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Durchuchungen wegen Sozialbetrugs mit Millionenschaden in sechs Bundesländern
Mit einer Durchsuchungsaktion sind Ermittler in sechs Bundesländern gegen Sozialversicherungsbetrug mit einem Millionenschaden vorgegangen. Insgesamt geht es um mindestens anderthalb Millionen Euro, wie das Hauptzollamt im bayerischen Landshut am Dienstag mitteilte. Im Fokus der Ermittlungen stehen mehrere Menschen aus der Securitybranche. Ihnen wird das Vorenthalten von Arbeitsentgelt beziehungsweise Beihilfe dazu vorgeworfen.
Sie sollen Unternehmen genutzt haben, um mit einem Kettenbetrug Sozialversicherungsbeiträge zu hinterziehen. Beim Kettenbetrug werden falsche Belege angekauft und verkauft. Dazu gehören beispielsweise Rechnungen für Leistungen, die nie erbracht wurden. Dadurch wird ein Schwarzgeldkreislauf geschaffen, um Sozialabgaben und Steuern einzusparen.
Durchsuchungen gab es in 34 Objekten in Bayern, Nordrhein-Westfalen, Berlin, Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz. Betroffen waren neben Wohnungen und Unternehmen der Beschuldigten auch Firmen, die in das Betrugsmodell möglicherweise involviert waren. Rund 200 Beamte waren im Einsatz.
T.Vitorino--PC