-
Russe wegen Hitlergruß vor Synagoge in Frankreich zu acht Monaten Haft verurteilt
-
Acht Jahre nach Ausschreitungen in Chemnitz: Ein Fall wird neu geprüft
-
Massiver Datendiebstahl in Polen: 19 Millionen Patienten betroffen
-
Mecklenburg-Vorpommern: 16-jährige Autofahrerin entkommt mehrmals der Polizei
-
Lizenz zum Zurückschlagen: Kabinett beschließt umstrittene Geheimdienst-Reform
-
Nach Tod des Vaters: Messi zweifelt an seiner Zukunft
-
24-Jähriger soll in Frankfurt am Main Gleichaltrigen getötet haben
-
Barmer-Umfrage: Fast jeder Fünfte verschweigt etwas beim Arzt
-
AfD-Landrat verliert Rechtsstreit um Äußerung von Gesundheitsminister Linnemann
-
Greenpeace wirft Ölkonzernen immer höhere "Übergewinne" vor - Branche widerspricht
-
Erntebeginn für Champagner-Trauben in diesem Jahr so früh wie nie
-
Früherer chinesischer Premier Zhu im Alter von 97 Jahren gestorben
-
Banaszak dringt auf gemeinsames Handeln demokratischer Parteien gegen die AfD
-
Ertrunkene Dreijährige in Schleswig-Holstein: Ermittlungen gegen Eltern
-
Quallen und Hitze legen ein Fünftel von Frankreichs Atomstromproduktion lahm
-
Frühstartrente soll frühzeitigen Vermögensaufbau für das Alter erleichtern
-
Ermittlungsverfahren gegen toten CSD-Attentäter formal eingestellt
-
Kabinett beschließt umstrittene Reform der Geheimdienst-Befugnisse
-
Kabinett beschließt: Bafög wird erhöht - aber später als geplant
-
Niedrigwasser: Verkehrs- und Umweltminister uneins über Ausbau von Flüssen
-
Trotz Schrecksekunde: Varfolomeev überzeugt bei WM-Quali
-
Prozess gegen mutmaßliche IS-Anhängerin in Frankfurt am Main begonnen
-
Schneider will Klimaanpassung als Gemeinschaftsaufgabe im Grundgesetz verankern
-
Iran-Krieg belastet Reisekonzern Tui - doch die Buchungen ziehen wieder an
-
Staatsmedien: Früherer chinesischer Premier Zhu im Alter von 97 Jahren gestorben
-
Hinfiebern auf knapp zwei Minuten Dunkelheit: Vorfreude auf die Sonnenfinsternis
-
Dobrindt weist Befürchtungen zu Massenüberwachung durch Geheimdienst-Reform zurück
-
Kabinett beschließt Reform der Kinder- und Jugendhilfe - Kritik auch von SPD
-
Pleite gegen die Ex: Lippmann verliert EM-Auftakt gegen Bock
-
Norwegischer Staatsfonds macht 160 Milliarden Euro Gewinn im ersten Halbjahr
-
65 Jahre Mauerbau: Wegner mahnt lebendige Erinnerung für junge Generationen an
-
Greenpeace: Ölkonzerne machen im Juli Rekordübergewinne mit Sprit
-
Leichenfund in Schleswig-Holstein: Jäger entdeckt männlichen Torso in Plastikfolie
-
Mehr Rechtsextremisten in Hessen - Zahl der Straftaten nimmt ab
-
Bundesregierung will den Zoll im Kampf gegen organisierte Kriminalität stärken
-
Herz-OP: Rod Stewart sagt US-Konzerte ab und will sich ein paar Wochen ausruhen
-
Umweltminister Schneider gegen Vertiefung von Flüssen wegen Niedrigwassers
-
Bundesregierung will begleitetes Trinken ab 14 Jahren abschaffen
-
Putin droht mit Beschlagnahmung europäischer Schiffe als Vergeltung
-
Hitze kann Wirkung von Medikamenten verändern: Branchenverband mahnt zu Vorsicht
-
Bafög wird erhöht - aber später als geplant
-
Kinder finden Weltkriegsgranate bei Schatzsuche auf niedersächischem Campingplatz
-
Krankenkasse: Anteil der Kinder mit Bewegungsstörungen massiv gestiegen
-
Viele Unternehmen im Osten sehen Demokratie in Gefahr - sind aber defensiver
-
Das Rätselraten hat ein Ende: Ronaldo und seine langjährige Partnerin sind verheiratet
-
