-
Leipzig erlebt herben Dämpfer bei Champions-League-Neuling Como
-
Traumreise zum Triple: Musiala erlöst die Bayern
-
Streit um US-Briefwahl: Neue Niederlage für Trump vor Gericht
-
Champions-League-Premiere geglückt: Melsungen bezwingt Skopje
-
Algerien bricht Beziehungen zu Emiraten ab und verhängt teilweise Luftraumsperrung
-
Selenskyj: Treffen mit Trump Ende September in New York
-
Ohne Grozer: Volleyballer gewinnen zum EM-Auftakt
-
Staatschef der Emirate in Berlin: Milliardeninvestitionen in Deutschland vereinbart
-
NFL: Seahawks siegen zum Auftakt - Entwarnung bei Darnold
-
Sabotage an Stromnetz: Bundesanwaltschaft ermittelt gegen 48-Jährigen
-
Ukraine meldet mindestens vier Tote bei russischem Angriff auf Einkaufszentrum
-
Medaille ganz nah: DBB-Frauen sensationell im WM-Halbfinale
-
9/11-Gedenken in New York: Petition gegen muslimischen Bürgermeister Mamdani
-
Emirates fliegt künftig auch Berliner Flughafen BER an
-
Vereinigte Arabische Emirate investieren 40 Milliarden Euro in Deutschland
-
Linnemann will Gesundheitssystem effizienter machen
-
Militärkreise: Huthi-Miliz übernimmt Kontrolle von jemenitischer Hafenstadt Mocha
-
Erster Jahrestag: Trump erinnert an Kirk-Attentat und greift "radikale Linke" an
-
Vuelta: Küng gewinnt Zeitfahren in Andalusien - Roglic verkürzt
-
Präsident der Emirate erstmals auf Staatsbesuch in Deutschland - Milliardeninvestitionen erwartet
-
Vor Wahl in Mecklenburg-Vorpommern: AfD liegt weiter vor SPD
-
Steigende Preise: Europäische Zentralbank hebt Leitzins auf 2,5 Prozent an
-
Bericht: Länder rüsten sich für Abwehr von Drohnen
-
Frankreich droht TV-Sender wegen russischer Journalistin mit Verfahren
-
Bundesanwaltschaft übernimmt Ermittlungen zu Sabotage an Stromnetz
-
SPD-Vize Schweitzer: Merz ist mit seiner Art keine Hilfe für Bundesregierung
-
EU-Behörde stuft Süßstoffe in Light-Getränken weiter als unbedenklich ein
-
Hohe Verluste durch Fehlinvestitionen von Krankenkassen in riskante Geldanlagen
-
Trump unter Druck: Zinsen für Langfrist-Anleihen fast auf 20-Jahres-Hoch
-
Bundeskanzler Merz empfängt Präsidenten der Emirate
-
Amnesty wirft Russland Menschenhandel bei Rekrutierung von Ausländern für Ukraine-Krieg vor
-
Sachsen-Anhalt: AfD will notfalls auch mit einer Stimme Mehrheit regieren
-
Bewerber diskriminiert: Gericht zeigt Grenzen für Entschädigungszahlugen auf
-
Prien verteidigt Kürzungen bei Familienleistungen
-
Urteil: Befristete Neuvermietung in Milieuschutzgebiet darf verboten werden
-
Frau in Badewanne ertränkt: Vier Jahre Haft wegen Totschlags in Rheinland-Pfalz
-
Prozess um Mord ohne Leiche: Lebenslange Haft in Saarbrücken
-
Regisseur Werner Herzog hat fast eine Million Follower - aber kein Smartphone
-
Tödliche Messerattacke in Supermarkt: Ermittler gehen von wahllos verübter Tat aus
-
Trump-Versprechen: 5000 Dollar für jeden US-Bürger bei Republikaner-Wahlsieg
-
Tödlicher Messerangriff in Freiburg: Tatverdächtiger in Untersuchungshaft
-
Fehl-Investitionen von Krankenkassen könnten Milliardenverlust zur Folge haben
-
Studie: Mehrheit wünscht sich "ernsthaften Dialog" zwischen Politik und Bürgern
-
Bahn-Chefin: Weniger Korridorsanierungen - und doch kaum Aussichten auf bald pünktlichere Züge
-
Berliner SPD-Spitzenkandidat Krach zu Ermittlungen: Habe niemals Geld angenommen
-
Zinsen für US-Staatsanleihen steigen - und setzen die Trump-Regierung unter Druck
