-
Rolling Stones bringen im Juli neues Album heraus
-
Hantavirus auf Kreuzfahrtschiff: Zwei Erkrankte werden in die Niederlande ausgeflogen
-
Auf Trumps Wunsch: US-Börsenaufsicht will keine Quartalsberichte mehr verlangen
-
"Eine Minute am Tag": Trump enthüllt seine Fitnessroutine
-
Mindestens 22 Tote bei russischen Angriffen auf Kramatorsk, Saporischschja und Dnipro
-
Nach Hantavirus-Ausbruch: Kreuzfahrtschiff mit 150 Menschen an Bord darf nicht anlegen
-
Wadephul sieht Deutschland und Israel in neuer Phase der Sicherheitspartnerschaft
-
Wadephul und Merz fordern Iran zu Verzicht auf Raketen- und Atomprogramm auf
-
Amokfahrt in Leipzig: Beschuldigter in Psychiatrie eingewiesen
-
Mindestens 17 Tote bei russischen Angriffen auf Kramatorsk und Saporischschja
-
Wadephul: Iran muss "Politik der Brandstiftung" beenden
-
Trump nennt Iran-Krieg "kleines Scharmützel" und appelliert an Teheran
-
Amokfahrt in Leipzig: Tatverdächtiger vorerst in Psychiatrie
-
Bisheriger Innenminister Strobl soll in Stuttgart Landtagspräsident werden
-
Italienische Unicredit legt Angebot für Übernahme von Commerzbank vor
-
Nach Beginn von Hormus-Einsatz: Iran und USA drohen einander mit Wiederaufnahme der Kämpfe
-
Vuelta der Frauen: Koch bleibt im Roten Trikot
-
Toter und Verletzter bei Schusswechsel in Nienburg - keine Gefahr für Bevölkerung
-
Frankreichs kranke Präsidenten: Auch Pompidou täuschte die Franzosen
-
Nouripour bemängelt fehlende Eigeninitiative Berlins im Umgang mit Iran
-
Lebenslange Haft für 82-Jährigen wegen Mordes und Totschlags an Familie in Hessen
-
Autobranche gespalten: Lockerung der EU-Vorgaben könnte Elektro-Vorreiter ausbremsen
-
Tödlicher Unfall mit Motorflugzeug und Segelflieger: Ursache offenbar Zusammenstoß
-
Syrischer Bürgerkriegsmilizionär in Thüringen zu Bewährungsstrafe verurteilt
-
Protesttag: Verbände warnen vor Einschnitten für Menschen mit Behinderungen
-
Spahn als Chef der Unionsfraktion bestätigt - 86,5 Prozent für CDU-Politiker
-
Straße von Hormus: USA drohen Iran bei Angriffen mit "vernichtender" Antwort
-
Anwältin: Inhaftierte iranische Nobelpreisträgerin Mohammadi "zwischen Leben und Tod"
-
US-Importe steigen im März erneut stärker als Exporte
-
Dobrindt kündigt schärfere Abschiebepolitik und besseren Zivilschutz an
-
Amokfahrt in Leipzig: Tatverdächtiger war bis Ende April in Psychiatrie
-
Mitglied von Huthi-Miliz in München zu Bewährungsstrafe verurteilt
-
Ein Jahr Merz: Koalition zieht gemischte Bilanz und bekennt sich zu Fortführung
-
Ausflug von Entenfamilie sorgt in Weimarer Innenstadt für Aufsehen
-
Geld pro eingesparter Tonne CO2: Reiche führt Förderprogramm für Industrie fort
-
15-Jährige wegen Handy ermordet: Lebenslange Haft für Erzieherin in Niedersachsen
-
Umstrittene Geschlechtsänderung: Kommissarin vorerst von Beförderung ausgeschlossen
-
Ermittler: Mutmaßlicher Amoktäter von Leipzig bereits polizeilich bekannt
-
Biontech will drei deutsche Standorte schließen und massiv Stellen abbauen
-
WM: FIFA sucht Austausch mit iranischem Verband
-
Rund 1550 antisemitische Vorfälle in Bayern - Zentralratspräsident alarmiert
-
Nach Trumps Drohung: EU drängt auf Einhaltung von Zolldeal
-
93-Jähriger bei mutmaßlichem Raubüberfall in Kölner Bungalow getötet
-
Spritpreise: Mineralölkonzerne geben Tankrabatt bislang nur teilweise weiter
-
Leipziger Oberbürgermeister: Kein bei Amoktat Verletzter mehr in Lebensgefahr
-
US-Truppenabzug: Söder fordert mehr Einsatz von Bundesregierung
-
14-Jähriger setzt in Bayern versehentlich Auto in Bewegung - hoher Sachschaden
-
PSG-Kracher: Bayern mit Karl, Bischof und Guerreiro
-
US-Schauspieler Lively und Baldoni legen zähen Rechtsstreit bei
-
Zusammenstoß von Straßenbahn und Linienbus in Dresden: Zahlreiche Verletzte
Nach tödlichem Angriff auf Klinik in Kabul: Taliban drohen Pakistan mit Rache
Zwei Tage nach dem pakistanischen Angriff auf eine Entzugsklinik in Kabul mit hunderten Toten und Verletzten hat die afghanische Taliban-Regierung Vergeltung angedroht - und sich zugleich gesprächsbereit gezeigt. Pakistan kündigte derweil am Mittwoch eine Waffenruhe für das bevorstehende Zuckerfest zum Ende des Ramadan an. Zuvor hatte erstmals eine westliche Nichtregierungsorganisation bestätigt, dass "hunderte" Menschen in der Klinik getötet und verletzt wurden.
