-
Rohrbomben nahe US-Kongress 2021: US-Behörden nehmen Verdächtigen fest
-
Merz will belgischen Premier von Nutzung russischer Vermögenswerte überzeugen
-
Länder-Treffen mit Merz: Modernisierungsagenda - aber kein Beschluss im Finanzstreit
-
Abstimmung über umstrittenes Rentenpaket: Merz will Kanzlermehrheit
-
Ruanda und DR Kongo vereinbaren Aussöhnung - Kämpfe halten an
-
Großbritannien und Norwegen wollen gemeinsam "russische U-Boote jagen"
-
USA lockern teilweise Sanktionen gegen russischen Ölkonzern Lukoil
-
Skistar Odermatt schockt Konkurrenz
-
Kurzbahn-EM: Wellbrock krault zu Bronze über 1500 m
-
Filter famos: DHB-Frauen stürmen ins WM-Viertelfinale
-
Umgang mit Samen in Finnland: Wahrheitskommission konstatiert "historisches Unrecht"
-
Libanon kündigt neue Gespräche mit Israel an - Israel greift Ziele im Südlibanon an
-
Trainingssturz: Olympiasiegerin Suter verletzt
-
Israel kann am ESC in Wien teilnehmen - Mehrere Länder reagieren mit Boykott
-
Tarifeinigung für deutsche Seeschifffahrt: Heuern für Seeleute steigen
-
DFL ändert Leihspieler-Regeln
-
Skispringen: Verbesserte Freitag in Wisla Sechste
-
Karlsruhe: Bundesrepublik muss schnell über Visa für afghanische Familie entscheiden
-
DFL beschließt Maßnahmen zur "Stärkung der Sicherheit"
-
Nachspielzeit wird in Stadien künftig angezeigt
-
Bundestag beschließt Gesetz für klimaneutralen Ausbau der Wärmeversorgung
-
Aus Netflix-Film bekannte Sarah Mardini wegen Hilfe für Bootsflüchtlinge vor Gericht
-
Gründung von Frauen-Ligaverband: DFB reagiert "verwundert"
-
Erstmals Delegation des UN-Sicherheitsrats in Syrien - Hilfe zugesagt
-
Pentagon-Untersuchung zu Chat-Affäre: Hegseth brachte Soldaten in Gefahr
-
Wahlprüfungsausschuss lehnt BSW-Forderung nach Neuauszählung der Bundestagswahl ab
-
Israel greift erneut Ziele im Südlibanon an
-
Putin zu Besuch in Indien eingetroffen - Rüstung und Handel wichtigste Themen
-
Betrüger erbeuten Edelmetall in sechsstelligem Wert von Mann in Sachsen-Anhalt
-
"New York Times" verklagt Pentagon wegen Ausschlusses von Journalisten
-
Weil sie die Ehe fortführte: Keine Beschädigtenrente für Frau von Gewalttäter
-
Betrunkene junge Frauen überfallen in Wiesbaden Taxifahrer und rauben Auto
-
Französisches Endlager kommt Umsetzung näher - Sicherheitsfragen bleiben
-
Körperverletzungen und Beleidigungen: homophobe Brüder in Hamburg festgenommen
-
Im Kanzleramt: Politische Vereinbarung für Olympia geschlossen
-
Länder unzufrieden: Kein Beschluss zu Finanzfragen bei Spitzentreffen mit Merz
-
Drei Festnahmen bei Durchsuchungen wegen Vermittlung von Scheinehen
-
41-jähriger Schleuser in Bayern zu langjähriger Haft verurteilt
-
Europäische Rundfunkunion berät nach Boykott-Drohungen gegen Israel über nächsten ESC
-
Polizei findet Besitzer von toter Riesenschlange in Nordrhein-Westfalen
-
Wadephul: Moskau zeigt "keinerlei ernsthafte Absichten" für Kriegsende in Ukraine
-
Studie: Eigenverbrauch von Solarstrom in Deutschland stark gestiegen
-
Italien: 13 Luxusmarken wegen Ausbeutung bei Zulieferern im Visier der Justiz
-
Schweitzer: Kein Beschluss zu Finanzfragen bei Spitzentreffen mit Merz
-
Jahrespressekonferenz von Kreml-Chef Putin am 19. Dezember
-
Gericht kippt Grundsteuerregelung in vier Städten im Ruhrgebiet
-
Macron dringt in Peking auf mehr Engagement für die Ukraine - Xi zurückhaltend
-
Bundeswehr soll bis 2035 auf 255.000 bis 270.000 Soldaten wachsen
-
Ohne DFB: Frauen-Klubs gründen überraschend eigenen Ligaverband
-
EU-Einigung auf Unterstützung für Winzer und Kennzeichnung für alkoholfreie Weine
Warken begrüßt Aufstockung von Darlehen für Pflegeversicherung
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat die Aufstockung des Bundes-Darlehens für die Pflegeversicherung begrüßt. "Für die Beiträge in der sozialen Pflegeversicherung haben wir Stabilität zugesagt", sagte Warken am Freitag dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). "Diese können wir durch die Festlegung per Verordnung und den Beschluss des Haushaltsausschusses nun zusichern."
