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Gewerkschaft kündigt Warnstreiks bei Lieferando an
Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hat die Fahrerinnen und Fahrer von Lieferando für Donnerstag zu einem Warnstreik in Berlin aufgerufen. "Wir haben Lieferando im Februar zu Tarifverhandlungen über einen Mantel- und Entgelttarifvertrag aufgefordert. Seitdem verweigert uns Lieferando das Gespräch", erklärte NGG-Referatsleiter Mark Baumeister am Mittwoch. Arbeitnehmervertreter fordern 15 Euro Stundenlohn und bessere Arbeitsbedingungen für Lieferanten.
Der Protest soll am Donnerstagnachmittag um 15.00 Uhr vor der Zentrale in Berlin stattfinden. Die NGG wirft Lieferando eine Hinhaltetaktik vor: "Wir haben den Eindruck, dass das Unternehmen versucht, auf Zeit zu spielen und abzuwarten, bis die öffentliche Aufmerksamkeit abebbt", erklärte Baumeister. Zur Demonstration erwartet die Gewerkschaft Beschäftigte aus ganz Deutschland.
Bereits am 1. Februar dieses Jahres sei der Essenslieferdienst zu Verhandlungen über Tarifverträge aufgefordert worden. Die NGG fordert neben einem höheren Grundgehalt die Zahlung eines 13. Monatsgehalts, angemessene Zuschläge für Schichten am Abend und die Bezahlung der letzten Fahrt nach Hause.
X.M.Francisco--PC