"Wir werden Rache üben", sagte Innenminister Siradschuddin Hakkani am Mittwoch bei einem Massenbegräbnis für die Getöteten. Die Drogenentzugsklinik in der afghanischen Hauptstadt war am Montagabend angegriffen worden. Das von den radikalislamischen Taliban geführte Innenministerium gab die Zahl der Todesopfer mit 408 an. 265 weitere Menschen seien verletzt worden. In der Klinik waren Drogensüchtige aus dem ganzen Land behandelt worden.
Der Norwegische Flüchtlingsrat (NRC) bestätigte am Mittwoch als erste unabhängige Partei, "dass es Hunderte von Toten und Verletzten gab". Die Nichtregierungsorganisation schickte Mitarbeiter an den Angriffsort, wie NRC-Landesdirektor Jacopo Caridi der Nachrichtenagentur AFP sagte. "Nach dem, was wir gesehen und nachdem wir mit anderen (am Rettungseinsatz) Beteiligten besprochen haben, können wir sagen, dass es Hunderte von Toten und Verletzten gab."
Die pakistanische Regierung bestritt einen vorsätzlichen Angriff auf die Klinik. Stattdessen habe die Armee "militärische und terroristische Infrastruktur" in Kabul angegriffen. Darunter seien Munitionslager und andere Ziele gewesen, "die mit feindlichen Aktivitäten gegen Pakistan in Verbindung stehen".
Einige der Todesopfer wurden am Mittwoch bei regnerischem Wetter in einem Massengrab auf einem Hügel in Kabul beerdigt. Ehrenamtliche Mitarbeiter des Roten Halbmondes trugen die einfachen Holzsärge zu dem Grab. Das Sicherheitsaufgebot war groß. Angehörige der Toten waren bei der Zeremonie jedoch nicht zu sehen, wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichteten.
Bei der Zeremonie wurden nur ein Teil der bereits identifizierten Opfer beerdigt, da einige der identifizierten Leichen für die Beisetzung in ihre Heimatorte zurückgebracht wurden. Die Identifizierung weitere Opfer dauere noch an, erklärten die Behörden.
"Heute ist ein trauriger Tag", sagte der afghanische Innenminister Hakkani. Pakistan werde "die Konsequenzen" seiner "Verbrechen" zu spüren bekommen. Gleichzeitig setze die Regierung in Kabul auf Gespräche: "Wir wollen keinen Krieg, aber die Lage hat sich so entwickelt. Also versuchen wir, die Probleme durch Diplomatie zu lösen."
Pakistans Informationsminister Attaullah Tarar erklärte, die "vorübergehende Pause" bei den Angriffen auf Afghanistan solle mit dem Ende des Fastenmonats Ramadan am Donnerstag beginnen und bis Montag anhalten. Saudi-Arabien, Katar und die Türkei hätten um die Feuerpause gebeten, fügte er im Onlinedienst X hinzu. "Im Falle eines grenzüberschreitenden Angriffs, einer Drohnenattacke oder eines Terrorvorfalls in Pakistan", würden die Angriffe auf Afghanistan aber "sofort" und mit "verstärkter Intensität" fortgesetzt.
Der Konflikt zwischen Pakistan und Afghanistan war Ende Februar erneut eskaliert. Islamabad wirft Kabul vor, bewaffneten extremistischen Gruppen Unterschlupf zu gewähren, die immer wieder Anschläge in Pakistan verüben. Kabul weist das zurück. Die beiden Nachbarländer vereinbarten unter Vermittlung Katars und der Türkei im Oktober zwar eine Waffenruhe, konnten sich aber in mehreren folgenden Verhandlungsrunden nicht auf eine dauerhafte Vereinbarung einigen.
S.Caetano--PC