-
Regierungssprecher: Koalition berät intern über Verfassungsänderung zum Klima
-
Streit mit Bundesspitze: Thüringer BSW bleibt in Regierungskoalition
-
Diplomatenkreise: US-Gesandter Kushner mit Netanjahu zusammengetroffen
-
Nach Tod von Professor: Cambridge-Rektor verurteilt "rassistischen Wahn"
-
Zahl der Bundeswehr-Soldaten auf höchstem Stand seit 13 Jahren
-
"Wir lassen uns nicht einschüchtern": Bundesregierung reagiert auf Lawrow-Drohung
-
Konkurrenz für Eurostar auf Ärmelkanal-Bahnstrecke wird wahrscheinlicher
-
Medien: Leipzig an El Mala interessiert
-
Freiwillige Ausreisen abgelehnter Asylbewerber gestiegen - Syrer größte Gruppe
-
Lotto-Jackpot endlich geknackt: 50 Millionen Euro gehen nach Thüringen
-
Benachteiligung von Drittanbieter-Apps: Kartellamt akzeptiert Apples Änderungen
-
Langzeitstudie: Aggression in deutschem Straßenverkehr nimmt zu
-
Entwicklungsministerin Alabali Radovan will in Indonesien neue Energie-Kooperationen anstoßen
-
Brand in Belgien: Feuer breitet sich nicht mehr in Richtung Deutschland aus
-
Myanmars Ex-General Min Aung Hlaing zu erstem Besuch in Russland als Präsident aufgebrochen
-
Deutsche geben im Schnitt 309 Euro monatlich für Freizeit, Sport und Kultur aus
-
AfD-Chefin Weidel unterstützt Abschaffung des Verfassungsschutzes
-
Vorzeitiges Saisonende: Keine WM für Vingegaard
-
Van Almsick nach EM: "Weiter dranbleiben"
-
Niedersachsen: Volltrunkener Lastwagenfahrer verliert 22 Tonnen Melonen
-
Jeder Zehnte der 20- bis 24-Jährigen ohne Job und ohne Ausbildung
-
Zahl der Inlandsreisen 2025 auf neuem Rekord - Zahl der Auslandreisen gesunken
-
Klingbeil kündigt bessere steuerliche Bedingungen für Startups an
-
US-Schauspielerin Hayden Panettiere im Alter von 36 Jahren verstorben
-
Zehn Tage Ruhe: Varfolomeev belohnt sich für drei WM-Titel
-
Flag-Football: Vollmer sieht gute Chancen auf olympische Zukunft
-
Mit Schnullergeste zu Gold: Ruppert hat noch viel vor
-
"Peters Plan": Deutsche Equipe um Jung glänzt auch für Thomsen
-
Mihambo weint: "Mein Herz tut weh"
-
Nach EM: Märtens blickt auf "ganz großes Ziel" voraus
-
Sängerin Bonnie Tyler wird in ihrer walisischen Heimat beigesetzt
-
Zwei Verfahren: Russische Justiz befasst sich erneut mit Anti-Kriegs-Partei Jabloko
-
Kallas: EU will Russland-Sanktionen deutlich ausweiten
-
Trump will Militärübungen mit Südkorea "wesentlich" verringern
-
Brand im Hohen Venn: Evakierung von Teilen von Monschau angeordnet
-
Lula und Flavio Bolsonaro umwerben bei Wahlkampfauftakt Brasiliens weibliche Wählerschaft
-
Bittere Pleite: Mihambo verpasst überraschend eine EM-Medaille
-
Speerwerferin Ulbricht holt überraschend Silber
-
Wie Krause: Ruppert rennt zu EM-Gold über die Hindernisse
-
Zehntausende fordern Untersuchung von Gründen für Tod von Cambridge-Professor Arday
-
In der Mixed-Staffel: Silbernes Happy End für Lückenkemper
-
Feuer im Hohen Venn in Belgien nur noch 25 Kilometer von deutscher Grenze entfernt
-
Drei Tote bei Waldbränden auf griechischer Insel Salamis und in Spanien
-
Soldat stirbt im Kampf gegen Waldbrand in Nordspanien
-
Trumps Gesandter Kushner trifft mit Hamas-Anführern zusammen
-
Wagenknecht ruft Höcke erneut zu Gespräch über neue Regierung in Thüringen auf
-
Schwimm-EM: Gose gewinnt wieder Silber - Werner holt Bronze
-
Cristiano Ronaldo: 2026 "wahrscheinlich" letztes Jahr als Fußballer
-
Mindestens 16 Todesopfer bei gegenseitigen Angriffen in Russland und der Ukraine
-
Jung zum zweiten Mal Weltmeister - Silber für Deutschland
Lebenserwartung in Westeuropa driftet auseinander - keine deutsche Region an Spitze
Die Lebenserwartung in Westeuropa driftet zunehmend auseinander. Seit Mitte der 2000er Jahre vertieft sich die Kluft zwischen westeuropäischen Regionen mit hoher und mit stagnierender Lebenserwartung deutlich, wie eine am Montag veröffentlichte Analyse des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung und des französischen Instituts für demografische Studien zeigt. Deutsche Regionen finden sich nicht in der Spitzengruppe mit der höchsten Lebenserwartung.
