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Unwetterwarnungen in Spanien und Portugal wegen Sturm "Leonardo"
Auf der Iberischen Halbinsel bereiten sich die Menschen auf Starkregen und Überschwemmungen infolge des Sturms "Leonardo" vor. Wegen der erwarteten heftigen Regenfälle und zu erwartenden Hochwassers sprachen die Behörden in Spanien und Portugal Unwetterwarnungen aus. Der spanische Wetterdienst Aemet gab für die Gebiete rund um die südspanischen Städte Cádiz und Ronda in der Region Andalusien für Mittwoch die höchste Warnstufe Rot aus.
Andalusiens Regionalpräsident Juan Manuel Moreno forderte die Bevölkerung zu "äußerster Vorsicht" auf. Abgesehen von der Provinz Almería im äußersten Osten Andalusiens sollen demnach am Mittwoch in der gesamten Region die Schulen geschlossen bleiben.
In Portugal gab der nationale Wetterdienst Ipma am Dienstag aufgrund "starken Seegangs" für die gesamte Küste und bestimmte Regionen im Norden und Zentrum des Landes die Alarmstufe Orange aus. Die Auswirkungen von "Leonardo" werden sich nach Ipma-Angaben bis Samstag bemerkbar machen. Demnach wird "mit anhaltenden und teilweise starken Niederschlägen, Schneefällen, starken Winden und starkem Seegang" gerechnet.
Bereits in der vergangenen Woche hatte der Durchzug des Sturms "Kristin" in Portugal für Überschwemmungen und erhebliche Schäden gesorgt. Fünf Menschen starben, mindestens 400 Menschen wurden verletzt. Besonders betroffen war die Region Leiria im Zentrum des Landes. Dort sind rund 93.000 Haushalte und etwa zehntausend Unternehmen infolge des Sturms weiter ohne Strom.
H.Silva--PC