-
Berlin wird Austragungsort der Handball-Weltmeisterschaft 2029
-
Gregor Gysi fordert Ausschluss von Vanessa Emde aus der Linksfraktion
-
Prozess gegen früheren Lehrer wegen mutmasslicher Vergewaltigung einer Schülerin
-
Berliner Weihnachtsbaum erreicht nach Panne auf der A10 den Gendarmenmarkt
-
Stephen Miller übernimmt nach republikanischer Wahlniederlage Trumps Stabsführung
-
Benzinpreis fällt in der Schweiz erstmals seit August unter zwei Franken
-
Novartis prüft Tumormeldungen nach Behandlungen mit Zolgensma
-
Wenn die Enkelbetreuung Grosseltern an die Belastungsgrenze bringt
-
Ronaldinho und Del Piero begeistern 24.000 Zuschauer im Letzigrund
-
Kürbis-Pancakes bringen herbstliche Aromen auf den Brunchtisch
-
Miro Muheims Distanztreffer sorgt in der Bundesliga für Aufsehen
-
Geplantes Ende der 50-Euro-Grenze beim Einkauf in Deutschland polarisiert
-
USA setzen Millionenbelohnung für Hinweise zu Irans Atomprogramm aus
-
Maximilian Streule schafft nach Herzoperation den Sprung ins Nationalteam
-
Unfall und brennendes Auto führen auf der A1 bei Härkingen zu Stau
-
Nach Tod von 14 Pferden erhält betroffene Familie mehr als 60.000 Franken
-
Werkstattbrand in Giebenach verursacht hohen Sachschaden
-
Flucht vor Polizei endet in Andwil mit schwerem Unfall an Wohnhaus
-
Kalabrien verschenkt leerstehende Häuser zur Bekämpfung der Abwanderung
-
Lagum startet Tournee 'Em Todo Lugar' in Rio de Janeiro
-
RMT kündigt U-Bahn-Streiks von November bis Februar an
15-jährigen Sohn zu Prostitution gezwungen: Prozess gegen Vater in Hamburg
In Hamburg hat am Dienstag ein Prozess gegen einen Vater begonnen, der seinen Sohn zur Prostitution gezwungen und gegen Bezahlung anderen Männern überlassen haben soll. Der 47-Jährige muss sich dafür unter anderem wegen besonders schwerer Zwangsprostitution vor dem Landgericht in der Hansestadt verantworten. Laut Anklage war der Sohn zu Beginn des Tatzeitraums im Frühjahr 2022 15 Jahre alt.
Zu den Männern, die den Jugendlichen bei von dem Vater organisierten Treffen im Rahmen sexueller Dienstleistungen missbraucht haben sollen, gehörte nach Angaben der Staatsanwaltschaft auch ein Pastor. Gegen diesen wird in einem gesonderten Verfahren ermittelt. Der Geistliche soll das Opfer gemeinsam mit dessen Vater demnach unter anderem verbal massiv unter Druck gesetzt haben, damit der 15-Jährige in die geforderten Prostitutionshandlungen einwilligte.
Für das Verfahren gegen den Vater sind nach Gerichtsangaben zunächst noch sechs weitere Verhandlungstermine bis zum 23. Juli angesetzt. Laut Anklage geht es dabei um insgesamt fünf mutmaßliche Taten zwischen März und Juni 2022, es geht auch um den sexuellen Missbrauch von Schutzbefohlener sowie Zuhälterei.
Demnach sollen der angeklagte Vater und der Pastor gemeinsam auf den Sohn eingewirkt haben, für ein erstes Prostitutionstreffen zahlte der Geistliche nach Ermittlerangaben 2800 Euro. In den folgenden Monaten soll der Vater den Jugendlichen über ein Internetportal noch mehrmals Männern zur Prostitution angeboten und "einen erheblichen Anteil der Entlohnung" einbehalten haben.
Laut Staatsanwaltschaft kam es in diesem Rahmen auch zu zwei weiteren Treffen mit dem Pastor. Auf Widerstand des Sohns soll der Vater mit massivem Druck reagiert haben. Unter anderem soll er diesem "konkrete Gewalthandlungen" für den Fall angedroht haben, dass sich der Jugendlichen anderen Menschen anvertraut.
E.Borba--PC