-
Studie: Deutsche Rüstungsbranche kann Nachfrage der Bundeswehr nicht bedienen
-
Russische Justiz stuft Menschenrechtsorganisation Memorial als "extremistisch" ein
-
Mord an früherer Partnerin: Lebenslange Haft für 37-Jährigen in Leipzig
-
Kovac hofft auf Nmecha-Rückkehr noch in dieser Saison
-
Europol zerschlägt Schleuserring: Vietnamesen wurden nach Europa geschmuggelt
-
Fauchende Katze versperrt Treppenhaus: Nächtlicher Polizeieinsatz in Bremen
-
BJK-Cup: Deutschland verpasst Wiederaufstieg - Abstieg droht
-
Cannes: Deutsche Regisseurin Grisebach im Wettbewerb um Goldene Palme
-
Merz bereitet offenbar Entlastungen vor - höhere Pendlerpauschale im Gespräch
-
Radfahrerin stirbt bei Unfall mit Güterzug in Bayern
-
Spritpreise: Bundeskartellamt fordert von Raffinerien Infos zur Preissetzung
-
Nach Tod von Kind in Krankenhaus: Mutter scheitert vor Gericht mit Klage
-
In zugeklebten Pappkartons: Mehr als 20 Katzen an Bremer Friedhof ausgesetzt
-
Ministerin Warken will bei Einsparungen für Gesundheitsreform "alle" beteiligen
-
Weltnaturschutzorganisation stuft Kaiserpinguin als gefährdete Art ein
-
Frankreich wirft Ungarn wegen Weitergabe vertraulicher EU-Infos "Verrat" vor
-
Wirtschaftsforscher: Höchste Zahl an Insolvenzen im ersten Quartal seit 20 Jahren
-
Mann stiehlt mehr als 300 Einkaufswagen in Baden-Württemberg
-
Bei Techniker Krankenkasse nutzen gut acht Prozent der Versicherten E-Akte
-
Vier Migranten im Ärmelkanal tödlich verunglückt
-
Heftigste israelische Luftangriffe auf Hisbollah-Ziele in Beirut seit Kriegsbeginn
-
Heimtückemord an wohlhabendem Arzt in Chemnitz: Urteile im Wesentlichen rechtskräftig
-
Dallmann wieder zurück bei den DFB-Frauen
-
Preise an den Zapfsäulen sinken leicht
-
Kartellamtspräsident pocht auf schnell sinkende Spritpreise
-
Frankreich bezeichnet Irans Maut für Straße von Hormus als "inakzeptabel"
-
Argentinien erleichtert Abbau von Metallen in Gletschergebieten
-
Deutsche Reeder: Durchfahrt der Straße von Hormus nur mit Sicherheitsgarantien
-
Schauspieler Mario Adorf im Alter von 95 Jahren gestorben
-
Merz ruft zu Reformbereitschaft auf: "Wir müssen uns alle zusammen anstrengen"
-
Öffentliche Schulden im vierten Quartal um über 50 Milliarden Euro gestiegen
-
Identität von in Rheinland-Pfalz gefundenem Schädel aufgeklärt
-
Industrieproduktion im Februar stabil - Einbußen im Baugewerbe
-
Reform von "Demokratie leben": Thierse warnt vor Schwächung der Förderung
-
Gesundheitsministerin Warken will bei Krankenkassenreform alle beteiligen
-
Deutsche Exporte im Februar gestiegen - Starkes Plus bei Ausfuhren in EU-Länder
-
Bauarbeiter bei Arbeitsunfall in Hessen tödlich von Lastwagen erfasst
-
Venezuelas Übergangspräsidentin kündigt Lohnerhöhung an
-
NHL: Überragender McDavid bringt Oilers auf Playoff-Kurs
-
NBA: Wagners feiern nächsten Sieg - Auch Schröders erfolgreich
-
Guterres: Israelische Angriffe im Libanon gefährden Waffenruhe im Iran-Krieg
-
Flick kämpferisch: "Wir glauben an uns"
-
Wirtschaftsweiser Felbermayr erwartet dauerhaft hohe Benzin- und Dieselpreise
-
Beendigung des Iran-Krieges: Nouripour fordert "eigenständige Rolle" Deutschlands
-
Trump wiederholt nach Treffen mit Rutte Kritik an Nato
-
Bericht: Merz offen für höhere Pendlerpauschale und Senkung der Stromsteuer
-
Al-Dschasira: Journalist im Gazastreifen bei israelischem Drohnenangriff getötet
-
Beirut: Mehr als 180 Tote und 890 Verletzte bei israelischen Angriffen im Libanon
-
Trump berät mit Rutte: USA prüfen laut Bericht "Bestrafung" der Nato
-
Schah-Sohn: "Für uns war das kein Regimewechsel"
Autor Salman Rushdie bei Angriff im US-Bundesstaat New York am Hals verletzt
Der seit Jahren mit dem Tode bedrohte Schriftsteller Salman Rushdie ist am Freitag auf einer Bühne im US-Bundesstaat New York attackiert worden. Rushdie sei in den Hals gestochen worden, über seinen Zustand gebe es noch keine Informationen, teilte die Polizei des Bundesstaats mit. Der mutmaßliche Angreifer sei in Polizeigewahrsam.
Der Angriff ereignete sich nach US-Medienberichten in Chautauqua County, auf Videobildern war zu sehen, wie Menschen dem indisch-britischen Autor nach dem Angriff zu Hilfe eilten. In Online-Netzwerken schrieb ein Zeuge von einem "fürchterlichen Vorkommnis". Rushdie sei auf der Bühne angegriffen, der Veranstaltungsort evakuiert worden.
Rushdie wird seit Jahren mit dem Tode bedroht, weil Irans geistliches Oberhaupt, Ayatollah Khomeini, alle Muslime 1989 in einer Fatwa - einer religiösen Anweisung - zur Tötung des Schriftstellers aufgerufen hatte. Grund war die angebliche Beleidigung des Propheten Mohammed in Rushdies im Jahr zuvor erschienenen Roman "Die Satanischen Verse". Seitdem lebte Rushdie in ständiger Todesgefahr an wechselnden Orten. Bis heute ist ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt.
Rushdie lebte nach Mordanschlägen auf mehrere Übersetzer und Verleger seiner Werke in Großbritannien unter Polizeischutz. Die Lage entspannte sich erst in den späten 1990er Jahren, nachdem die Regierung des Iran 1998 erklärte, seine Ermordung nicht zu unterstützen.
Drohungen und Boykotte gegen literarische Veranstaltungen, an denen Rushdie teilnahm, gab es jedoch weiter. Dass Rushdie 2007 von Königin Elisabeth II. zum Ritter geschlagen wurde, löste im Iran und in Pakistan Proteste aus. Ein pakistanischer Minister sagte, die Ehrung rechtfertige Selbstmordattentate.
Rushdie wurde als Kind nicht praktizierender Muslime in Indien geboren und sieht sich selbst Atheisten. Er setzt sich seit Jahren lautstark für Meinungsfreiheit ein. Unter anderem stellte er sich 2015 hinter das französische Satiremagazin "Charlie Hebdo", nachdem Islamisten die Redaktion gestürmt und mehrere ihrer Mitglieder getötet hatten. In "Charlie Hebdo" waren unter anderem Karikaturen des Propheten Mohammed erschienen.
F.Cardoso--PC