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Betrug mit Angelurlauben in Norwegen: Durchsuchungen in Sachsen und Niedersachsen
Wegen Betrugs mit Angelurlauben in Norwegen ermittelt die Staatsanwaltschaft Dresden gegen fünf Tatverdächtige. Einsatzkräfte durchsuchten am Dienstag die Privatwohnungen der Beschuldigten in Sachsen und Niedersachsen sowie vier Firmenobjekte, wie die Staatsanwaltschaft und das sächsische Landeskriminalamt mitteilten. Der norwegischen Gesellschaft, welche die Angelreisen anbot, soll durch die Betrügereien ein Gesamtschaden von etwa 1,3 Millionen Euro entstanden sein.
Gegen die 45 bis 56 Jahre alten Männer wird demnach wegen des Verdachts des banden- und gewerbsmäßigen Betrugs ermittelt. Sie sollen ab Januar 2015 für ein in Dresden ansässiges Reisebüro Angelreisen für die norwegische Gesellschaft an Kunden aus Deutschland, der Schweiz und Österreich verkauft haben. Aufgrund eines Handelsvertretervertrags waren die Beschuldigten den Angaben zufolge nur zum Vertragsabschluss für die norwegische Gesellschaft berechtigt und nicht befugt, die von den Kunden gezahlten Gelder zu vereinnahmen.
Durch Manipulationen an den Rechnungen sollen die Tatverdächtigen die Kundengelder an sich umgeleitet und anschließend unter Ausnutzung unterschiedlicher Wechselkurse zwischen Euro und Norwegischen Kronen geringere Beträge an die norwegische Gesellschaft weitergeleitet haben.
F.Moura--PC