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Nach "Besetzung" ihres Klosters in Österreich: Nonnen dürfen vorerst bleiben
Mit der "Besetzung" ihres Klosters haben drei Nonnen aus Österreich im September weltweit für Schlagzeilen gesorgt - nun sollen sie vorerst dort bleiben dürfen. Den Ordensfrauen, die aus einem Altersheim "ausgebrochen" und in ihr leer stehendes Kloster zurückgezogen waren, sei ein entsprechender Vorschlag unterbreitet worden, teilte am Freitag der zuständige Propst Markus Grasl mit. Demnach dürfen die über 80 Jahre alten Nonnen Rita, Regina und Bernadette unter bestimmten Bedingungen "bis auf Weiteres" im Kloster Goldenstein bleiben.
"Ich bin weiterhin der Meinung, dass die Schwestern in einem Pflegeheim umfassend betreut werden würden, nehme aber den Wunsch der drei sehr ernst", erklärte Grasl. Zu seinen Bedingungen für einen Verbleib der Augustiner-Chorfrauen in dem Kloster bei Salzburg gehört nach Angaben eines Sprechers die Einstellung der Aktivitäten auf Online-Medien - über diese hatten die betagten Ordensfrauen weltweit für Aufsehen gesorgt und massenhaft Unterstützung bekommen.
Laut dem mit Unterstützern der Nonnen ausgehandeltem Vorschlag müssen diese auch die "für ein geistlich-spirituelles Leben im Kloster notwendige Klausur" wiederherstellen, also abgeschieden leben. Zudem soll den drei Frauen im Alter von 82, 86 und 88 Jahren Pflegepersonal 24 Stunden am Tag zur Seite stehen und sich eine Ärztin um ihre medizinische Versorgung kümmern. "Sobald die Schwestern in solcher Weise pflegebedürftig sind, dass die Betreuung im Kloster nicht mehr möglich ist", müssten die betagten Nonnen ins Pflegeheim, erklärte Propst Grasl.
Ferreira--PC