-
Bei Kontrolle von Auto: Fahnder in Bayern entdecken Bargeld in Millionenhöhe
-
Wunsch nach Doppelgrab für Ehepaar kann bei Sozialbestattung berücksichtigt werden
-
Erneut Bronze: Wicker holt ihre dritte Medaille
-
Iran-Krieg: Französischer Soldat und vier US-Soldaten im Nachbarland Irak getötet
-
Odermatt holt eine große und eine kleine Kugel
-
Immer mehr Rentner in Deutschland beziehen Wohngeld
-
In Nationalsozialismus verfolgte Zeugen Jehovas: BGH verhandelt über Familienarchiv
-
Afghanische Polizei: Sechs Menschen bei pakistanischen Angriffen getötet
-
US-Regierung lockert Öl-Sanktionen gegen Russland - Merz kritisiert Maßnahme als "falsch"
-
Verbände dringen auf mehr Anstrengungen zur Senkung der Emissionen
-
ZDF-Intendant Himmler wiedergewählt - Maßnahmenkatalog nach Kritik wegen KI-Video
-
Süle verlässt BVB im Sommer - auch Özcan geht
-
US-Militär: Vier Besatzungsmitglieder bei Absturz von US-Tankflugzeug im Irak getötet
-
Lungenkrebs-Früherkennung: Ab April haben starke Raucher Anspruch auf Screening
-
Ölpreisschock: Ökonomen erwarten steigende Inflation und höhere Zinsen
-
ZDF-Intendant Himmler wiedergewählt: Mehrheit im ersten Wahlgang
-
Reiche zu US-Russland-Sanktionen: "Putins Kriegskassen nicht noch weiter füllen"
-
Falsche Polizisten mit DDR-Ausweisen: Betrugsversuch in Leipzig scheitert
-
Schien- und Wadenbeinbruch bei Silas
-
Nach 15 Jahren: Die NHL kommt wieder nach Deutschland
-
Anklage gegen Mann in Sachsen: Jugendliche unter Drogen gesetzt und missbraucht
-
Nasa: Artemis-2-Mission Richtung Mond könnte Anfang April starten
-
Bayern mit Ulreich - Kane fit
-
Zahl der Eier von Hennen aus Freiland- oder Ökohaltung erneut gestiegen
-
Israel startet neue Angriffe auf Teheran - Heftige Explosionen in iranischer Hauptstadt
-
WM-Gastgeber Boston: Einigung in Sicherheitskosten-Streit
-
Champions League: Bundesliga bangt um zusätzlichen Startplatz
-
CSU-Generalsekretär für Bau kleiner Atomkraftwerke
-
Kahn stichelt gegen Hoeneß und Rummenigge
-
Russell vor Antonelli: Mercedes dominiert Sprint-Qualifying
-
Reiche-Berater gegen staatliche Entlastungen bei Spritpreisen
-
Rheinland-Pfalz: Umfragen vor Landtagswahl sehen enges Rennen von CDU und SPD
-
Bericht: Union offen für höheren Spitzensteuersatz
-
Auf Autohausgelände eingeschlossen: Polizei holt Senior mit Leitern heraus
-
Betrunkener Mann filmt sich beim Autofahren und ruft Polizei auf den Plan
-
"Sehr besonders": Rekordmann Zverev freut sich auf Sinner
-
Weitere Umfrage zu Landtagswahl in Rheinland-Pfalz sieht CDU und SPD nah beieinander
-
Macron: Französischer Soldat bei Angriff im Norden des Irak getötet
-
Alleinige Bestmarke: "SGA" schreibt NBA-Geschichte
-
Studie: Deutschland wahrscheinlich Hauptziel von Iran-Flüchtenden
-
Konjunkturforscher Schmidt: "Inflation könnte in diesem Jahr auf sechs Prozent steigen"
-
Russell an der Spitze: Mercedes dominant in China
-
US-Medien: Angreifer von Synagoge bei Detroit verlor Familie bei Angriff im Libanon
-
Hubig will Einmal-täglich-Regel bei Spritpreisen mindestens ein Jahr
-
Bundesgerichtshof verhandelt über Archiv von verfolgter Familie der Zeugen Jehovas
-
ZDF-Fernsehrat wählt Intendant - Himmler kandidiert erneut
-
Merz trifft norwegischen Regierungschef Störe und besucht Weltraumbahnhof
-
US-Regierung erlaubt vorübergehend Verkauf von russischem Erdöl
-
Angriff auf Synagoge bei Detroit: FBI untersucht "gezielten Gewaltakt" gegen Juden
-
US-Armee: Betankungsflugzeug über dem Westen des Irak abgestürzt
US-Medien: Angreifer von Synagoge bei Detroit verlor Familie bei Angriff im Libanon
Bei dem Angriff am Donnerstag auf eine Synagoge in einem Vorort von Detroit im US-Bundesstaat Michigan besteht womöglich eine Verbindung zum Krieg im Nahen Osten. Der bewaffnete Täter, der mit einem Pickup in die Synagoge gerast und bei einem anschließenden Schusswechsel mit Sicherheitskräften zu Tode gekommen war, hatte US-Medienberichten zufolge mehrere Familienmitglieder bei einem israelischen Angriff im Libanon verloren. Die US-Bundespolizei FBI leitete Ermittlungen wegen eines "gezielten Gewaltaktes gegen die jüdische Gemeinde" ein.