Warken betonte aber zugleich: "Die Notwendigkeit von umfassenden und nachhaltigen Reformen im kommenden Jahr bleibt davon unberührt." Diese würden den zur Routine gewordenen Beitragssteigerungen in der Pflege- und Krankenversicherung ein Ende setzen, versicherte die Ministerin.
Der Haushaltsausschuss beschloss in seiner am Morgen zu Ende gegangenen Bereinigungssitzung für den Etat 2026, das Darlehen für die Pflegeversicherung um 1,7 Milliarden Euro auf nun 3,2 Milliarden Euro zu erhöhen. Eine entsprechende Vorlage hatte kurz zuvor das Bundesfinanzministerium eingereicht. Mit der Maßnahme soll eine weitere Erhöhung des Beitrags vermieden werden. Denn für das Jahr 2026 wird mit einem Defizit der Pflegeversicherung in Höhe von zwei Milliarden Euro gerechnet.
Die SPD-Fraktion sieht in der geplanten Darlehens-Erhöhung "eine wichtige Botschaft an Millionen Menschen in unserem Land: Die Pflegeversicherung bleibt 2026 stabil, der Beitragssatz steigt nicht". Die Stabilisierung erfolge "nicht über Kürzungen oder Leistungseinschränkungen, sondern über einen verantwortungsvollen und haushaltsneutralen Schritt", betonten der Gesundheitspolitiker Christos Pantazis und die Pflege-Expertin Claudia Moll der Fraktion.
Für eine langfristige und nachhaltige Stabilisierung erachten aber auch die beiden SPD-Fachpolitiker eine strukturelle Reform für notwendig. Dafür müsse die von der Regierung eingesetzte Pflegekommission die richtigen Vorschläge entwickeln.
Kritik am Darlehens-Beschluss kommt hingegen von den Grünen. Die Pflegeversicherung werde nicht nachhaltig stabilisiert, kritisierte die Grünen-Haushälterin Paula Piechotta. "Statt echter Reformen setzt die Koalition weiter auf kurzfristige und unsolide Haushaltstricks über rückzahlbare Darlehen."
Auf eine gemischte Reaktion stieß die Entscheidung des Haushaltsausschusses beim AOK-Bundesverband. Mit der Aufstockung des Darlehens "wird die absehbare Finanzlücke für 2026 zunächst geschlossen und eine kurzfristige Beitragserhöhung vermieden", erklärte zwar der stellvertretende Vorstandschef des Verbands, Martin Hoyer. "So kann die soziale Pflegeversicherung kurzzeitig durchatmen."
Die geplante Maßnahme sei aber "nur eine vorübergehende Scheinlösung, die echte Probleme in die Zukunft verschiebt", betonte Hoyer. "Denn eine Ausweitung der Kreditlinie ist natürlich alles andere als nachhaltig und provoziert die Frage, aus welchen Mitteln ab 2029 das erhöhte Darlehen zurückgezahlt wird, wenn die Beitragssätze stabil bleiben sollen."
Mit der Zukunft der Pflege befasst sich aktuell eine Arbeitsgruppe von Bund und Ländern. Im Dezember soll die Gruppe abschließende Empfehlungen für eine grundlegende Reform vorlegen.
P.Serra--PC