-
Irans Außenminister lehnt Gespräche mit den USA ab
-
Trotz starker Schüller: Bayern nach Sieg auf Halbfinalkurs
-
Prozess um Social-Media-Sucht: Instagram und Youtube sollen mehrere Millionen Schmerzensgeld zahlen
-
Eiskunstlauf-WM: Hase/Volodin greifen nach Gold
-
Islamforscher Ramadan wegen Vergewaltigung zu 18 Jahren Haft verurteilt
-
Heimpleite gegen Häcken: Frankfurts Finaltraum in weiter Ferne
-
Äußerst selten: Erneute Geburt von Berggorilla-Zwillingen in DR Kongo
-
UNO verurteilt Sklavenhandel als "schwerstes Verbrechen gegen die Menschlichkeit"
-
Prozess um Social-Media-Sucht: Instagram und Youtube sollen drei Millionen Dollar zahlen
-
Klimaschutzprogramm soll CO2-Ausstoß verringern - Umwelthilfe kündigt Klimaklage an
-
Erstmals Frau als geistliches Oberhaupt der Anglikanischen Kirche ins Amt eingeführt
-
Digitale Gewalt gegen Frauen: Appelle im Bundestag an Verantwortung aller
-
Sturz- und Protest-Chaos: Kanter Dritter bei Ronde van Brugge
-
Ehemaliger Google-Manager Matt Brittin wird neuer BBC-Chef
-
Iran weist US-Plan für Ende des Krieges laut Staatsfernsehen zurück
-
Sozialdemokratin Frederiksen nach Wahl in Dänemark mit Regierungsbildung beauftragt
-
SPD in Rheinland-Pfalz nimmt Einladung zu Sondierungsgesprächen mit CDU an
-
Trump beruft Zuckerberg und andere Tech-Chefs in Beirat
-
Ukrainische Drohnen in Lettland und Estland abgestürzt: Staaten äußern Verständnis
-
Afrika-Cup: Senegal zieht vor den CAS
-
US-Demokratin siegt in Wahlkreis um Trumps Residenz Mar-a-Lago
-
Schleusungen über Ärmelkanal: Verdächtigte in Nordrhein-Westfalen festgenommen
-
Gericht: Pauschale Regelung zu Freistellung nach Kündigung ist unwirksam
-
Staatsfernsehen: Iran weist US-Plan für Ende des Krieges zurück
-
Schwarzarbeit in Millionenumfang: Drei Festnahmen bei Razzia in Nordrhein-Westfalen
-
"Mehr arbeiten": Klingbeil skizziert Reformen und plant Aus für Ehegattensplitting
-
Merz stellt sich hinter umstrittenen Staatsminister Weimer
-
Nach Fund von Leiche in niedersächsischer Firma: Verdächtiger in Untersuchungshaft
-
Zwei Tote bei Verkehrsunfall in Niedersachsen
-
Seniorin aus Sachsen verliert Schmuck für mehr als hunderttausend Euro an Betrüger
-
Merz sieht keine Notwendigkeit zu Taurus-Lieferung an Ukraine
-
Bayern: Anklage gegen 37-Jährigen wegen Tötung von Ehefrau mit Küchenmesser
-
Bundesregierung will Opfer im Strafprozess besser unterstützen
-
Merz verteidigt Streichung von Mitteln für Demokratieförderung
-
London und Paris wollen Gespräche zur Öffnung der Straße von Hormus ausrichten
-
Höhere Entgelte ab 2027: Tarifeinigung in der Chemie- und Pharmaindustrie erzielt
-
Standort der neuen EU-Zollbehörde: Brüssel entscheidet sich für Lille
-
Merz: "Explodierende Gewalt" hat mit Zuwanderung zu tun
-
Nach Tod von Angehörigem: Frau nimmt offenbar Kryptowährung für viele Millionen an sich
-
Hinweise zu möglichem Leistungsbetrug: Krankenkassen müssen Tippgeber nicht nennen
-
Dieselpreis im Wochenvergleich um 12,6 Cent gestiegen
-
Merz offen für höhere Pendlerpauschale - aber skeptisch bei Übergewinnsteuer
-
Klingbeil will Ehegattensplitting für künftige Ehen abschaffen
-
AC Schnitzer, wenn Kulttuner verstummen
-
