-
Gericht: Näherungsverbot auch Monate nach häuslicher Gewalt noch durchsetzbar
-
Befragung: Mittelstand setzt wegen Trump vermehrt auf Deutschland und Europa
-
Sabotagepläne: Anklage gegen dritten mutmaßlichen Russland-Spion
-
Nach geplatzter Fusion: Frauen auf Kurs Richtung Männermodell
-
TÜV-Report: Abblendlicht und Bremsen sind häufigste Mängel bei Hauptuntersuchung
-
Prinz William und Kate "tief betroffen" über jüngste Epstein-Enthüllungen
-
Tote Frau in Berliner Park entdeckt - Tatverdächtiger festgenommen
-
US-Kongress will Epstein-Komplizin Maxwell vernehmen
-
Betrug bei Deutsch- und Einbürgerungstests: Mehrere Festnahmen
-
Union lehnt SPD-Forderung nach Kassenbeiträgen auf alle Einkommensarten ab
-
Wirtschaftsfaktor Karneval: Fünfte Jahreszeit bringt zwei Milliarden Euro Umsatz
-
EU-Kommission: Meta muss auf Whatsapp konkurrierende KI-Anbieter zulassen
-
Mann in Neumünster auf offener Straße getötet
-
Musk: SpaceX legt Fokus künftig auf den Mond
-
Faschingsferien: ADAC erwartet viel Verkehr und Stau an Wochenende
-
Olympia-Medaillen mit Sollbruchstelle
-
Anschlag auf russischen General: Tatverdächtiger hat laut Geheimdienst gestanden
-
Getötete 75-Jährige in München: Tatverdächtiger psychiatrisch untergebracht
-
Grüne warnen vor ausländischer Einflussnahme auf Wahlen in Deutschland
-
Elektroindustrie verzeichnet deutliches Auftragsplus zum Jahresende
-
Gemäßigter Sozialist Seguro gewinnt Präsidenten-Stichwahl in Portugal
-
Bund hat 2025 über 481 Millionen Euro für Microsoft-Lizenzen ausgegeben
-
"Die Seahawks quälen Maye": US-Pressestimmen zum Super Bowl
-
Machado: Freigelassener venezolanischer Oppositioneller von bewaffneten Männern verschleppt
-
Loch lässt Zukunft offen: "Schaue von Jahr zu Jahr"
-
Unionsfraktion gegen SPD-Forderung nach Kassenbeiträgen auf alle Einkommensarten
-
Bayern "extrem froh" über "Schlüsselspieler" Díaz
-
VAR-Wirbel in Köln: "Ich kann darüber nur lachen"
-
Nach Bronze-Coup: Biathleten wollen "auf Welle weitersurfen"
-
Olympia-Zuschauerin Armbruster: "Darf meinen Traum nicht leben"
-
Super Bowl: Seahawks gewinnen Field-Goal-Festival
-
Kuba setzt Betankung von Flugzeugen für einen Monat aus
-
Nach Scheitern bei Bundestagswahl 2025: BSW stellt Wahlprüfungsbeschwerde vor
-
Hongkonger Gericht verurteilt Demokratie-Aktivisten Jimmy Lai zu 20 Jahren Haft
-
Trump gratuliert Japans Regierungschefin Takaichi zum Wahlsieg
-
Innenminister Dobrindt kündigt neue Befugnisse für Verfassungsschutz an
-
Mexiko entsendet zwei Schiffe mit Hilfslieferungen nach Kuba
-
Das britische Unternehmen Vesalic Limited tritt mit einer bahnbrechenden Entdeckung eines potenziellen Nicht-ZNS-Auslösers von Motoneuronerkrankungen, darunter ALS, und neuartigen therapeutischen und diagnostischen Möglichkeiten aus der Anonymität hervor
-
Bosnien: Wiederholungswahl in serbischer Teilrepublik bestätigt Sieg von Dodik-Vertrautem
-
Trump kündigt Besuch von Chinas Präsident Xi im Weißen Haus am Jahresende an
-
Zwei Oppositionelle und Machado-Verbündete in Venezuela aus Gefängnis entlassen
-
Malinin springt zum Sieg: USA gewinnen Gold im Teamwettbewerb
-
US-Astronautin nimmt Plüschhasen ihrer kleinen Tochter mit ins All
-
Prognosen: Sozialist Seguro liegt nach Präsidenten-Stichwahl in Portugal vorn
-
Oppositionspolitiker und Verbündeter Machados in Venezuela aus Gefängnis entlassen
-
Díaz-Show gegen Hoffenheim: Bayern wieder auf Kurs
-
Langenhan legt die Goldspur: Überlegener Sieg im Eiskanal
-
Linkes Bein gebrochen: Vonn bereits operiert
-
Japanische Regierungschefin Takaichi erringt klaren Sieg bei Parlamentswahl
-
Britischer Kabinettschef tritt wegen Rolle bei Ernennung von Epstein-Freund Mandelson zurück
Von Desinformation bis Drohnen: CDU will Deutschland widerstandsfähiger machen
Klare Befugnisse bei der Drohnenbekämpfung, Stärkung der Cyberabwehr und Ausbau des Zivilschutzes: Die CDU will Deutschland widerstandsfähiger gegen zunehmende hybride Angriffe unterhalb der Schwelle einer offenen militärischen Auseinandersetzung machen. Dies fordert eine am Montag vom CDU-Bundesvorstand verabschiedete "Berliner Erklärung".
