-
"Forbes": So viele Milliardäre wie noch nie - Elon Musk bleibt an der Spitze
-
Verdi: Keine Fortschritte bei Tarifverhandlungen für hessische Landesbeschäftigte
-
"Fantastisches" Jahr: Lego verzeichnet Rekordgewinn
-
Mögliche Freigabe strategischer Ölreserven: IEA beruft Sondersitzung ein
-
Giftige Doppelgänger: Experten warnen vor Verwechslung von Bärlauch
-
Unterstützung für Nagelsmann: Schreuder verstärkt Trainerteam
-
Drei Festnahmen bei Durchsuchungen wegen illegaler Prostitution
-
Betrüger erbeuten mehr als hunderttausend Euro von Mann aus Wiesbaden
-
US-Ermittler durchsuchen Epstein-Ranch in New Mexico
-
13 Verletzte bei Unfall zwischen Linienbus und Auto in Hamburg
-
Drohnenprogramm von Hisbollah unterstützt: Sechseinhalb Jahre Haft in Niedersachsen
-
Para-Langlauf: Marburger und Kazmaier holen Silber im Sprint
-
ESA: Meteorit von Koblenz war für Teleskope nicht erkennbar
-
21-Jähriger nach Tötung von Frau in Hessen in Untersuchungshaft
-
EU-Atompolitik: Umweltminister Schneider kritisiert "rückwärtsgewandte Strategie"
-
Erleicherung an den Börsen - trotz gesunkenen Ölpreises aber kein billigerer Sprit
-
Sky: Backhaus nicht mehr Trainer in Braunschweig
-
EU-Parlament zeichnet Angela Merkel mit Europäischem Verdienstorden aus
-
Britisches Unterhaus stimmt gegen Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige
-
Para-Langlauf: Marburger und Walter holen Silber im Sprint
-
"Alles ist möglich": Bayer ohne Angst gegen Arsenal
-
Union und SPD diskutieren nach Landtagswahl über Pläne für Steuersenkungen
-
Zoll in Baden-Württemberg entdeckt Handtaschen aus Krokodil- und Rochenleder
-
Hunderte Geflüchtete in Transportern geschleust: Bis zu acht Jahre Haft in Hannover
-
Merz: Israel sollte "Annexionsschritte" im Westjordanland unterlassen
-
Triple verpasst: Forster holt Silber in der Super-Kombination
-
Biontech-Gründer ziehen sich zurück und starten neues Unternehmen
-
Nordrhein-Westfalen: 17-Jähriger auf mehrstündiger Spritztour in geklautem Laster
-
Verband: Tankstellenpreise können "nicht so schnell sinken, wie sie steigen"
-
Kulturstaatsminister Weimer sagt Verleihung von Deutschem Buchhandlungspreis ab
-
Meteorit in Rheinland-Pfalz: Finder dürfen Bruchstücke behalten
-
Rotes Kreuz ruft zu Spenden in Höhe von über 44 Millionen Euro für den Iran auf
-
Ausbleibende Öl- und Gaslieferungen sorgen für Unruhe in Asien
-
Nach Trump-Äußerung: Revolutionsgarden sehen sich als Entscheider über Kriegsende
-
IT-Systeme an Betrüger vermietet: Jahrelange Ermittlungen und Anklage in Bayern
-
Von der Leyen: Abkehr von Atomkraft war "strategischer Fehler"
-
ADAC: Benzinpreis im Tagesdurchschnitt nun auch bei über zwei Euro
-
Umfrage: 80 Prozent zockten schon bei Glücksspiel
-
Techniker Krankenkasse dringt auf Einsparungen im Gesundheitswesen
-
Ataman: Gut 13 Prozent der Menschen in Deutschland mit Diskriminierungserfahrung
-
Breites Bündnis pocht auf starken und verlässlichen Sozialstaat
-
Nach Koalitionsbruch in Brandenburg: Ehemaliger BSW-Chef Crumbach tritt in SPD ein
-
Macron fordert neue Finanzierungsmöglichkeiten für Atomenergie
-
Klage Sellners gegen Aufenthaltsverbot in baden-württembergischen Ort 2024 erfolgreich
-
Weniger tödliche Badeunfälle: Mindestens 393 Menschen in vergangenem Jahr ertrunken
-
