-
Kauft Lauch: Französische Supermärkte unterstützen Gemüsebauern
-
Säugling stirbt in Berlin nach Infektion mit Meningokokken
-
Trotz Beitragsschulden: Krankenkasse darf Kinderzimmer nicht durchsuchen
-
Einzel: Nawrath verpasst Medaille knapp
-
Team-Kombi: Aicher und Weidle-Winkelmann holen Silber
-
Arcelormittal bestätigt Plan für Bau von elektrischem Hochofen in Dünkirchen
-
Vorschläge der Regierung zum Klimaschutz - Umwelthilfe nennt Programm unzureichend
-
Online-Sicherheit für Jugendliche: Plattformbetreiber im Fokus
-
IOC verbietet Olympia-Athletem Helm mit Abbildungen im Krieg getöteter Ukrainer
-
Mecklenburg-Vorpommern: 57-Jähriger stirbt bei Arbeiten an Lastwagenanhänger
-
US-Abgeordnete kritisieren Schwärzung von Namen in Epstein-Akten "ohne ersichtlichen Grund"
-
Baden-Württemberg: 37-Jähriger erschießt Ehefrau auf offener Straße
-
Verbände zu Dunkelfeldstudie: Ausmaß der Gewalt ist ein Schock
-
US-Regierung will Verurteilung von Trumps früherem Chefstrategen Bannon aufheben
-
EU-Parlament beschließt neue Kennzeichnung für alkoholfreie Weine
-
Copernicus: Januar 2026 war trotz regionaler Kältewellen fünftwärmster Januar überhaupt
-
Autoindustrie warnt vor Arbeitsplatzverlust in Deutschland - und fordert Reformen
-
Zwei Tote an Silvester in Bielefeld: Mutmaßlicher Feuerwerksverkäufer festgenommen
-
Mercosur-Abkommen: EU-Parlament verabschiedet Schutzregelung für Bauern
-
Tarifverhandlungen mit Lokführergesellschaft: Bahn legt erstes Angebot vor
-
Bahn-Betriebsräte fordern Konsequenzen aus Angriff auf Zugbegleiter
-
EU-Parlament beschließt Klimaziel für 2040
-
Frau wirft Mette-Marits Sohn in Prozess "Alptraum"-Vergewaltigung vor
-
Pannen von Sportchef bei Olympia-Eröffnung: Italienische Journalisten streiken
-
Baerbock in Straßburg: Internationale Ordnung "wird angegriffen"
-
Mord an 18-Jährigem in Bayern: Urteil gegen Ehepaar rechtskräftig
-
Mindestens 89 Jugendliche missbraucht: 79-Jähriger in Frankreich in U-Haft
-
KI-Firma OpenAI beginnt mit Werbeanzeigen bei ChatGPT
-
Dunkelfeldstudie zeigt: Nur Bruchteil von Partnerschaftsgewalt wird angezeigt
-
ARD-Recherche belastet DESG-Präsident Große
-
Prozess um Entführung von Block-Kindern: Gericht setzt Termine bis Dezember an
-
IOC verbietet Helm in Erinnerung an getötete Sportler
-
Wohnungskrise: Immobilienexperten warnen vor weiterhin zu wenig Neubau
-
Brandenburger fährt Nachbarin und Geliebte tot: Sechs Jahre Haft
-
89 Jugendliche missbraucht: 79-Jähriger in Frankreich in U-Haft
-
Selenskyj verteidigt Helm eines Olympia-Athleten mit im Krieg getöteten Ukrainern darauf
-
Klimaschutzprogramm der Regierung: Neue Maßnahmen auf Weg zu Treibhausgasneutralität
-
Epstein-Akten: Organisationskomitee-Chef der Olympischen Spiele in LA unter Druck
-
Letzte Generation: Anklage wegen Bildung krimineller Vereinigung zugelassen
-
Umsatz mit Bio-Lebensmitteln auf Rekordhoch - Nachfrage höher als heimisches Angebot
-
Trickbetrug in Baden-Württemberg: Mann verliert Gold in Wert von hunderttausend Euro
-
Jahrelang in Syrien beim IS: Anklage gegen Deutschmarokkanerin erhoben
-
SPD-Politiker gegen Altersgrenze für Soziale Medien
-
Bayern: Eberl dementiert Vertragsgespräche mit Kane
-
Youtuber MrBeast übernimmt Finanz-App für Generation Z
-
Whatsapp-Klage gegen europäische Strafe von 225 Millionen Euro wird neu aufgerollt
-
Leipzig gegen Bayern als Underdog: "Keiner rechnet damit"
-
Studie: Alle Geschlechter erleben Gewalt - Frauen aber schwerer und häufiger
-
Straftaten gegen Journalisten haben in Deutschland stark zugenommen
-
Mann in Neumünster auf Straße getötet: 26-Jähriger in Untersuchungshaft
Ausbau der Wasserstoff-Infrastruktur bald "im überragenden öffentlichen Interesse"
Die Bundesregierung will bei der Wasserstoff-Infrastruktur aufs Tempo drücken. Das Kabinett in Berlin brachte am Mittwoch ein Gesetz auf den Weg, demzufolge der Ausbau als im "überragenden öffentlichen Interesse" eingestuft werden kann, was Wasserstoffprojekten in Zulassungsentscheidungen ein besonderes Gewicht beimisst. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) begrüßte dies als wichtigen Schritt - kritisierte Kürzungen bei der Wasserstoffförderung allerdings als "völlig falsches Signal".
