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KI-Investitionen zahlen sich aus: Tech-Konzerne mit starken Gewinnsteigerungen
Die massiven Investitionen großer Tech-Konzerne in Künstliche Intelligenz (KI) scheinen sich auszuzahlen: Die US-Konzerne Meta und Microsoft sowie der südkoreanische Tech-Konzern Samsung übertrafen am Mittwoch mit ihren Quartalsergebnissen die Erwartungen der Analysten. Microsoft meldete für den Zeitraum zwischen Oktober und Dezember eine Gewinnsteigerung von 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Meta verzeichnete im letzten Quartal des Jahres 2025 einen Gewinn von 22,8 Milliarden Dollar (19 Milliarden Euro), was einem Anstieg von neun Prozent entspricht. Samsung meldete einen Rekordquartalsgewinn von 20,1 Billionen Won (Zwölf Milliarden Euro).
Die Konzerne führten die starken Quartalszahlen auf den florierenden KI-Markt zurück. Microsoft, das mit massiven Investitionen unter anderem in das KI-Unternehmen OpenAI versucht, das KI-Wettrennen zu gewinnen, verzeichnete einen erheblichen Anstieg der Investitionsausgaben, die größtenteils in die KI- und Cloud-Infrastruktur fließen. Diese Ausgaben stiegen um 66 Prozent auf 37,5 Milliarden Dollar.
Microsofts Gewinn für den Zeitraum von Oktober bis Dezember lag bei 38,5 Milliarden Dollar bei einem Umsatz von 81,3 Milliarden Dollar. Damit übertraf das Unternehmen die Erwartungen der Analysten.
Anleger fürchten jedoch, dass ein beträchtlicher Teil von Microsofts erwarteten Umsätzen in den kommenden Quartalen von OpenAI stammt. Das KI-Unternehmen ist Analysten zufolge jedoch finanziell überlastet. Angesichts dieser Unsicherheit fielen die Microsoft-Aktien nach der Bekanntgabe der Quartalszahlen im nachbörslichen Handel um rund fünf Prozent.
Auch der Facebook-Mutterkonzern Meta lag mit seinen Quartalszahl über den Markterwartungen. "Wir hatten 2025 eine starke geschäftliche Entwicklung", erklärte Meta-Geschäftsführer Mark Zuckerberg. Im nachbörslichen Handel stieg die Aktie des Unternehmens um mehr als zehn Prozent.
Ähnlich wie Microsoft verzeichnete auch Meta einen Anstieg der Kosten. Im vierten Quartal beliefen sich diese auf 35,15 Milliarden Dollar, was einem Anstieg um 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Die Investitionsausgaben, darunter in KI-Infrastruktur, lagen bei 22,14 Milliarden Dollar.
Für das aktuelle Geschäftsjahr rechnet Meta mit Investitionsausgaben zwischen 115 und 135 Milliarden Dollar. Im aktuellen Quartal rechnet Meta mit Einnahmen von bis zu 56,5 Milliarden Dollar.
Der südkoreanische Tech-Riese Samsung profitierte im vergangenen Quartal von der starken Nachfrage nach seinen KI-Chips. Zwischen Oktober und Dezember erzielte das Unternehmen den höchsten Quartalsumsatz seiner Geschichte. Dieser lag bei 93,8 Billionen Won, was einem Anstieg von neun Prozent gegenüber dem dritten Quartal entspricht. Der Jahresumsatz des Unternehmens lag bei 333,6 Billionen Won, der Betriebsgewinn bei 43,6 Billionen Won.
Samsung führt das starke Ergebnis auf seine Halbleiter-Sparte zurück, die im Zuge des KI-Booms stark an Bedeutung gewonnen hat. Das Unternehmen verzeichnete hier im vergangenen Quartal einen Anstieg der Verkäufe um 33 Prozent.
V.Fontes--PC