Lebensgefährte: Verstorbener FDP-Chef Westerwelle würde Partei nie aufgeben
-
Netanjahu: Israel ist mit Angriffen auf Führung in Teheran "noch nicht fertig"
-
Waffen für Hamas-Anschläge: Weiterer Verdächtiger auf Flughafen in Zypern festgenommen
-
Weiterer Evakuierungsflug aus Oman in Frankfurt eingetroffen
-
Pannenzahlen steigen: ADAC 2025 knapp 3,7 Millionen Mal ausgerückt
Prozess um Anschlagspläne von mutmaßlichem Al-Kaida-Anhänger in Hamburg begonnen
In Hamburg muss sich seit Donnerstag ein 21-jähriger mutmaßlicher Anhänger des islamistischen Terrornetzwerks Al-Kaida wegen der Vorbereitung eines Anschlags vor dem Oberlandesgericht verantworten. Die Bundesanwaltschaft wirft dem jungen Mann vor, zum 20. Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001 die Tötung von Menschen durch dem Einsatz von Sprengsätzen und einer Schusswaffe geplant zu haben. Einem Gerichtssprecher zufolge äußerte sich der Angeklagte zum Prozessauftakt zunächst nicht.
Der Beschuldigte war im August vergangenen Jahres nach einem versuchten Waffenkauf bei einem verdeckt operierenden Polizisten festgenommen worden. Weitere Ermittlungen konkretisierten die Vorwürfe, im Dezember 2021 informierten die Behörden über den Fall.
Laut Anklage hatte sich der 21-jährige Deutsch-Marokkaner bereits Chemikalien und anderen Materialien zum Bau eines improvisierten Sprengsatzes aus Schwarzpulver verschafft. Dabei wollte er sich nach Angaben der Ermittler an dem von zwei Islamisten verübten Anschlag auf den Marathon in der US-Stadt Boston 2013 orientieren. Deren Sprengsätze hatten aus mit Schwarzpulver gefüllten Metallbehältern bestanden, bei den Explosionen starben damals drei Menschen.
Außerdem soll sich der Beschuldigte im sogenannten Darknet um den Kauf von Waffen bemüht haben. Bei einem vermeintlichen Anbieter bestellte der Mann eine Pistole mit 50 Schuss Munition und eine Handgranate. Dieser war allerdings ein verdeckt ermittelnder Beamter der Polizei. Bei der Übergabe der Waffen wurde der Beschuldigte Ende August 2021 festgenommen und kam anschließend in Untersuchungshaft.
Noch am selben Tag wurden seine Wohnung in Wismar in Mecklenburg-Vorpommern sowie die Wohnung seiner Eltern in Hamburg durchsucht, wobei Propagandavideos von islamistischen Gruppen und Unterlagen zur Herstellung von Waffen gefunden wurden. In den Wochen darauf folgten weitere Ermittlungen und Durchsuchungen, dabei wurde nach früheren Angaben in einer ebenfalls von dem 21-Jährigen genutzten Wohnung eines Cousins auch das Material zum Bombenbau entdeckt.
Den damaligen Angaben zufolge verfügte der Mann über zahlreiche einschlägige Kontakte in die radikalsalafistische Szene. Er war in Hamburg aufgewachsen, lebte ab 2013 aber zunächst für etliche Jahre in Marokko. Erst 2020 kam er nach Deutschland zurück. Laut Anklageschrift der Bundesanwaltschaft ist er Anhänger der radikalislamischen Ideologie des Al-Kaida-Netzwerks, das am 11. September 2001 die Anschläge von New York und Washington beging.
Erst nach weiteren bundesweiten Durchsuchungen bei Bekannten des Manns im November informierten die Behörden die Öffentlichkeit über den Stand ihrer Ermittlungen. Kurz darauf übernahm die Bundesanwaltschaft die Bearbeitung. Für den Prozess gegen den 21-Jährigen sind zunächst 19 weitere Termine bis zum 25. August geplant.
J.V.Jacinto--PC