-
Keine Medaille: Geiger platzt bei Oftebros Triumph
-
Bundesregierung treibt Barrierefreiheit voran - aber Kritik für geplantes Gesetz
-
Iran begeht 47. Jahrestag der Revolution inmitten großer Spannungen mit den USA
-
Nato startet Arktis-Mission "Arctic Sentry"
-
53-Jähriger bei Polizeieinsatz in Seniorenheim in Nordrhein-Westfalen erschossen
-
Studie: Lärm schadet Vögeln weltweit und stört beim Brüten
-
Helm-Causa: Heraskewytsch und IOC auf Konfrontationskurs
-
Kabinettsbeschluss: Netzagentur wird zentrale Anlaufstelle für den Bereich KI
-
Vergewaltigungsprozess von Avignon: Gisèle Pelicot erzählt in Memoiren ihre Geschichte
-
"Weiter so" keine Option: Chefin der Welthandelsorganisation fordert Reform
-
Für die Planungssicherheit: Elektroindustrie fordert Beibehaltung von Heizungsgesetz
-
Nexperia-Skandal: Amsterdamer Gericht ordnet Ermittlungen wegen Misswirtschaft an
-
Wie Sailer und Killy: Von Allmen holt drittes Gold
-
Prozess um tödliche Schüsse auf saarländischen Polizisten begonnen
-
Mit Kindern nach Syrien gereist: IS-Rückkehrerin in München vor Gericht
-
Studie: Klimawandel trug zu Bedingungen für Waldbrände in Argentinien und Chile bei
-
Epstein-Kontakte: Europarat hebt Immunität von Ex-Chef Jagland auf
-
SPD-Politikerin Möller: Kampfjetsystem FCAS wird nicht "als Gesamprojekt scheitern"
-
5000 Polizisten schützen Sicherheitskonferenz: Großdemonstration zu Iran erwartet
-
Google-Mutter beschafft sich KI-Kapital mit hundertjähriger Anleihe
-
Helm-Causa: IOC gewährt im Fall Heraskewytsch keine Ausnahme
-
Deutsche Filme bescheren Kinos Umsatzplus
-
Heiß diskutiert, aber kein Zuschauerrekord bei Super-Bowl-Halbzeitshow von Bad Bunny
-
Kabinettsbeschluss: Bundesregierung treibt Barrierefreiheit voran
-
Französischer Staat steigt mit 50 Millionen Euro bei Lithium-Minenprojekt ein
-
SPD kritisiert teilweisen Stopp von Integrationskursen scharf
-
Gut zweieinhalb Jahre Haft für US-Bürger wegen Spionage für China in Rheinland-Pfalz
-
"Nervt schon": Ricken zur BVB-Kritik
-
Keine schnelle Einigung in dritter Ländertarifrunde zu erwarten
-
Kombination: Geiger nach gutem Sprung im Medaillenrennen
-
Empörung über Entfernung von Regenbogenflagge von Stonewell-Monument in New York
-
21-Järiger soll nach Axtangriff in ICE in Bayern dauerhaft in Psychiatrie
-
Deutsche Unternehmen fordern wirtschaftspolitischen "Kurswechsel" der EU
-
Wegen Corona-Infektion isoliert: Kreuzfahrtpassagier bekommt Geld nicht zurück
-
Oscar-Preisträgerin Jennifer Lawrence hadert mit junger Berühmtheit
-
Mutter mit Harpune und Messer getötet: Bundesgerichtshof verwirft Revision
-
Rettungseinsätze mit ADAC-Hubschraubern bleiben auf Niveau vom Vorjahr
-
Merz "tief bestützt" über Schusswaffenangriff in Schule in Kanada
-
Offenbar Botschafterwechsel in Tel Aviv und Moskau geplant
-
Sport Bild: Schlotterbeck-Entscheidung im März
-
Von der Leyen ruft EU-Länder vor Gipfel zu Wirtschaftsreformen auf
-
Irans frühere Kaiserin Farah Pahlavi träumt von Machtwechsel in Heimatland
-
Tödlicher Messerangriff in Neumünster: Sieben Jahre Haft für 39-Jährigen
-
Kolumbien: Senatorin und indigene Aktivistin kurzzeitig entführt
-
Offenbar rassistischer Angriff: 23-Jähriger in Erfurt schwer verletzt
-
TÜV-Verband: Führerscheinprüfungen auf neuem Allzeithoch
-