"Im Untersuchungszeitraum konnte sich keine einzige Region in Deutschland innerhalb der oberen zehn Prozent aller westeuropäischen Regionen mit der höchsten Lebenserwartung etablieren", erklärte Mitautor Sebastian Klüsener.
Die Forscherinnen und Forscher werteten Sterblichkeitsdaten aus 450 Regionen in 13 europäischen Ländern über den Zeitraum von 1992 bis 2019 aus. Die Coronapandemie ist dabei also nicht berücksichtigt.
Zwischen 1992 und 2005 stieg die Lebenserwartung in Westeuropa demnach deutlich an - bei Männern um rund dreieinhalb Monate pro Jahr, bei Frauen um zweieinhalb Monate. Die Forscher sprechen auch von einem "goldenen Zeitalter", in dem viele bei der Lebenserwartung zurückliegende Regionen aufholten.
Nach 2005 setzte sich dieser Trend allerdings nicht fort. In den Jahren 2018 und 2019 betrug der durchschnittliche jährliche Zuwachs bei der Lebenserwartung nur noch etwa zwei Monate für Männer und einen Monat für Frauen.
Ausschlaggebend dafür war die Entwicklung der Sterblichkeit bei den 55- bis 74-Jährigen, wie Pavel Grigoriev, einer der Hauptautoren der Studie, erklärte. In manchen Regionen stagnierte demnach die Sterblichkeit in dieser Altersgruppe oder stieg sogar wieder an. Der Experte sprach von einer "sehr besorgniserregenden Entwicklung, da viele dieser Menschen noch mitten im Leben stehen und erwerbstätig sind".
Auch in Deutschland glich sich die regionale Lebenserwartung zwischen 1990 und 2005 stark an, insbesondere gab es in weiten Teilen Ostdeutschland nach der Wiedervereinigung in einigen Regionen einen starken Aufwärtstrend.
Nach 2005 verlangsamte sich der Fortschritt hingegen in allen Regionen Deutschlands. So hatte die Altmark in Sachsen-Anhalt bei Männern die drittniedrigste Lebenserwartung der untersuchten westeuropäischen Regionen und Vorpommern die viertniedrigste.
Neben weiten Teilen Ostdeutschlands verzeichneten auch einige Regionen im Norden und Westen ungünstige Entwicklungen. Unter den zehn Prozent der Regionen mit den schlechtesten Werten bei der Lebenserwartung befanden sich im Jahr 2019 beispielsweise auch Bremerhaven, Emscher-Lippe und Ostfriesland für Männer sowie Emscher-Lippe, Schleswig-Holstein Süd-West und Ostfriesland für Frauen.
Insbesondere bei Frauen stand dies der Studie zufolge in engem Zusammenhang mit den langfristigen Folgen des Tabakkonsums. Frauen sterben demnach häufiger nicht nur an Lungenkrebs, sondern auch an anderen mit dem Rauchen verbundenen Krankheiten, wie zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Regional gibt es Unterschiede. So rauchten Frauen in Süd- und Ostdeutschland früher weniger als Frauen in West- und Norddeutschland.
S.Caetano--PC