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29-Jähriger in Berlin wegen Mordes an früherer Freundin in Aufzug angeklagt
Die Staatsanwaltschaft Berlin hat einen Mann angeklagt, der seine frühere Partnerin im Aufzug ihres Wohnhauses ermordet haben soll. Der 29-Jährige akzeptierte nach Angaben der Behöre vom Freitag nicht, dass die 27-Jährige sich von ihm getrennt hatte und ein Leben ohne ihn führen könnte. Ende Januar sei er ohne Vorwarnung zu dem Haus in Berlin-Marzahn gekommen, in dem sie wohnte.
"Aus massiver Eifersucht und übersteigertem Besitzdenken" habe er beschlossen, die Frau zu töten, lautet der Vorwurf der Staatsanwaltschaft. Im Hausflur soll es zum Streit gekommen sein. Im Fahrstuhl des Gebäudes soll der 29-Jährige die Frau dann mit einem Messer angegriffen und ihr insgesamt 85 Stich- und Schnittverletzungen zugefügt haben.
Sie starb noch am Tatort. Drei Tage später wurde der Mann nach einer Fahndung festgenommen, er kam in Untersuchungshaft. Zu den Vorwürfen habe er bisher geschwiegen, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Die Anklage lautet auf Mord aus niedrigen Beweggründen. Das Berliner Landgericht entscheidet nun darüber, ob es die Anklage zulässt.
C.Cassis--PC