So viele Übernachtungen wie nie: Tourismusbranche stellt erneut Rekord auf
-
Statistik: Zahl der Klinikaufenthalte wegen Alkoholmissbrauchs deutlich gesunken
-
Mann bei Polizeieinsatz in Seniorenheim in Nordrhein-Westfalen erschossen
-
Studie: Verheiratete Paare glücklicher als unverheiratete
Gaza-Krieg: EU-Kommission schlägt Sanktionen gegen israelische Minister und höhere Zölle vor
Vor dem Hintergrund der humanitären Lage im Gazastreifen hat die EU-Kommission einen Maßnahmenkatalog vorgestellt, um den Druck auf die israelische Regierung zu erhöhen. Das Sanktionspaket sieht unter anderem ein teilweises Aussetzen des Assoziierungsabkommen der EU mit Israel vor, wie ein hochrangiger Vertreter der EU-Kommission am Mittwoch mitteilte. Zudem schlägt die Kommission Sanktionen gegen zwei rechtsextreme israelische Minister und extremistische israelische Siedler sowie gegen Mitglieder der radikalislamischen Hamas vor.
Die teilweise Aussetzung des Abkommens hätte zur Folge, dass die Zölle auf bestimmte Waren aus Israel steigen. Nach Angaben des Kommissionsvertreters beträfe dies in etwa 37 Prozent der Importe aus Israel, insbesondere landwirtschaftliche Produkte wie Datteln, Obst und Nüsse. Die EU hat 2024 Waren im Wert von 15,9 Milliarden Euro aus Israel importiert. Nach Angaben der Kommission dürften die Maßnahmen zu zusätzlichen Zöllen in Höhe von rund 227 Millionen Euro führen. Im Gegenzug könnte Israel Zölle auf Waren aus der EU erhöhen.
Bei den Ministern, die die Kommission mit Sanktionen belegen möchte, handelt es sich um Finanzminister Bezalel Smotrich und den Minister für nationale Sicherheit, Itamar Ben Gvir. Den Angaben zufolge sollen zudem zehn Mitglieder des Politbüros der Hamas mit Sanktionen belegt werden. Diese hielten sich zum Teil im Gazastreifen und im Westjordanland und zum Teil im Ausland auf, sagte eine hochrangige Kommissionsvertreterin.
Die EU-Kommission hat ihre Vorschläge dem Rat der EU-Länder vorgelegt. Der muss die Aussetzung der Handelsaspekte des Abkommens mit einer qualifizierten Mehrheit billigen. Das heißt, dass mindestens 55 Prozent der Mitgliedstaaten dafür stimmen müssen, die mindestens 65 Prozent der EU-Bevölkerung beheimaten. Für die Sanktionen ist eine einstimmige Zustimmung notwendig.
Deutschland hat sich bisher stets gegen eine Aussetzung des Abkommens mit Israel ausgesprochen. Regierungssprecher Stefan Kornelius sagte mit Blick auf die Sanktionen gegen Israel, die Bundesregierung habe sich darüber "noch keine abschließende Meinung" gebildet. Die Zweckmäßigkeit solcher Vorschläge müsse "stets auch im Lichte geprüft werden, ob sie zielgerichtet sind", fügte er hinzu. Die Erwartung, dass sich die Politik Israels durch solche Maßnahmen ändere, sei aber "möglicherweise überzogen". Auch andere Länder lehnen Sanktionen gegen Israel ab, darunter Ungarn und Italien.
Die Kommission beschloss zudem, wie vergangene Woche von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen angekündigt bilaterale Zahlungen der EU an Israel einzustellen. Dies betrifft nach Kommissionsangaben jährliche Zahlungen in Höhe von sechs Millionen Euro im Rahmen der Europäischen Nachbarschaftspolitik. Zudem sollen rund 14 Millionen Euro für laufende Projekte zurückgestellt werden. Für diese Maßnahmen braucht die Kommission keine Zustimmung er EU-Länder.
L.Torres--PC