-
Sechs Jahre Haft nach tödlichem Nachbarschaftsstreit für Mann in Stuttgart
-
ESC-Finale: Musiker wavvyboi verkündet Punkte von deutscher Jury
-
Erste Landtagssitzung in Baden-Württemberg: Strobl neuer Parlamentspräsident
-
Sarkozy-Prozess: Staatsanwaltschaft fordert Verurteilung wegen Korruption
-
SPD-Politiker: Dobrindt will Zugang zu Integrationskursen wieder etwas erleichtern
-
Dutzende Staaten beraten in Japan über Schutz der Antarktis
-
Hantavirus: Vier deutsche Schiffspassagiere in Heimatregionen angekommen
-
Klimawandel und El Niño: Forscher warnen vor extremen Waldbränden
-
Deutschland im Visier staatlicher Cyberangriffe - KI spielt immer größere Rolle
-
Vier Festnahmen bei Razzia wegen Bestechung im Baugewerbe in Hessen und Bayern
-
Gislason vor Dänemark-Tests: "Kleines Handballfest im Frühjahr"
-
Europarat prangert abnehmende Hilfsbereitschaft für Ukrainer an
-
Streich wird WM-Experte beim ZDF
-
Kraftstoffpreise treiben Inflation - Preisanstieg im April dennoch eher moderat
-
Sechseinhalb Jahre Haft für Sporttrainer aus Hessen wegen sexuellen Missbrauchs
-
WHO-Chef über Hantavirus-Ausbruch: Unsere Arbeit ist noch nicht vorbei
-
Frauenleiche in Auto in Baden-Württemberg: Obduktion bestätigt Tod durch Messerstiche
-
Kritik an Premierminister Starmer: Erste britische Staatssekretärin tritt zurück
-
Viele Stars, keine Hollywood-Studios: Cannes-Festival beginnt
-
Nutzung von Artikeln durch Onlinedienste: EU-Länder dürfen Verlage unterstützen
-
Durchsuchungen wegen Schwarzarbeit in Baugewerbe in mehreren Bundesländern
-
Hantavirus: Positiv getesteter Spanier leidet unter Symptomen
-
Erfolge in 80er Jahren: Ehemaliger Relax-Sänger Peter Volkmann gestorben
-
Bundespolizist bei Schießübung in Schleswig-Holstein tödlich verletzt
-
Merz dringt auf DGB-Kongress auf Reformen - Fahimi fordert gerechte Lastenverteilung
-
Streit über Schadenersatz in Lkw-Kartell geht in die nächste Runde
-
Baden-Württemberg: Hafturteil gegen Islamlehrer wegen Missbrauchs von Jungen rechtskräftig
-
Millionenbetrug mit Coronatests: Drei Jahre Haft für Mann in Köln
-
Tödlicher Raubüberfall in Rheinland-Pfalz: Lebenslange Haft für Raubmord
-
Für 99,99 Euro hin und zurück: DB bietet Familien-Sommerferien-Ticket an
-
Debatte um Social-Media-Verbot: Von der Leyen stellt EU-Gesetz in Aussicht
-
Deutsche Unternehmerfamilie Lohmiller bei Flugzeugabsturz in Namibia ums Leben gekommen
-
Väter bei Geburt von Kindern heute im Schnitt älter als vor 30 Jahren
-
Kiew: Russland setzt Luftangriffe in der Ukraine fort
-
Ex-Ministerpräsident Kretschmann will im Ruhestand reisen und wandern
-
Zahl registrierter Schutzsuchender im vergangenen Jahr gesunken
-
Nach Tomahawk-Absage der USA: Ukraine bietet weitreichende Drohnen und Raketen an
-
Marburger Bund warnt vor Termin-Engpässen bei Ärzten durch gleichzeitige Reformen
-
Kraftstoffpreise lassen Inflation im April erneut steigen
-
Ärztepräsident Reinhardt: Kassen-Sparpaket erst nach der Sommerpause beschließen
-
Väter bei Geburt von Kindern heute älter als vor 30 Jahren
-
Bilger sieht vor Koalitionsausschuss "viel Einsparpotenzial im Bundeshaushalt"
-
Schnelles Aus für die LA Lakers - was wird mit James?
