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Zwölf Jahre Haft in Prozess um Anlagebetrug in Millionenhöhe in Saarbrücken
Das Landgericht Saarbrücken hat einen 29-Jährigen im Prozess um einen Anlagebetrug in Millionenhöhe am Freitag zu zwölf Jahren Haft verurteilt. Er soll wegen gewerbsmäßigen Bandenbetrugs in neun Fällen mit einem Schadensumfang von rund 40 Millionen Euro ins Gefängnis, wie ein Gerichtssprecher sagte. Das Gericht sah es nach etwa dreimonatiger Prozessdauer als erwiesen an, dass der Mann die eingenommenen Gelder der Anleger für eigene Zwecke missbraucht hatte.
Er war Teil einer Bande, die in Deutschland und Österreich mehrere Onlineplattformen betrieb. Gutgläubige Anleger investierten dort in verschiedene Finanzprodukte. Seitens der Mitarbeiter wurden ihnen mögliche hohe Gewinne in Aussicht gestellt. Diese Angabe war aber falsch, weil die Betreiber nie mit Finanzprodukten handelten.
Jeder der mehr als tausend Geschädigten verlor im Schnitt mehrere zehntausend Euro. Ein Anleger überwies der Bande mehr als fünf Millionen Euro. Die Opfer wurden laut Urteil per Telefon aus einem Callcenter überredet, in die angebotenen Produkte zu investieren.
T.Batista--PC