-
Olympia-Eröffnungsfeier in Italien mit Auftritt von Mariah Carey und jubelnden Athleten
-
"Der größte Moment meines Lebens": Deutsche Delegation läuft ein
-
Draisaitl und Schmid vorneweg: Deutsche Delegation läuft ein
-
US-Aktienindex Dow Jones steigt erstmals über 50.000 Punkte
-
Magdeburg gewinnt wilden Schlagabtausch in Fürth
-
Davis Cup: Struff und Hanfmann ebnen den Weg gegen Peru
-
Weißes Haus: Trump-Video mit Obamas als Affen nach Aufschrei entfernt
-
EU-Kommission will mit 20. Sanktionspaket Russlands Öl-Einnahmen weiter reduzieren
-
Mehr als 30 Tote und über 160 Verletzte bei Anschlag auf Moschee in Islamabad
-
Kreml: Ukraine-Gespräche in Abu Dhabi waren "konstruktiv" und schwierig
-
Nach Verhandlungen im Oman: Iran kündigt Fortsetzung der Atomgespräche mit den USA an
-
Härtefallfonds: Nur 2700 Rentner mit verlorenen DDR-Ansprüchen bekamen Geld
-
Verdächtiger 14 Jahre nach Angriff auf US-Konsulat in Bengasi gefasst
-
"Widerlich" und "rassistisch": Empörung über Trump-Video von Obamas als Affen
-
EU-Kommission will maritime Dienste für Tanker mit russischem Öl verbieten
-
Stahlkonzern Salzgitter will Duisburger Stahlwerk HKM übernehmen
-
Abgetrennte Hände auf A45: Lebensgefährte von getöteter Frau in Untersuchungshaft
-
Verkehrsprobleme durch Eisregen - Flughafen Berlin-Brandenburg zeitweise lahmgelegt
-
Französische Behörde deckt Desinformation über Macron und Epstein auf
-
"New Start": USA und Russland für neue Verhandlungen - Uneinigkeit über Teilnehmer
-
Massive Sicherheitsvorkehrungen zur Eröffnung der Olympischen Spiele in Italien
-
Ilzer schließt Rücktritt bei Schicker-Abberufung nicht aus
-
Undercover-Ermittlungen in australischen Pubs: Oft zu wenig Bier im Glas
-
Wegen Staatsakts für verstorbene Rita Süssmuth: Karlsruhe verschiebt Verhandlung
-
Papst ruft zu Respekt vor Tradition der "Olympischen Waffenruhe" auf
-
Dänischer Energiekonzern Örsted trotzt Gegenwind aus USA
-
Inmitten starker Spannungen: Vertreter der USA und Irans führen Atomgespräche im Oman
-
Thüringen: Ermittlungen gegen AfD-Landeschef Höcke wegen Äußerung im Landtag
-
Ukraine bleibt größter Abnehmer von deutschen Rüstungsgütern
-
Grüne wollen Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe gegen Haushalt 2025 organisieren
-
Mindestens 31 Tote und über 100 Verletzte bei Anschlag auf Moschee in Islamabad
-
Gefahr in Spanien und Portugal durch Hochwasser und Überschwemmungen dauert an
-
Anschlag auf russischen General in Moskau - Lawrow beschuldigt Ukraine
-
EU will Tiktok weniger suchtfördernd machen - Plattform weist Vorwürfe zurück
-
Cortina: Vonn absolviert erstes Abfahrtstraining
-
Frankreich und Kanada eröffnen Konsulate in Grönland
-
Mindestens 30 Tote und über 100 Verletzte bei Anschlag auf Moschee in Islamabad
-
"Freue mich total": Draisaitl in Mailand gelandet
-
Lawrow: Ukraine steckt hinter Schüssen auf russischen General in Moskau
-
Weiter große Probleme durch Eisregen - Flughafen Berlin-Brandenburg lahmgelegt
-
Kommunen in Finanznot: Verdi warnt vor Gefahr für Demokratie
-
Elton John wirft Boulevardmedien vor Gericht "abscheuliche" Methoden vor
-
Unbekannte verschicken Patrone an jüdische Einrichtung in München
-
EU fordert von Tiktok Änderung "süchtig machender" Funktionsweise
-
Schlager verlässt Leipzig im Sommer
-
Linken-Konzept: Vermögensteuer könnte Staat jährlich 100 Milliarden Euro bringen
-
Gewerkschaften prangern massive Angriffe auf den Sozialstaat an
-
Mit Fahne und Oilers-Koffern: Draisaitl in Mailand gelandet
-
Toyota erhöht Gewinnprognose - und ernennt neuen Chef
-
14-Jähriger an See in Dormagen getötet: Kind als Tatverdächtiger ermittelt
TÜV-Report: Jedes fünfte Nutzfahrzeug fällt durch - Schwere Lkw erstmals Schlusslicht
Ob defekte Beleuchtung, Ölverlust oder Mängel an der Achsaufhängung: Jedes fünfte Nutzfahrzeug fällt nach Angaben des TÜV-Verbands bei der Hauptuntersuchung (HU) durch. Schlusslicht in der Mängelstatistik sind dabei erstmals schwere Lkw, wie aus dem am Donnerstag vorgestellten "TÜV-Report Nutzfahrzeuge 2025" hervorgeht. Ein zentraler Faktor ist demnach "die enorme Beanspruchung".