Mit dem vom Kabinett beschlossenen Wasserstoff-Beschleunigungsgesetz, mit dem sich als nächstes nun Bundestag und Bundesrat befassen müssen, soll der Aufbau der Wasserstoff-Infrastruktur "schneller, digitaler und unbürokratischer" werden, wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilte. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) erklärte, aktuell seien die Genehmigungsverfahren noch zu langsam und bürokratisch.
"Klimaneutral produzierter Wasserstoff ist von großer Bedeutung für ein resilientes, wirtschaftliches und klimaneutrales Energiesystem der Zukunft", heißt es im Gesetzentwurf der Regierung. In Wasserstoff und dessen Folgeprodukten wie Ammoniak, Methanol oder synthetisch hergestellten Kraft- und Treibstoffen lasse sich "Energie speichern, über lange Strecken transportieren und vielseitig einsetzen".
Insbesondere in Wirtschaftssektoren, in denen eine direkte Elektrifizierung nicht möglich oder nicht wirtschaftlich sei, könnten Wasserstoff und seine Folgeprodukte dazu beitragen, den Ausstoß von Treibhausgasen "drastisch" zu verringern. Genannt werden etwa die Stahlerzeugung, Teile der Chemieindustrie oder die Luft- und Schifffahrt sowie schwere Nutzfahrzeuge.
Mit dem Wasserstoff-Beschleunigungsgesetz sollen nun "schnelle, vereinfachte und abgestimmte Genehmigungsverfahren mit klaren Vorgaben und Fristen etabliert werden", heißt es im Gesetzentwurf. Im Fokus stehe dabei die Vereinfachung und Digitalisierung bei Planung, Genehmigung und Vergabe von Aufträgen für die Erzeugung, die Speicherung, den Transport und den Import von Wasserstoff.
Geplant sind auch Erleichterungen im Bundesbergbaugesetz, um die Gewinnung von natürlichem Wasserstoff zu erleichtern, teilte das Wirtschaftsministerium mit. Natürlicher Wasserstoff, auch "goldener Wasserstoff" genannt, kommt laut der Universität Nürnberg wahrscheinlich in vielen Regionen in Deutschland vor - allerdings sei der "aktuelle Wissenstand sehr lückenhaft und von großen Unsicherheiten geprägt". Es sei noch unklar, wie Vorkommen erschlossen werden können.
Der BDEW hob nach dem Kabinettsbeschluss am Mittwoch hervor, dass Wasserstoff für das Erreichen der Klimaziele "ebenso unverzichtbar" sei wie für die Sicherung des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Das Ziel des Gesetzes, Genehmigungsverfahren für Wasserstoffinfrastrukturen und -anlagen deutlich zu verkürzen, sei "ein wichtiger Schritt für den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft".
Zugleich mahnte der Verband aber auch an, dass ein "verlässlicher finanzieller Rahmen erforderlich" sei. "Der aktuelle Haushaltsentwurf sendet jedoch mit Kürzungen bei der Wasserstoffförderung ein völlig falsches Signal", kritisierte BDEW-Chefin Kerstin Andreae. "Die Bundesregierung muss hier dringend nachsteuern, um Planungssicherheit, Investitionen und den Wasserstoffhochlauf nicht zu gefährden", forderte sie.
C.Amaral--PC