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Vulkan auf indonesischer Insel stößt kilometerhohe Aschewolke aus
In Indonesien ist erneut der Vulkan Lewotobi Laki-Laki ausgebrochen. Der Vulkan auf der Ferieninsel Flores im Osten Indonesiens spuckte am Montag eine 18 Kilometer hohe Aschewolke aus, wie die Vulkanologiebehörde des südostasiatischen Inselstaats mitteilte. Berichte über Schäden oder Verletzte gab es zunächst nicht.
Nach einem Ausbruch im vergangenen Monat war mindestens ein Dorf evakuiert worden. Zahlreiche Flüge auf der Insel Flores und der westlich gelegenen Ferieninsel Bali wurden gestrichen. Am Montag gab es zunächst keine Berichte über Flugausfälle.
Der Leiter der Vulkanologiebehörde, Muhammad Wafid, beschrieb die Aktivität des Vulkans in einer Mitteilung als "sehr hoch", begleitet von "explosionsartigen Ausbrüchen und andauernden Erschütterungen". Wafid rief Anwohner auf, eine Sperrzone von sechs Kilometern rund um den Krater nicht zu betreten. Zudem forderte er die Menschen auf, Schutzmasken zu tragen, um keine Asche einzuatmen.
Die Vulkanologiebehörde warnte vor allem Gemeinden in der Nähe von Flüssen vor gefährlichen Lahar-Fluten, eine Art Strom aus Schlamm und Schutt, die sich bei starkem Regen bilden könnten.
Indonesien liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, wo mehrere Erdplatten zusammenstoßen. Es kommt daher häufig zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen. Im November hatte es bei mehreren Ausbrüchen des Lewotobi Laki-Laki neun Tote gegeben.
E.Ramalho--PC