"Die hybriden Angriffe, die wir in wachsender Zahl erleben, sind keine Zwischenfälle oder gar Zufälle", heißt es in dem Beschluss. Deutschland befinde sich "nicht im Krieg, aber unsere Freiheit, unser Frieden und unsere Sicherheit sind bedroht." Staatliche Behörden, Wirtschaft und Gesellschaft müssten deshalb "widerstandsfähiger werden und schneller reagieren können".
Bei der Drohnenabwehr will die CDU "klare Zuständigkeiten und Regelungen", wer wie gegen die unbemannten Flugobjekte vorgehen darf. Nach der beschlossenen Änderung des Bundespolizeigesetzes müsse auch das Luftsicherheitsgesetz angepasst werden, damit die Bundeswehr "als ultima ratio" Drohnen auch abschießen könne.
Weiter fordert die CDU ein "Sonderprogramm für die zivile Verteidigung". Deutschland müsse "spätestens bis zum Ende dieses Jahrzehnts nicht nur verteidigungs-, sondern auch zivilschutzfähig sein", heißt es. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) sowie das Technische Hilfswerk müssten dabei weiter gestärkt werden.
Nötig sei auch "ein Schutzraumkonzept" ähnlich wie in Finnland, wo Bunker zu Friedenszeiten etwa für soziale Zwecke, Sport und Freizeit genutzt werden könnten. Zudem will die CDU eine "Zivilschutzreserve" mit Spontanhelfern ausbauen und über Großübungen regelmäßig trainieren. Daneben hält es die Partei für nötig, Bürgerinnen und Bürger über Informations- und Aufklärungskampagnen in die Lage zu versetzen, sich im Krisenfall "selbst und einander zu helfen".
Darüber hinaus fordert die CDU, das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) "zu einer Zentralstelle für Fragen der Informations- und Cybersicherheit" auszubauen. Das Nationale Cyber-Abwehrzentrum solle darüber hinaus weiterentwickelt werden, um etwa bei einem Angriff auf ein Satellitennetzwerk gemeinsam mit dem neu geschaffenen Nationalen Sicherheitsrat bundesweit die Abwehr zu koordinieren.
Beim Kampf gegen Falsch- und Desinformation setzt die CDU maßgeblich auf die Umsetzung des EU-Gesetzes für digitale Dienste (Digital Services Act, DSA). Es schreibt Plattformen wie Facebook, Instagram und X vor, "illegale Inhalte" zu löschen. Vor allem von der US-Regierung wird es aber als Angriff auf die Meinungsfreiheit gesehen.
Hier positioniert sich die CDU klar: "Wenn Social-Media-Plattformen in Europa Geschäfte machen wollen, müssen sie auch unsere Gesetze einhalten", heißt es in der "Berliner Erklärung". "Hier darf es keine Kompromisse geben."
Gleichzeitig müsse es bei Anfeindungen und Drohungen auch eine "effiziente Strafverfolgung" geben. "Das Erstellen und Teilen von Beiträgen, die Drohungen verbreiten, fällt nicht unter den Schutz der Meinungsfreiheit", heißt es. Zudem will die CDU zum Kinder- und Jugendschutz prüfen, ob sich Altersgrenzen beim Zugang zu sozialen Medien umsetzen lassen.
R.J.Fidalgo--PC