-
Nordrhein-Westfalen: 17-Jähriger auf mehrstündiger Spritztour in geklautem Laster
-
Verband: Tankstellenpreise können "nicht so schnell sinken, wie sie steigen"
-
Kulturstaatsminister Weimer sagt Verleihung von Deutschem Buchhandlungspreis ab
-
Meteorit in Rheinland-Pfalz: Finder dürfen Bruchstücke behalten
-
Rotes Kreuz ruft zu Spenden in Höhe von über 44 Millionen Euro für den Iran auf
-
Ausbleibende Öl- und Gaslieferungen sorgen für Unruhe in Asien
-
Nach Trump-Äußerung: Revolutionsgarden sehen sich als Entscheider über Kriegsende
-
IT-Systeme an Betrüger vermietet: Jahrelange Ermittlungen und Anklage in Bayern
-
Von der Leyen: Abkehr von Atomkraft war "strategischer Fehler"
-
ADAC: Benzinpreis im Tagesdurchschnitt nun auch bei über zwei Euro
-
Umfrage: 80 Prozent zockten schon bei Glücksspiel
-
Techniker Krankenkasse dringt auf Einsparungen im Gesundheitswesen
-
Ataman: Gut 13 Prozent der Menschen in Deutschland mit Diskriminierungserfahrung
-
Breites Bündnis pocht auf starken und verlässlichen Sozialstaat
-
Nach Koalitionsbruch in Brandenburg: Ehemaliger BSW-Chef Crumbach tritt in SPD ein
-
Macron fordert neue Finanzierungsmöglichkeiten für Atomenergie
-
Klage Sellners gegen Aufenthaltsverbot in baden-württembergischen Ort 2024 erfolgreich
-
Weniger tödliche Badeunfälle: Mindestens 393 Menschen in vergangenem Jahr ertrunken
-
Lebensgefährte: Verstorbener FDP-Chef Westerwelle würde Partei nie aufgeben
-
Netanjahu: Israel ist mit Angriffen auf Führung in Teheran "noch nicht fertig"
-
Waffen für Hamas-Anschläge: Weiterer Verdächtiger auf Flughafen in Zypern festgenommen
-
Weiterer Evakuierungsflug aus Oman in Frankfurt eingetroffen
-
Pannenzahlen steigen: ADAC 2025 knapp 3,7 Millionen Mal ausgerückt
-
Nach Wahldebakel im Südwesten: SPD-Politiker Wiese "mit Nachdruck" für Steuerreform
-
Volkswagen mit Gewinneinbruch - weitere Stellenstreichungen bis 2030
-
Krankenversicherung: Warken stellt stabile Zusatzbeiträge in Aussicht
-
Deutsche Exporte zu Jahresbeginn gesunken - Ausfuhren in USA aber wieder gestiegen
-
US-Ermittler durchsuchen Epsteins ehemalige Ranch in New Mexico
-
Volkswagen verzeichnet für 2025 Gewinneinbruch um fast die Hälfte
-
USA verweigern zehn Fußballern Einreise für CONCACAF-Turnier
-
Serie hält: Stützle punktet zum 13. Mal in Folge
-
"SGA" stellt Uralt-Rekord von Chamberlain ein
-
Das WM-Aus? Ancelotti kommt und Neymar kneift
-
Toni warnt Bayern: "Atalanta sehr selbstbewusst"
-
Forster nach Aus gelassen: "Meine Goldmedaille habe ich"
-
Copernicus: Februar 2026 brachte Rekordniederschläge in Westeuropa
-
Macron will Aufschwung der Atomenergie mit Treffen in Paris befeuern
-
Fernsehduell von Schweitzer und Schnieder vor Landtagswahl in Rheinland-Pfalz
-
Merz empfängt tschechischen Regierungschef Babis im Kanzleramt
-
Trump: Angriff auf Mädchenschule im Iran wird untersucht
-
Australien gewährt iranischen Fußballerinnen Asyl
-
Trump nennt Iran-Krieg "so gut wie" beendet - Ölpreise geben nach
-
Irans Fußballerinnen erhalten Asyl in Australien
-
Schweizer Reederei MSC stoppt Exporte aus der Golfregion wegen Kriegsrisiken
-
Linksgerichtete Koalition geht gestärkt aus Parlamentswahl in Kolumbien hervor
