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Bewohner von Leipziger Monteurswohnung totgeprügelt: Fünfjährige Haftstrafe
Nach dem Tod eines Bewohners einer sogenannten Monteurswohnung in Leipzig ist ein ehemaliger Mitbewohner des Opfers zu einer fünfjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das Landgericht in der sächsischen Stadt sprach den 29-Jährigen der Körperverletzung mit Todesfolge schuldig, wie ein Gerichtssprecher am Dienstag sagte.
Laut Anklage hatte der Angeklagte sein opfer in der Nacht vom 19. auf den 20. März 2024 zusammen mit einem weiteren Tatverdächtigen in der gemeinsam bewohnten Wohnung in Leipzig verprügelt. Dabei erlitt das Opfer mehrere Rippenbrüche, die zu Einblutungen in die Lunge und letztlich zu einem tödlichen hämorrhagischen Schock führten. Der Mann starb zu einem nicht mehr genau bestimmbaren Zeitpunkt, spätestens jedoch am 23. März 2024.
Die Staatsanwaltschaft ging in ihrer Anklage von einem Raub mit Todesfolge aus. Sie nahm als Motiv an, dass die Täter die Geldbörse, den Laptop und die Fahrzeugpapiere des Opfers an sich nehmen wollten und es deshalb verprügelten. Dies sei aber nicht nachweisbar gewesen, sagte der Gerichtssprecher.
Die Staatsanwaltschaft hatte eine Freiheitsstrafe von dreieinhalb Jahren gefordert. Die Verteidigung plädierte auf Freispruch oder eine Bewährungsstrafe. Das Urteil fiel am Freitag.
C.Cassis--PC