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Uli Hoeneß gewinnt gegen Nachbarin in Rechtsstreit um zwei Bäume
Der Ehrenpräsident des FC Bayern München, Uli Hoeneß, hat im Rechtsstreit mit seiner Nachbarin um zwei neu gepflanzte Bäume gewonnen. Das Landgericht München II lehnte die von der Nachbarin geforderte Beseitigung der Bäume auf Hoeneß' Grundstück am Tegernsee am Donnerstag ab, wie das Gericht mitteilte. Außerdem muss die Frau die Kosten des Verfahrens tragen.
Hoeneß' Nachbarin habe nicht glaubhaft machen können, dass die Bäume in einem Bereich stehen, wo zu ihren Gunsten ein Bepflanzungsverbot gilt, entschied das Gericht. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass sie die Daten des Lageplans durch kleinste Abweichungen verfälscht habe.
Hoeneß wohnt mit seiner Frau in Bad Wiessee am Tegernsee. Seit 1975 gibt es für das Grundstück von Hoeneß auf einer im Kaufvertrag eingezeichneten Fläche ein Verbot für Bepflanzungen und Bebauungen. Im vergangenen Mai ließ Hoeneß laut Gericht zwei Linden in einer bestehenden Baumgruppe als Ersatz für einen beschädigten Ahorn pflanzen.
Die Nachbarin gab an, die Bäume stünden in dem Bereich mit dem Bepflanzungsverbot, ihr werde außerdem die Sicht auf das Gut Kaltenbrunn und das Freihaus Brenner beeinträchtigt. Sie beantragte deshalb die Beseitigung der Bäume - dies aber nach dem Urteil erfolglos. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
X.M.Francisco--PC