Kabinett beschließt umfassende Erweiterung der Geheimdienst-Befugnisse
-
Bundeskabinett bringt Frühstartrente auf den Weg
-
Weininstitut: Start der Weinlese in diesem Jahr außergewöhnlich früh
-
Weiter Waldbrände in Deutschland - Löschhubschrauber in Plauen im Einsatz
-
Bundeskartellamt hält 50+1-Regel für zulässig
Nur jeder achte Unternehmer sieht in Deutschland gute Bedingungen zur Geschäftsgründung
Viele Unternehmer in Deutschland sehen die Rahmenbedingungen für Geschäftsgründungen hierzulande laut einer Studie im Auftrag der "Zeit" kritisch. 38 Prozent der Unternehmerinnen und Unternehmer haben demnach bereits schonmal darüber nachgedacht, ihr Geschäft aufzugeben, wie die "Zeit" am Mittwoch mitteilte. Die Zahlen stammen aus der sogenannten Mittelstandsstudie, die im Auftrag des Wirtschaftsmagazins "Zeit für Unternehmer" und der Stiftung "In guter Gesellschaft" erstellt wurde.
Grund für die Frustration vieler Geschäftsgründer sind demnach eine Reihe von politischen und gesellschaftlichen Hindernissen. So bescheinigte nur rund jeder achte Unternehmer (13 Prozent) der Bundesrepublik ein gründungsfreundliches Klima, mit den politischen Rahmenbedingungen zeigten sich lediglich 16 Prozent der Befragten zufrieden. Nur jeder Fünfte war der Meinung, dass der Mittelstand in Deutschland die angemessene Anerkennung erhalte.
Konkrete Herausforderungen sahen die Unternehmerinnen und Unternehmer insbesondere in bürokratischen Hürden (82 Prozent). So wurden etwa die "sehr investitionsfeindliche Politik der letzten Jahre" und die "sehr schlechte Infrastruktur in Deutschland" beklagt.
Einen Unterschied gab es laut Studienergebnissen zwischen den unternehmerischen Zielen von Männern und Frauen. "Unternehmerinnen sind wertgetriebener und weniger an Geld orientiert als Unternehmer", erklärte Lars Harden, der Chef des Analyseunternehmens Aserto, das die Daten erhob.
66 Prozent der Unternehmerinnen würden demnach auf Umsätze verzichten, um mit ihrem Unternehmen Gutes zu bewirken - bei den Unternehmern waren es lediglich 50 Prozent. Frauen gelinge es zudem besser, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren - so fühlte sich jeder dritte Unternehmer oft zwischen Familie und Beruf hin und hergerissen, bei den Unternehmerinnen war es nur jede Fünfte.
Mit Blick auf die Gesellschaft bewerteten die Unternehmerinnen und Unternehmer die gesellschaftliche Spaltung als besonders besorgniserregend (64 Prozent). 61 Prozent nannten die Klimakrise als zentrale Herausforderung, auch Fake-News und Hate-Speech (61 Prozent) und Populismus (60 Prozent) bereiteten den Unternehmern Sorgen. Der Krieg in der Ukraine spielte aufgrund des Befragungszeitraums noch keine Rolle.
Die Studie zeigte aber auch ein starkes Selbstbewusstsein der Unternehmer: Neun von zehn Befragten sahen im Mittelstand "das wirtschaftliche Rückgrat der Gesellschaft". 65 Prozent sahen darüber hinaus in der Corona-Pandemie auch Positives: 58 Prozent der Befragten gaben an, die Pandemie habe die Digitalisierung im eigenen Betrieb beschleunigt. 17 Prozent beklagten aber auch, dass sie sich in der Pandemie von ihrer Belegschaft entfremdet hätten.
Für die Studie befragte das Institut Aserto im Dezember 2021 und Januar 2022 insgesamt 400 Unternehmerinnen und Unternehmer in ganz Deutschland. Es handelt sich laut Angaben der "Zeit" um eine der umfangreichsten Studien zum Mittelstand in Deutschland.
P.Serra--PC