-Ministerien legen Aktionsplan gegen Hitze vor - Union verlangt Präzisierung
-
Waldbrand in Belgien droht Lage in Deutschland zu verschärfen
-
Linke erwarten Scheitern des SPD-Projekts für Hitzeschutz im Grundgesetz
-
Zwölf Tote bei Busunfall in Ungarn - Fünf Menschen in Lebensgefahr
-
Hitzeschutz im Grundgesetz: Grüne bieten Koalition Unterstützung an
-
Nach Zusammenbruch: Musiala geht es soweit wieder gut
-
Zweites WM-Gold in Frankfurt: Varfolomeev siegt mit dem Ball
-
Waldbrand im belgischen Hohen Venn: Feuer breitet sich vor deutscher Grenze aus
-
Nächste Medaille: Varfolomeev holt WM-Bronze mit dem Reifen
-
Hitzeschutz im Grundgesetz: CDU fordert von SPD Klärung offener Fragen
-
Feuer anderthalb Kilometer von deutscher Grenze entfernt - Kein Übergreifen erwartet
-
Zwölf Menschen bei Busunglück in Ungarn gestorben
-
DFB-Vorstellung: Klopp räumt Fehler ein
-
Solo zum Titel: Petros gewinnt EM-Gold im Marathon
-
Durchhalteparolen für IS-Mitglieder: Haftstrafe für deutsche Sympathisantin
-
Waldbrand in Belgien nahe Deutschland hat 3000 Hektar Land zerstört
-
Je drei Tote in Russland und der Ukraine - massive Drohnenangriffe auf Moskau
-
Attacke auf Senioren in Hessen: Ein Toter und eine Schwerverletzte
-
Protest gegen Abtreibungsgegner eskaliert: Zwölf verletzte Polizisten in Göttingen
-
Medien: Neun Tote bei Starkregen im Osten Japans
-
SPD-Minister legen Aktionsplan gegen Hitze vor - Beharren auf Verfassungsänderung
-
Route durch die Arktis: Chinesisches Containerschiff nach Europa aufgebrochen
-
Waldbrand kommt näher - Bürger in Teilen Monschaus sollen bis 10 Uhr Häuser verlassen
-
Waldbrände: SPD nimmt Strafverschärfung für Brandstiftung ins Visier
-
Zverev müht sich zu Auftaktsieg in Cincinnati
-
"Glamourdale-Airlines": Überfliegerin Fry hebt wieder ab
-
Messi vergibt Elfer: Miami verliert MLS-Topspiel
-
Weltrekordler Liebmann: "Weiß noch nicht, was in mir vorgeht"
-
DBB-Kapitänin Gülich nach Comeback: "War ziemlich aufgeregt"
-
Kieferschmerzen vom Schreien: Goldjunge Weber mit Kampfansage
-
SPD-Gesundheitsexperte: Bund muss massiv in Hitzeschutz investieren
-
Neue Kanzleramtsministerin Warken will Geheimdienst-Reform schnell voranbringen
-
Einschüchterungen und Auszählungspause: Wahlbeobachter in Sambia beklagen Unregelmäßigkeiten
-
Werth gewinnt Bronze in der Kür - Fry mit dem Double
-
Auch ohne Ansah: Sprintstaffel stürmt zu Silber
-
Im letzten Versuch: Weber holt Speer-Gold - Thumm Silber
-
Hattrick: Bayern-Frauen gewinnen Supercup
-
Bei Gülich-Comeback: DBB-Frauen unterliegen Spanien knapp
-
Schwimm-EM: Märtens gewinnt mit Mixed-Staffel Silber
-
Nach Erdbeben in Kolumbien aus Trümmern gerettete Frau gestorben
Rohr prophezeit Weltmeister aus Afrika: "Glaube ich ganz fest"
Starke Gegenwart, goldene Zukunft: Im Zuge der hervorragenden Leistungen in der Vorrunde der Fußball-Weltmeisterschaft prophezeit Gernot Rohr den nahenden ersten WM-Titel einer afrikanischen Mannschaft. "Der große Wurf wird kommen. Daran glaube ich ganz fest", sagte der Nationaltrainer Benins im Interview mit dem Sport-Informations-Dienst (SID). Vor allem defensiv hätten die Teams aus Afrika "einen großen Schritt nach vorn gemacht".
Die Einschätzung kommt aus berufenem Mund. "Ich bin jetzt seit 16 Jahren auf dem Kontinent tätig und sehe, wie sich die Rahmenbedingungen rasant verbessern und die Entwicklung technisch, taktisch und physisch voranschreitet", sagte Rohr: "Selbst wenn es bei dieser WM noch nichts werden sollte: Die Marokkaner sind momentan am nächsten dran und werden immer besser." Auch der Senegal sei "auf Tuchfühlung und ein Kandidat fürs Halbfinale".
Neun von zehn afrikanischen Teams haben sich bei der WM für die K.o.-Runde qualifiziert - eine Überraschung? "Keineswegs. Das ist logisch", sagte Rohr: "Seit einigen Jahren wird in Afrika richtig gute Arbeit geleistet in Verbänden und Vereinen. Die Strukturen werden Stück für Stück auf Highlevel gebracht. Die Stadien und Rasenflächen werden immer besser. Und auch die Vorbereitungen auf große Turniere werden professionalisiert, Spieler werden besser bezahlt, Trainerstäbe sind von höherer Qualität."
In der Debatte um die Beurteilung des afrikanischen Fußballs wünscht sich Rohr wie der frühere deutsche Nationalspieler Gerald Asamoah mehr Differenzierung. Man dürfe Afrika "nicht immer als Einheit sehen, es gibt in den 52 Fußball-Verbänden eine große Diversität mit regionalen Eigenheiten. Da gibt es große Unterschiede zwischen Nord und Süd, zwischen Ost und West", sagte der 73-Jährige: "Es macht Sinn, sich differenzierter und detaillierter mit den einzelnen Mannschaften zu beschäftigen."
Das von manchen Beobachtern als "unorthodox" beschriebene Spiel tue dem Fußball gut. So bekäme bei Senegal oder Ghana "die Fantasie ihren Platz, die Imagination, das Außergewöhnliche", so Rohr: "Es ist schön, dass es das im Weltfußball noch gibt. Nicht alles wird herausanalysiert und auf Effizienz getrimmt. Ich finde es schön, dass bei vielen afrikanischen Teams die Dinge mit Gefühl angegangen werden, ein Stück weit frei von Fesseln. Die Leichtfertigkeit gehört mit dazu. Das hat einen gewissen Charme."
Rohr hat in Afrika die Nationalmannschaften von Gabun, Niger, Burkina Faso und Nigeria trainiert. Seit 2023 ist er für Benin verantwortlich. Mit Nigeria war der frühere Mannheimer, der seit seiner Zeit bei Girondins Bordeaux auch die französische Staatsbürgerschaft besitzt, 2018 bei der WM in Russland dabei.
R.J.Fidalgo--PC