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Schiffsunglück vor indischer Küste: Küstenwache kämpft gegen Ölverschmutzung
Nach dem Untergang eines Containerschiffs vor der Küste Indiens bemüht sich die Küstenwache, eine Ölpest zu verhindern. Die Küstenwache versuche mit zwei Schiffen, "die Ausbreitung von Öl zu verhindern", teilte die Regierung des indischen Bundesstaats Kerala im Süden des Landes mit. Ein Flugzeug streue zudem Stoffe aus, um das Öl zu zersetzen.
Das Frachtschiff "MSC ELSA 3", das unter der Flagge des westafrikanischen Landes Liberia fuhr, war am Sonntag mit 640 Containern, darunter 13 mit gefährlicher Ladung, untergegangen. Zudem hatte das Schiff etwa 370 Tonnen Treibstoff und Öl an Bord.
Das Schiff war auf dem Weg in die Hafenstadt Kochi im Südwesten Indiens in Schwierigkeiten geraten und hatte einen Notruf abgesetzt. Es sank nach Angaben des Verteidigungsministeriums, nachdem es mit Wasser vollgelaufen war. Alle 24 Besatzungsmitglieder wurden gerettet. Der Vorfall bedroht nach Angaben des Ministeriums aber das "sensible Ökosystem entlang der Küste von Kerala".
Die Regierung sprach für die Küstenregionen Warnungen aus und forderte die Menschen auf, Container, die zum Teil schon an die Küste gespült worden seien, nicht zu berühren oder sich ihnen zu nähern.
M.A.Vaz--PC