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Palästinenserpräsident Abbas hofft auf Frieden zwischen Palästinensern und Israel
In einem Interview mit dem israelischen Fernsehen hat Palästinenserpräsident Mahmud Abbas seine Hoffnung auf einen nachhaltigen Frieden in der Region geäußert. "Heute sind wir sehr glücklich, dass das Blutvergießen vorbei ist", sagte Abbas am Donnerstag dem israelischen Sender Channel 12 - Interviews von Abbas mit einem israelischen Sender sind selten. "Wir hoffen, es bleibt so und, dass Frieden, Sicherheit und Stabilität zwischen uns und Israel herrschen wird."
Mit Blick auf die Einigung zwischen Israel und der radikalislamischen Palästinenserorganisation auf einen Waffenstillstand im Gazastreifen sprach Abbas von einem "historischen Moment". Er hoffe, "dass wir das Blutvergießen, das in unserem Land stattfindet, egal ob im Gazastreifen, im Westjordanland oder in Ostjerusalem, beenden können".
Israel und die Hamas hatten zuvor eine Waffenruhe im Gazastreifen vereinbart. Die in Ägypten getroffene Einigung sieht in einer ersten Phase die Freilassung israelischer Geiseln, die Entlassung palästinensischer Häftlinge aus israelischen Gefängnissen, einen schrittweisen Rückzug der israelischen Armee im Gazastreifen sowie Hilfslieferungen in das Palästinensergebiet vor.
Unklarheit bestand indes weiterhin über die längerfristige Zukunft des Gazastreifens. Israel lehnt eine Beteiligung von Abbas' Palästinensischer Autonomiebehörde (PA) an einer zukünftigen Regierung in dem Küstenstreifen ab. Dennoch erklärte der Vizepräsident der PA, Hussein al-Scheich, im Onlinedienst X, die PA habe alle Vorbereitungen getroffen, um die Regierungsverantwortung im Gazastreifen zu übernehmen und seinen Wiederaufbau zu beaufsichtigen.
Ferreira--PC