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Institut spricht sich für veränderte Kennzeichnung von Ökostrom aus
Das Freiburger Ökoinstitut hat sich in einer von dem Ökoenergieanbieter Green Planet Energy in Auftrag gegebenen Analyse für eine veränderte Kennzeichnung von Ökostrom ausgesprochen. Werbeaussagen von Stromanbietern zur Klimabilanz ihrer Stromprodukte seien demnach häufig "irreführend oder gar falsch", wie Green Planet Energy am Dienstag in Hamburg erklärte. So sei vielen Kundinnen und Kunden nicht bewusst, dass der bloße Bezug von Ökostrom aus bereits rentabel laufenden Anlagen keinen Beitrag zur weiteren Einsparung von CO2 darstelle.
Anders sei dies dagegen bei "hochwertigen Ökostromangeboten", die den Bau zusätzlicher neuer Windkraft- und Solaranlagen zur Versorgung von Kundinnen und Kunden anreizten, hieß es in der Auswertung. Das Öko-Institut rate daher dazu, "die Angebote durch ergänzende Informationen in der Stromkennzeichnung unterscheidbar zu machen", erklärte die Energiegenossenschaft Green Planet Energy, die bis 2021 unter ihrem alten Namen Greenpeace Energy firmierte.
Einen wertvollen Beitrag dazu leisteten in diesem Zusammenhang langfristige Abnahmeverträge für neue und staatlich nicht geförderten Anlagen, erklärte Green Planet Energy weiter. Damit könnten Ökostromanbieter Projektbetreibern auch ohne EEG-Förderung die nötige Planungssicherheit für Investionen geben.
F.Carias--PC