Für den alle zwei Jahre erscheinenden Nutzfahrzeug-Report wertete der TÜV-Verband aktuell rund 2,31 Millionen Hauptuntersuchungen der Jahre 2023 und 2024 aus. Dabei zeigte sich, dass 20,4 Prozent aller untersuchten Fahrzeuge bei der HU "erhebliche" oder "gefährliche Mängel" aufwiesen - ein Anstieg um 0,8 Prozentpunkte im Vergleich zum letzten Report 2023.
Die Verschlechterung betrifft demnach alle Gewichtsklassen: Transporter bis 3,5 Tonnen kamen auf eine Mängelquote von 21,5 Prozent, nach 20,4 Prozent 2023. Fahrzeuge zwischen 3,5 und 7,5 Tonnen liegen nun bei 20,0 Prozent - ein Plus von 0,8 Punkten. Bei Fahrzeugen von 7,5 bis unter 18 Tonnen beträgt die Mängelquote 16,5 Prozent (2023: 13,6 Prozent). Und bei den schweren Lkw ab 18 Tonnen ist die Mängelquote um 2,1 Punkte auf 21,9 Prozent gestiegen.
"Dass gerade die schweren Lkw am schlechtesten abschneiden, ist bemerkenswert", erklärte der Bereichsleiter Fahrzeug & Mobilität beim TÜV-Verband, Richard Goebelt. Denn diese Fahrzeuge seien "überwiegend auf der Langstrecke unterwegs, werden häufiger geprüft und gelten als besonders sorgfältig gewartet".
Ein wesentlicher Faktor ist demnach die intensive Nutzung: Laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hätten Lkw ab 7,5 Tonnen im Jahr 2024 im Schnitt 43.309 Kilometer zurückgelegt, Sattelzugmaschinen sogar 86.585 Kilometer, erklärte der TÜV-Verband. Pkw fuhren demnach durchschnittlich nur 12.309 Kilometer pro Jahr.
Durch diese intensive Nutzung der Lkw wachse auch "das Risiko altersbedingter Defekte", führte der Verband weiter aus. Dabei habe bei Fahrzeugen dieser Größe "jeder technische Mangel ein höheres Gefährdungspotenzial", mahnte Goebelt. "Schwere Lkw müssen deshalb über ihre gesamte Lebensdauer hinweg in einem absolut verlässlichen technischen Zustand gehalten werden", forderte er.
Hinzu kommt demnach, dass der Bestand der Lkw ab 7,5 Tonnen laut KBA-Zahlen deutlich gewachsen ist - um 22 Prozent seit 2015. "Viele Speditionen investieren zwar in neue Fahrzeuge, lassen ältere Fahrzeuge aber auch länger im Betrieb", erklärte Goebelt. "Das erhöht den Wartungsbedarf und wirkt sich spürbar auf die Prüfergebnisse aus." Erschwerend komme auch hinzu, dass angesichts hoher Kosten, einer schwachen Konjunktur und starkem Wettbewerbsdruck offenbar weniger in Wartung und Instandhaltung investiert werde.
Eine weitere Forderung umfasst Assistenzsysteme: Notbrems- oder Abbiegeassistenten und Müdigkeitswarner ließen sich bislang nicht umfassend in die Hauptuntersuchung integrieren, weil Hersteller den Prüforganisationen einen vollständigen Zugriff auf sicherheitsrelevante Fahrzeugdaten verwehrten, kritisierte der TÜV-Verband. Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, sei aber eine HU nötig, die auch digitale und automatisierte Systeme zuverlässig abdecken könne.
E.Paulino--PC