Dänemark steht nach Parlamentswahl vor schwieriger Regierungsbildung
-
Berichte über US-Vorschlag an Iran für Kriegsende - Teheran dementiert erneut Gespräche
-
Feuer mit Millionenschaden in Ulmer Theaterlager: Haftstrafe für Brandstifter
-
Sozialbetrug und Steuerhinterziehung: Großrazzia bei Baufirmen in Norddeutschland
-
Klimaschutzprogramm: Acht Milliarden Euro mehr für Energiewende und Industrie-Umbau
-
Havertz ist zurück: "Ich fühle mich sehr, sehr gut"
2021 war trotz Corona und Lieferengpässe ein Rekordjahr für Dax-Unternehmen
Die Dax-Konzerne haben das vergangene Jahr trotz Problemen bei den Lieferketten und hoher Energie- und Rohstoffkosten nach Angaben von Experten "auf Rekordniveau" abgeschlossen. Die meisten Top-Unternehmen hätten im Jahr 2021 Umsatz und Gewinn steigern können – "auch weil es vielfach gelang, gestiegene Kosten an die Kunden weiterzugeben", erklärte am Dienstag die Beratungsgesellschaft EY. Der Umsatz der Dax-Unternehmen stieg demnach um 14 Prozent, das Plus beim Gewinn fiel mit 122 Prozent noch deutlicher aus.
Auch das Vorkrisenjahr 2019 sei damit übertroffen worden - der Gewinn lag 2021 um 62 Prozent höher, beim Umsatz waren es elf Prozent. Gegenüber dem Vorjahr 2020 stieg der Gesamtumsatz um deutliche 13,5 Prozent auf rund 1,6 Billionen Euro. Noch nie zuvor wurde laut EY von den Dax-Unternehmen innerhalb eines Jahres ein so hoher Umsatz erwirtschaftet.
Für den starken Umsatz sorgte demnach insbesondere das Wachstum auf dem asiatischen Markt: Hier wuchsen die Geschäfte im Schnitt um 16 Prozent, in Nordamerika waren es 15 Prozent, in Europa lag der Gesamtumsatz zehn Prozent über dem Vorjahr. Gerade China sei "trotz der schwierigen Rahmenbedingungen" für viele Dax-Konzerne "ein enorm wichtiger Wachstumsmarkt", hieß es. Mit dem wachsenden Umsatz in Asien wachse aber auch die Abhängigkeit von einzelnen Absatzmärkten.
Die größten Gewinne der Dax-Unternehmen konnten laut EY im vergangenen Jahr Autohersteller einfahren: Volkswagen verbuchte ein Plus von 19,3 Milliarden Euro, eine Verdopplung gegenüber dem Vorjahr. Mercedes-Benz belegte mit einem Gewinn von 16 Milliarden Euro den zweiten Platz, der Versicherungskonzern Allianz und BMW teilten sich den dritten Platz mit einem Gewinn von jeweils 13,4 Milliarden Euro.
Mit Blick auf das laufende Jahr seien die Aussichten allerdings deutlich unsicherer, erklärte EY. Der Ukraine-Krieg habe alle bisherigen Konjunkturprognosen "zur Makulatur werden lassen". Zu rechnen sei aber mit erheblichen Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft. "Deutschland als Industriestandort und Exportnation ist auf offene Märkte angewiesen und auf eine multilaterale Weltordnung, in der sich alle an vereinbarte Regeln halten."
Die Corona-Pandemie und nun der Ukraine-Krieg hätten in den Chefetagen der Dax-Unternehmen zu einem Umdenken geführt, führten die Experten aus. Die Produktions- und Zulieferernetzwerke würden neu aufgestellt, Lieferketten diversifiziert. Dies bedeute allerdings auch, dass die Wertschöpfung in Deutschland tendenziell teurer werde. "Aber es kann jetzt nicht mehr um maximale Kostenoptimierung gehen, heute steht Versorgungssicherheit im Vordergrund."
P.L.Madureira--PC