-
Spitzen der Koalitonsfraktionen wollen Reformen bis Jahresende umsetzen
-
Norwegen trauert um König Harald V. - Sohn Haakon ist neuer König
-
Auswärtiges Amt zu Trumps Umbenennung: "Für uns heißt es weiter Lake Ontario"
-
Tödliche Sturzflut im Himalaya: Suche nach Vermissten inmitten neuer Gefahrenwarnungen
-
Linke-Spitzenkandidatinnen: Ostdeutscher Wahlkampf ist emotional geprägt
-
VW 2.5 TDI: Warum der Fünfzylinder legendär ist und wo die Fallstricke liegen
-
Machbare Aufgaben für Bayer - Ilzer mit Hoffenheim gegen Graz
-
40 Jahre nach Tschernobyl: Selbst gesammelte Pilze bei maßvollem Verzehr unbedenklich
-
Digitales Unternehmensabo: Abendblatt PLUS für Teams
-
Grüne fordern Pflanzung einer Million Bäume und mehr Hitzeschutz
-
Insolvenz der Bäckerei Michely: Fast 100 Jobs in Gefahr
-
Frankreich erhebt Strafen auf Wegwerfmode: Zwölf Euro pro Jacke
-
Auswärtiges Amt: "Niedrige zweistellige Zahl" Deutscher nach Sturzflut im Himalaya vermisst
-
Kriegsverbrecher Mladic soll in Serbien mit Staatsehren beigesetzt werden
-
Lebenslange Haft im Prozess um Sexualmord vor über 30 Jahren in Rheinland-Pfalz
-
Unterlassene Hilfeleistung: Wann Sie helfen müssen und welche Risiken bestehen
-
Englands Stürmerikone Vardy zeigt Bundesliga-Spiele auf YouTube
-
Lage am Arbeitsmarkt weiter schwierig - Arbeitslosigkeit erneut leicht gestiegen
-
Umstrittene Tätowierung an Oberarm: Polizei durfte Bewerber ablehnen
-
Neue Berechnung: Deutschland droht 2026 Klimaziel zu verfehlen
-
Intimacy Choreography: Hannah Dewor setzt auf Konsens in der Tanzbranche
-
Brosius-Gersdorf kritisiert Richterwahl in neuem Buch
-
US-Bundesrichterin blockiert vorerst Trumps Dekret zu Briefwahleinschränkungen
-
Mordanklage nach Amokfahrt in Leipzig: Keine Hinweise auf verminderte Schuldfähigkeit
-
Sepsis: Warum eine Blutvergiftung so gefährlich ist und wie man sie erkennt
-
Streit mit Pentagon: Richterin hebt Sanktion gegen US-KI-Konzern Anthropic auf
-
Thüringen: AfD scheitert erneut mit Misstrauensvotum gegen Ministerpräsident Voigt
-
Leihe mit Kaufoption: Atubolu wechselt nach Frankfurt
-
Muslic will noch "jahrelang" Trainer auf Schalke bleiben
-
Von Notz fordert entschiedenes Vorgehen gegen russische Schattenflotte
-
Partielle Mondfinsternis in Deutschland vielerorts von Wolken verdeckt
-
Einspruch: Fall Ansah geht vors deutsche Sportschiedsgericht
-
Deine Cousine startet größte Tour und offenbart Beziehung zu Udo Lindenberg
-
Moritz Aisslingers Chronik des Jahres Null
-
Überflutungsrisiko behindert Rettungseinsätze nach Sturzflut in Nepal und Tibet
-
Terzic nach Fehlstart mit Bilbao: "Trage die Verantwortung"
-
Vor Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: ZDF-Umfrage ergibt keine absolute AfD-Mehrheit
-
Transportschäden beim Online-Kauf: Rechte und Pflichten der Verbraucher
-
Überflutungsgefahr: Sucheinsatz im Zentrum von Katastrophengebiet in Tibet ausgesetzt
-
Schröder zur Frauen-WM: "Natürlich drücken wir die Daumen"
-
Frischer Impuls aus der Heimat: Messi kriegt neuen Trainer
-
Zahl der Todesopfer nach Sturzflut in Nepal steigt auf mindestens 469
-
Bayern wollen "zweimal" nach Madrid - BVB reist 6500 Kilometer
-
Wehrle sieht VfB vor "maximaler Herausforderung"
-
Richterin hebt Pentagon-Sanktion gegen US-KI-Konzern Anthropic auf
-
Bericht: USA verhandeln mit Caracas über Beteiligung an Venezuelas Ölfeldern
-
Staatssender: Nach Sturzflut in Tibet 555 Touristen aus Katastrophengebiet evakuiert
-
Union und SPD schließen Fraktionsklausur zu Reformen in Münster ab
-
Dobrindt empfängt Ostsee-Innenminister in Flensburg
-
Für Frühaufsteher: Partielle Mondfinsternis auch in Deutschland zu beobachten
Schuldenbremse, Sondervermögen, Steuersenkung - Bundestag startet Haushaltswoche
Mit einem Schlagabtausch über Staatsschulden, das geplante Sondervermögen Bundeswehr und mögliche Steuersenkungen ist der Bundestag in die letzte Phase der Beratungen über den Bundeshaushalt 2022 gestartet. Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) begründete in der Debatte am Dienstag sein Vorhaben, 2023 die Schuldenbremse wieder einzuhalten, auch mit dem Kampf gegen die hohe Inflation. Die Linke warf der Ampel-Koalition die Vernachlässigung sozialer Themen vor.