-
Vor Wahl in Mecklenburg-Vorpommern: SPD in Umfrage knapp hinter AfD
-
Bundesweiter Warntag: Behörden zieht erste positive Bilanz
-
Arbeitsunfall in Bayern: 50-Jähriger von tonnenschwerem Betonteil erschlagen
-
BVB setzt bei Karetsas auf weitere Untersuchungen
Aktivisten: Sicherheitskräfte im Iran nehmen Krankenhaus unter Beschuss
Im Iran haben Sicherheitskräfte im Einsatz gegen die anhaltenden Anti-Regierungsdemonstrationen nach Angaben von Aktivisten ein Krankenhaus und ein Studentenwohnheim beschossen. Die Einsatzkräfte hätten in der Nacht auf Samstag in der kurdischen Stadt Sanandadsch gegen dutzende Demonstranten "das Feuer eröffnet", erklärte die Menschenrechtsgruppe Hengaw im Kurzbotschaftendienst Twitter. In der zweitgrößten iranischen Stadt Schiras skandierten indes zahlreiche Teilnehmer einer Trauerfeier für die Todesopfer eines von der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) reklamierten Attentats Parolen zur Unterstützung der Regierung.
Die Schüsse von Sicherheitskräften auf ein Studentenwohnheim in Sanandadsch - der im Westen des Landes gelegenen Hauptstadt des iranischen Kurdistan - bezeugt ein von der Nachrichtenagentur AFP verifiziertes Video. Darauf sind Dutzende Polizisten zu sehen, die auf Motorrädern zum Einsatz fahren und dann nach oben auf die Unterkunft für Studenten der medizinischen Universität des iranischen Kurdistan schießen.
Vor dem Krankenhaus in Sanandadsch, auf das die Sicherheitskräfte den Aktivisten zufolge schossen, hatten sich zuvor zahlreiche Demonstranten versammelt, um nach Angaben von Hengaw einen verletzten Demonstranten zu "schützen", dem die Festnahme gedroht habe. Auf einem auf Twitter verbreiteten Foto ist der auf einer Trage liegende Mann zu sehen.
Der Iran wird seit Wochen von landesweiten Protesten erschüttert. Dabei starben bislang laut der in Oslo ansässigen Menschenrechtsorganisation Iran Human Rights (IHR) mindestens 160 Demonstranten. Nach Zählungen von AFP kamen zudem insgesamt 28 Sicherheitskräfte ums Leben.
Entzündet hatten sich die andauernden Proteste im ganzen Land am Tod der jungen Kurdin Mahsa Amini. Die 22-Jährige war Mitte September in Teheran gestorben, nachdem sie von der sogenannten Sittenpolizei festgenommen worden war. Sie hatte ihr Kopftuch angeblich nicht vorschriftsgemäß getragen. Aktivisten werfen den Sicherheitskräften vor, die junge Frau misshandelt zu haben.
Am Samstag gingen online verbreiteten Videos zufolge erneut zahlreiche Studenten auf die Straße, unter anderem in der Hauptstadt Teheran sowie in Kerman im Südosten des Landes und im nordwestlich gelegenen Kermanscha.
Bei der Trauerfeier für die 15 Todesopfer des mutmaßlich vom IS verübten Anschlags auf eine schiitische Pilgerstätte in Schiras riefen die Teilnehmer indes Parolen gegen die "Randale" im Land. Zudem warfen sie den USA, Großbritannien und Israel vor, hinter den Unruhen zu stecken.
Auf vom Staatsfernsehen übertragenen Bildern der Feier waren Sprechchöre zu hören wie "Tod Amerika, Israel und dem Vereinigten Königreich" und "Das revolutionäre Volk ist wachsam und hasst die Aufrührer!"
Der Anführer der mächtigen Revolutionsgarden, Hossein Salami, richtete sich auf der Trauerfeier mit drastischen Worten an die Anti-Regierungs-Demonstranten in anderen Städten: "Geht nicht auf die Straße! Heute ist der letzte Tag der Randale."
F.Carias--PC