-
Trump verkündet neue Gespräche mit Kuba
-
Integrationskurse: Zugang wird erleichtert - bleibt aber begrenzt
-
Umfrage in Thüringen: Große Unterstützung für Demokratie - geringe Zufriedenheit
-
Kulturstaatsminister Weimer will Tiktok "in europäische Hände legen"
-
Buhrufe bei Kanzlerrede: Merz fordert Reformbereitschaft - auch bei der Rente
-
Champions League: Deutsches Halbfinale beim Final Four
-
GSG9-Polizist bei Schießübung in Schleswig-Holstein tödlich verletzt
-
Aus München zum HSV: Krüger wird Nachfolgerin von Kuntz
-
Zoll meldet massiven Anstieg von E-Commerce-Sendungen
-
Iran-Krieg: US-Inflation im April auf Drei-Jahres-Hoch
-
Bas: Unterschiede zwischen uns und Union "selten so spürbar wie heute"
-
CDU in Rheinland-Pfalz benennt Kabinettsmitglieder
-
Raubprozess gegen frühere RAF-Terroristin Klette: Nebenklage fordert elf Jahre Haft
-
Niedersachsen: Orthopäde wegen sexuellen Missbrauchs von Patientinnen verurteilt
-
Streit um Kriegsende: Washington und Teheran beharren auf jeweiligen Positionen
-
DAK-Umfrage: Jeder Dritte unzufrieden mit Gesundheitssystem
-
Spitzen der Koalition beraten über Reform-Fahrplan - Treffen im Kanzleramt
-
Israels Parlament gibt grünes Licht für Sondertribunal für Angreifer vom 7. Oktober
-
Nordrhein-Westfalen: Eingeklemmtes Pferd mit aufwändiger Rettungsaktion befreit
-
17-Jähriger baut Unfall mit Auto von Großvater: Flucht endet in Hecke
-
Prozess um eigenmächtige Coronaimpfung: Freispruch für Unternehmer in Lübeck
-
"Am richtigen Ort": Flick verlängert bei Barca
-
US-Botschafter: Israel hat Emiraten Iron-Dome-Batterien geliefert
-
Landtag in Stuttgart erstmals zusammengetreten: Strobl neuer Parlamentspräsident
-
Britischer Premier Starmer will trotz lauter werdenden Rücktrittsforderungen im Amt bleiben
-
Korruptionsfall in JVA Euskirchen: Häftlinge gegen Zahlungen vor Kontrollen gewarnt
-
SPD-Politiker: Zugang zu Integrationskursen wird wieder etwas erleichtert
-
Offiziell: Nationalspielerin Cerci verlässt Hoffenheim
-
Zahl der Fahrraddiebstähle sinkt - aber der Wert der gestohlenen Räder steigt
-
Rohstoffmangel wegen Iran-Kriegs: Chipstüten in Japan künftig in grau
-
Hantavirus auf der "Hondius": WHO-Chef gibt nach Evakuierung noch keine Entwarnung
-
Warken hält an Verabschiedung von Krankenversicherungs-Reform bis zur Sommerpause fest
-
Klingbeil hofft bei Koalitionstreffen auf Fahrplan für Reform-Gesamtpaket
-
Maskenlieferungen in Pandemie: Bundesgerichtshof verhandelt im September
-
Erneut Zwergflusspferd in Berliner Zoo geboren
-
Altmaier sieht Kanzler verantwortlich für handwerkliche Defizite der Regierung
-
Russland setzt Angriffe in der Ukraine nach Waffenruhe-Ende fort
-
Reichinnek fordert "Energiekrisengeld" und Neun-Euro-Ticket
-
Sechs Jahre Haft nach tödlichem Nachbarschaftsstreit für Mann in Stuttgart
-
ESC-Finale: Musiker wavvyboi verkündet Punkte von deutscher Jury
-
Erste Landtagssitzung in Baden-Württemberg: Strobl neuer Parlamentspräsident
-
Sarkozy-Prozess: Staatsanwaltschaft fordert Verurteilung wegen Korruption
-
SPD-Politiker: Dobrindt will Zugang zu Integrationskursen wieder etwas erleichtern
-
Dutzende Staaten beraten in Japan über Schutz der Antarktis
-
Hantavirus: Vier deutsche Schiffspassagiere in Heimatregionen angekommen
-
Klimawandel und El Niño: Forscher warnen vor extremen Waldbränden
-
Deutschland im Visier staatlicher Cyberangriffe - KI spielt immer größere Rolle
-
Vier Festnahmen bei Razzia wegen Bestechung im Baugewerbe in Hessen und Bayern
-
Gislason vor Dänemark-Tests: "Kleines Handballfest im Frühjahr"
-
Europarat prangert abnehmende Hilfsbereitschaft für Ukrainer an
Krebs auch 2022 zweithäufigste Todesursache - Aber Heilungschancen steigen
Krebs ist auch 2022 die zweithäufigste Todesart in Deutschland geblieben, die Heilungschancen scheinen aber zu steigen. Im vorvergangenen Jahr starben rund 231.200 Menschen an der Krankheit, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Nur an Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems starben noch mehr Menschen. Krebs war für 22 Prozent aller Todesfälle verantwortlich.
Zugleich verbesserten sich insgesamt aber die Chancen auf Genesung, wie die Statistiker berichteten. So nahm die Zahl der Krebstoten in den 20 Jahren zwischen 2002 und 2022 zwar insgesamt um rund 21.000 pro Jahr zu, dies dürfte demnach aber auf die Alterung der Bevölkerung zurückzuführen sein. Der Anteil der Krebstoten an der Gesamtzahl der Verstorbenen sank im selben Zeitraum - und zwar von 25 Prozent 2002 auf eben 22 Prozent 2022.
Die Zahl der stationären Krankenhausbehandlungen wegen Krebs sank 2022 zugleich auf den tiefsten Stand seit 20 Jahren, wie das Statistische Bundesamt anlässlich des Weltkrebstags am Sonntag weiter mitteilte. Gut 1,4 Millionen Patienten wurden wegen Krebs in Kliniken behandelt, ein Rückgang von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr 2021. Auch das könnte laut Statistikern ein Hinweis auf verbesserte Vorsorge und Behandlung sein. Die Zahl der Krankenhausaufenthalte insgesamt blieb fast konstant.
Krebs war demnach auch 2022 der vierthäufigste Grund für eine stationäre Klinikbehandlung. Acht Prozent aller Krankenhausaufenthalte entfielen auf diese Diagnose. Häufiger wurden nur Krankheiten des Herz-Kreislaufsystems mit 15 Prozent sowie Verletzungen oder Vergiftungen sowie Krankheiten des Verdauungssystems mit je zehn Prozent stationär in Kliniken behandelt.
Bei den Krebstoten gab es einen Männerüberschuss. Laut Statistik waren 54 Prozent der 2022 an den Folgen der Krankheit Verstorbenen männlich, 46 Prozent weiblich. In der Altersgruppe der 40- bis 79-Jährigen war Krebs demnach sogar die häufigste Todesursache mit einem Anteil von 35 Prozent.
Die häufigste krebsbedingte Todesursache war demnach wie in den Vorjahren Lungen- und Bronchialkrebs mit gut 45. 200 Todesfällen. Diese Erkrankung allein war somit für ein Fünftel der krebsbedingten Todesfälle oder gut vier Prozent der Todesfälle insgesamt im vorvergangenen Jahr 2022 verantwortlich. Zu den häufigsten krebsbedingten Todesursachen zählten darüber hinaus Darmkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs, Brustkrebs und Prostatakrebs.
J.Pereira--PC