Der Bundestag soll am Freitag den Haushalt für das laufende Jahr beschließen. Vorgesehen sind Ausgaben von 496 Milliarden Euro; davon sollen 139 Milliarden durch neue Schulden finanziert werden. Deshalb muss das Parlament auch erneut beschließen, dass eine Ausnahmeregelung der Schuldenbremse in Anspruch genommen wird. Ebenfalls am Freitag soll das Sondervermögen Bundeswehr beschlossen werden, für das weitere 100 Milliarden Euro an frischen Krediten aufgenommen werden, die allerdings nicht unter die Schuldenbremse fallen.
Das Sondervermögen laufe "parallel zur Schuldenbremse", formulierte es Lindner. "Die Schuldenbremse selbst bleibt für alle anderen Vorhaben und Aufgaben erhalten." Er wolle eine "doppelte Botschaft" aussenden, erläuterte der Minister: "Wir antworten auf die sicherheitspolitische Zeitenwende mit der Stärkung der Streitkräfte, wir antworten auf die ökonomische Zeitenwende der Inflation durch die Rückkehr zu soliden Haushalten und das Ende immer neuer Schulden."
Auch SPD-Haushälter Dennis Rohde verteidigte den Sondertopf für die Bundeswehr. Es gehe darum, "die Truppe endlich wieder vernünftig auf Vordermann zu bringen".
FDP-Fraktionsvize Christoph Meyer betonte, das Parlament verabschiede nun "den hoffentlich letzten Krisenhaushalt". Im kommenden Jahr sei die Einhaltung der Schuldenbremse "Dreh- und Angelpunkt" der Etatplanung. Noch vorhandene Spielräume müssten für "dringende Entlastungen bei den Bürgerinnen und Bürgern" genutzt werden, insbesondere den Abbau der kalten Progression in der Einkommensteuer, mahnte Meyer. Er stellte sich damit auch gegen den Vorschlag von Bundessozialminister Hubertus Heil (SPD) für ein sozial gestaffeltes Klimageld.
Grünen-Haushälter Sven-Christian Kindler verwies auf bereits beschlossene Entlastungsmaßnahmen "in Höhe von über 40 Milliarden Euro". Es gebe allerdings "noch Nachbesserungsbedarf", da nicht alle Maßnahmen "100 Prozent zielgenau" seien. Im Fokus müsse stehen, die Menschen "sozial gerecht zu entlasten".
Genau hier setzte die Kritik der Linke-Vorsitzenden Janine Wissler an. Die Koalition wolle mit dem Sondervermögen Bundeswehr der Aufrüstung "Verfassungsrang" geben, tue aber nichts "gegen die wachsende soziale Ungleichheit", sagte Wissler in der Debatte.
Der Unionsabgeordnete Mathias Middelberg (CDU) warf der "Ampel" vor, "nennenswerte Priorisierungen und Kürzungen" seien im Haushalt nicht erkennbar - "im Gegenteil, Sie satteln einfach nur drauf". Auch bei den Entlastungspaketen gehe die Koalition nicht zielgenau vor, sondern "jede Ampel-Partei kriegt so ein bisschen was" von ihren Wunschprojekten, kritisierte Middelberg.
Sein CSU-Kollege Florian Oßner warf der Koalition gar vor, sie verfalle "bei jedem Problem in den finanzpolitischen Amoklauf". Die hohe Kreditaufnahme sei "Wahnsinn'" und "an Verantwortungslosigkeit nicht zu überbieten".
Der AfD-Haushaltspolitiker Peter Boehringer kritisierte, dass das erst am Sonntagabend zwischen Ampel-Koalition und Union festgezurrte Sondervermögen Bundeswehr bereits am Freitag abgestimmt werden soll. Ein solcher "gesetzgeberischer Schweinsgalopp" sei eine "groteske Missachtung des Parlaments", sagte er.
P.L.Madureira--PC