-
Staatsanwalt in Texas: Netflix sammelt illegal Daten und will Nutzer süchtig machen
-
Ligue 1: PSG-Stürmer Dembélé erneut Spieler des Jahres
-
Erstes Playoff-Tor für Sturm - aber Wild vor dem Aus
-
Mitchell mit Rekord - Cavaliers gelingt der Ausgleich
-
Trump absolviert Ende Mai jährliche Gesundheitsuntersuchungen
-
Polus über Sexismus im Netz: "Macht mich fassungslos"
-
Fußball-WM: Löw sieht Verbesserungspotenzial bei DFB-Team
Weniger Industrieproduktion und Aufträge zum Jahresbeginn - Neue Risiken durch Iran-Krieg
Für die deutsche Industrie hat das Jahr enttäuschend begonnen: Sowohl die Industrieproduktion als auch der Auftragseingang sanken im Januar. Die Produktion ging im Vergleich zum Vormonat saison- und kalenderbereinigt um 2,5 Prozent zurück, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Der Auftragseingang sank demnach um 11,1 Prozent - ohne Berücksichtigung von Großaufträgen aber nur um 0,4 Prozent. Nun droht zudem der Iran-Krieg den erhofften Aufschwung abzuwürgen.
Der Rückgang in der Industrieproduktion sei zu einem großen Teil auf die niedrigere Produktion im Bereich Metallerzeugnisse zurückzuführen, erläuterte das Statistikamt. Auch in der Pharmaindustrie und in der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen waren die Rückgänge groß.
Das gesamte Produzierende Gewerbe inklusive Baugewerbe und Energieproduktion ging um 0,5 Prozent zurück - im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatsvergleich war die Produktion sogar um 0,9 Prozent höher als in den drei Monaten zuvor.
Die Energieproduktion stieg im Januar deutlich um mehr als zehn Prozent. "Das könnte auf die außergewöhnlich niedrigen Temperaturen zurückzuführen sein", erklärten die Statistiker. Die hohe Anzahl an Eis- und Frosttagen könnte sich andererseits negativ auf die Produktion im Tiefbau ausgewirkt haben - also unter anderem den Bau von Straßen, Bahnverkehrsstrecken, Brücken und Tunneln: Hier sank die Produktion um 7,5 Prozent.
Bei den Auftragseingängen betonte das Statistikamt den Einfluss von Großaufträgen: Deswegen hatte der Auftragseingang im Dezember den höchsten Wert seit Februar 2022 erreicht - entsprechend stark fiel der Rückgang im Januar aus. Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatsvergleich legte der Auftragseingang demnach um 7,4 Prozent zu, ohne Großaufträge um 1,5 Prozent.
"Die Rückgänge bei Industrieproduktion und Aufträgen im Januar wären grundsätzlich keine dramatischen Nachrichten, da es sich zum Teil nur um Korrekturen starker Vormonate und um Sondereffekte handelt", erklärte auch der wissenschaftliche Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung, Sebastian Dullien. "Allerdings sagen die Zahlen in der aktuellen Situation ohnehin nur sehr wenig über den Fortgang der Konjunkturerholung aus." Mit dem Angriff der USA und Israels auf den Iran seien der Kriegsverlauf im Nahen Osten und die steigenden Energiepreise konjunkturbestimmend geworden.
Das Bundeswirtschaftsministerium erklärte ebenfalls, angesichts der vorhergehenden Großaufträge sei "eine Konsolidierung zu Jahresbeginn nicht überraschend". Angesichts der Entwicklungen im Nahen Osten und den deutlich gestiegenen Rohöl- und Gaspreisen sei "das Risiko für einen Rückschlag bei der erwarteten Erholung der Industriekonjunktur deutlich gestiegen".
Der Chefanalyst der Deutschen Industrie- und Handelskammer, Volker Treier, sah in den am Montag veröffentlichten Zahlen bereits einen "herben Rückschlag für die deutsche Industriekonjunktur". Die Rückgänge seien "schwierige Vorzeichen" für das Jahr 2026. Von einer "klaren Enttäuschung" sprach auch KfW-Chefvolkswirt Dirk Schumacher. Der gleichzeitige Einbruch von Auftragseingängen und Industrieproduktion deute daraufhin, "dass der Aufschwung bislang an der Industrie vorbeigeht".
P.Serra--PC