-
"Spiegel": Iranische Raketenangriffe auf Bundeswehr-Feldlager in Jordanien
-
Iran-Krieg: Wadephul trifft in Zypern Außenminister der Vereinigten Arabischen Emirate
-
Wahl nach Machtkampf: Kreuzwieser soll TSG beruhigen
-
US-Forscher: Meereisfläche in der Antarktis hat sich dieses Jahr etwas erholt
-
Freigabe von Öl-Notreserven: G7-Staaten "noch nicht soweit"
Weniger tödliche Badeunfälle: Mindestens 393 Menschen in vergangenem Jahr ertrunken
In Deutschland sind im vergangenen Jahr etwas weniger Menschen bei Badeunfällen in Gewässern ums Leben gekommen. Wie die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) am Dienstag in München mitteilte, ertranken im Jahr 2025 mindestens 393 Menschen. Dies waren 18 Menschen weniger als im Vorjahr. Dabei stiegen die Opferzahlen unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen leicht an.
Mehr als die Hälfte der tödlichen Unglücke ereignete sich demnach in der Badesaison von Mai bis Ende August. Die meisten Opfer wurden den Angaben zufolge im Juni gezählt. In diesem Monat kamen 69 Menschen ums Leben, 17 mehr als im Vorjahreszeitraum.
"Wäre es in der folgenden Hauptferienzeit weiterhin so sonnig und heiß geblieben, hätten wir wohl erneut einen Anstieg der Opferzahl vermelden müssen", erklärte DLRG-Präsidentin Ute Vogt. Denn vor allem bei herrlichem Sommerwetter steige die Zahl der Unfälle sprunghaft an.
Besonders häufig verunglückten ältere Menschen. 42 Prozent der Opfer bekannten Alters waren älter als 60 Jahre. Zugleich stieg die Zahl der Todesfälle unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Sowohl bei den Elf- bis 20-Jährigen als auch bei den 21- bis 30-Jährigen verzeichnete die DLRG jeweils elf Fälle mehr als im Jahr zuvor.
Vogt nannte die Entwicklung vor allem mit Blick auf junge Männer "besorgniserregend". Bei jungen Männern seien "Übermut und Selbstüberschätzung leider weit verbreitet", erklärte sie. Dies sei neben dem Konsum von Alkohol eine Mitursache für tragische Unfälle. Rund 82 Prozent der Todesopfer waren laut DLRG männlich.
Bei Kindern bis zehn Jahren lag die Zahl der tödlichen Unglücke bei 13 Fällen und damit deutlich unter dem Durchschnitt der vergangenen 25 Jahre von 29 Fällen. Weniger Todesfälle in dieser Altersgruppe hatte die DLRG zuletzt im Jahr 2012 verzeichnet. Damals waren zwölf Kinder ums Leben gekommen.
Die meisten tödlichen Unfälle ereigneten sich in öffentlich zugänglichen Binnengewässern. Seen und Teiche forderten 158 Todesopfer, in Flüssen kamen 153 Menschen ums Leben. In Nord- und Ostsee ertranken insgesamt 22 Menschen.
Um die Zahl tödlicher Badeunfälle zu verringern, forderte die DLRG mehr Prävention und besseren Schwimmunterricht. "Unsere Kinder können mehrheitlich nicht sicher schwimmen, wenn sie die Grundschule verlassen", warnte Vogt. Die Schulen bräuchten mehr Sportlehrkräfte für die Schwimmausbildung sowie mehr Kapazitäten in nahen Schwimmbädern.
"Flüsse, Seen und allgemein unbewachte Gewässer sollten möglichst gemieden werden", erklärte Vogt weiter. "Am sichersten ist das Baden und Schwimmen dort, wo Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer im Notfall direkt vor Ort sind."
X.Matos--PC