Das US-Heimatschutzministerium identifizierte den Täter als den 41-jährigen Ayman Mohamad G., der im Libanon geboren wurde und im Jahr 2011 mit einem für Ehepartner von US-Bürgern vorgesehenen Visum nach Detroit kam. Im Jahr 2016 wurde er selbst US-Bürger.
US-Medienberichte deuteten ein mögliches Motiv der Tat an. Ein Nachbar des Täters sagte der Lokalzeitung "Detroit Free Press", G. habe "kürzlich Familienmitglieder bei einem israelischen Angriff im Libanon verloren". Aus der US-libanesischen Gemeinde in Michigan erfuhr der US-Sender CBS News, der Angriff sei "vor ungefähr zehn Tagen" erfolgt und habe "mehrere Familienmitglieder" des Täters getötet. G. sei "am Boden zerstört" gewesen.
Die US-Strafverfolgungsbehörden haben bislang kein Tatmotiv bekannt gegeben.
Der Polizeichef des Verwaltungsbezirks Oakland, Michael Bouchard, sagte, in der Synagoge hätten sich während des Angriffs Kinder und Mitarbeiter aufgehalten, sie seien aber unverletzt. Eine Sicherheitskraft sei bei dem Schusswechsel mit dem Täter verletzt und ins Krankenhaus gebracht worden. 30 Polizeibeamte seien außerdem mit Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht worden. Nach Bouchards Worten durchbrach der Pickup das Tor des Gebäudes und blieb im Eingangsbereich stehen.
Über G. sagte Bouchard: "Wir können zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen, was ihn getötet hat, aber die Sicherheitskräfte haben den Verdächtigen mit Schüssen bekämpft." Der Angreifer scheine alleine in dem Fahrzeug gewesen zu sein. Spürhunde durchsuchten den Pickup nach möglichem Sprengstoff. "Es ist kompliziert, weil es ein Feuer gibt", sagte Bouchard. Dem Sender Fox News zufolge geriet der Pickup bei dem Angriff in Brand. Die Leiche des Angreifers wies demnach schwere Brandverletzungen auf.
Fernsehbilder zeigten ein massives Polizeiaufgebot und Dutzende Wagen mit Blaulicht in der Umgebung der Synagoge in dem Vorort West Bloomfield nördlich von Detroit. Über dem Gebäudekomplex stieg Rauch auf.
Nach Angaben des Weißen Hauses wurde US-Präsident Donald Trump umgehend über den Vorfall informiert. Er sprach von einer "schrecklichen Sache" und nannte es "absolut unglaublich, dass solche Dinge passieren".
Die Gouverneurin von Michigan, Gretchen Whitmer, verurteilte den Angriff auf die Synagoge namens Temple Israel scharf. "Die jüdische Gemeinde von Michigan sollte in Frieden leben und ihren Glauben ausüben können", sagte sie.
Der israelische Außenminister Gideon Saar äußerte sich "schockiert über den Angriff". Die israelische Regierung stehe in Kontakt mit der jüdischen Gemeinde und den örtlichen Behörden. "Antisemitismus darf niemals wieder sein hässliches Haupt erheben", sagte Saar.
Die Reformsynagoge Temple Israel gilt als eine der größten der USA und zählt nach Angaben von US-Medien rund 12.000 Mitglieder. Sie umfasst unter anderem eine Vorschule und eine Religionsschule.
In Nordamerika hatte es zuletzt zahlreiche Angriffe auf jüdische Gotteshäuser gegeben. Alleine in der kanadischen Wirtschaftsmetropole Toronto gab es in den vergangenen Wochen drei Schusswaffenvorfälle.
Der frühere US-Botschafter in Israel, Tom Nides, sagte Fox News: "Antisemitismus und Hass wachsen an." Er verwies dabei auf den Iran-Krieg. Zwar sei das Motiv des Angreifers in Michigan nicht bekannt. "Aber wir wissen, dass wir uns gerade deshalb in dieser veränderten Situation befinden, weil im Iran ein Krieg stattfindet und die Vereinigten Staaten und Israel auf einer Seite stehen", betonte Nides, der von 2021 bis 2023 Botschafter in den USA war.
P.Mira--PC