-
HRW fordert Schweigeminute vor WM-Finale für ICE-Opfer
-
Kovac: "Jeder Einzelne kann sich verbessern"
-
Sechste Nacht in Folge: USA und Iran attackieren sich erneut gegenseitig
-
Slowene Vincic pfeift WM-Finale - Dankert als VAR
-
Trump: US-Wahlsystem ist "Manipulation und Korruption" ausgesetzt
-
Nach Kampfjet-Aus: Deutschland und Frankreich beraten über nukleare Abschreckung
-
Urteilsverkündung in Prozess gegen mutmaßliche NSU-Unterstützerin in Dresden
-
Bundesgerichtshof entscheidet über Anspruch von Eigentümern auf Klimaanlage
-
EU-Kommission legt Vorschläge für Änderungen am Emissionshandel vor
-
Andy Burnham soll Keir Starmer an Spitze von britischer Labour-Partei ablösen
-
Grünen-Politiker kritisiert Vaterschaft von Spahn durch Leihmutterschaft
-
Wadephul schlägt EU-Stabilisierungsmission für Libanon vor
-
SpaceX: Erster Starship-Testflug seit Börsengang in letzter Sekunde abgebrochen
-
Pelé-Trikot aus WM-Finale von 1958 für 4,3 Millionen Euro versteigert
-
Donald Trump will seine Online-Botschaften zu Geld machen
-
Warken: Zuckersteuer soll im kommenden Jahr 650 Millionen Euro einbringen
-
Visa-Verschärfung: USA kappen Aufenthalt ausländischer Studenten und Journalisten
-
Iranische Staatsmedien: Brücken und Flughafen bei US-Angriffen getroffen
-
Trumps Teleprompter-Bediener in Wett-Affäre suspendiert
-
Weißes Haus: Trump wohnt WM-Finale bei
-
Drei Tote bei Sturz von Aussichtsturm im Harz
-
Merz und Macron betonen gute persönliche Beziehungen vor gemeinsamem Ministerrat
-
Berichte: Drei Tote bei Sturz von Aussichtsturm im Harz
-
USA stufen zwei weitere Drogenkartelle als "Terrororganisationen" ein
-
Falkland-Transparent bei WM: Britischer Minister fordert Fifa-Ermittlungen gegen Argentinien
-
Weißes Haus: Trump kommt zum WM-Finale
-
Weißes Haus: Trump nimmt am WM-Finale teil
-
Menschenrechtler ernüchtert: "WM für ein paar Glückliche"
-
Kriegsgegner Nadeschdin: Putin führt Russland in mögliche "Katastrophe"
-
Visa-Verschärfung: USA begrenzen Aufenthalt von ausländischen Studenten und Journalisten
-
Regierungsumbau löst Proteste und Führungsstreit in der Ukraine aus
-
Tour de France: Sprintkönig Merlier schlägt wieder zu
-
Brasilien wird das erste Ziel von Trumps neuen Zöllen - 25 Prozent Aufschlag
-
Deutschland und Algerien wollen Bau von Wasserstoff-Pipeline vorantreiben
-
Nach Polizeischüssen auf bewaffneten Mann in Dresden: Antrag auf Unterbringung
-
Brückeneinsturz in Genua: Bis zu zwölf Jahre Haft für 32 der 57 Angeklagten
-
Cyberangriff auf Tiefkühlunternehmen in Japan betrifft nun auch Eishersteller
-
Tod nach Streit mit Skatern in Nordrhein-Westfalen: Mutmaßlich Beteiligter stellt sich
-
Vaterglück von Spahn: Keine Änderung der Rechtslage bei Leihmutterschaft geplant
-
"Wahres Blutbad": Lange Haftstrafe für 31-Jährigen wegen Messerangriffs in Berlin
-
Neue Angriffswelle im Iran-Krieg - Attacken auf mehrere Golfstaaten und Jordanien
-
Hund beißt Mädchen in Sachsen in Gesicht: Neunjährige schwer verletzt
-
Kabarettist Steimle sorgt bei AfD-Veranstaltung für Empörung mit Merz-Äußerung
-
Bericht: Hitzewelle kostet deutsche Wirtschaft mindestens 6,3 Milliarden Euro
-
Klingbeil und Hubig wollen härter gegen Steuerhinterzieher vorgehen
-
22-Jähriger nach Tötung von Gleichaltrigem auf offener Straße in Trier untergebracht
-
Äußerungen von Merz zu Kürzungen beim Unterhaltsvorschuss sorgen für Kritik
-
Auto fährt in Rostocker Hafen in Warnow: Identität von totem Ehepaar geklärt
-
Davies trainiert wieder in München
-
Urteil zu Brückeneinsturz in Genua: Zwölf Jahre Haft für Ex-Chef von Autobahnbetreiber
Gewalt gegen israelische Fans in Amsterdam: Haft für 22-Jährigen gefordert
Rund einen Monat nach gewaltsamen Ausschreitungen gegen israelische Fußballfans in Amsterdam hat die Staatsanwaltschaft im Prozess gegen mehrere Verdächtige zwei Jahre Haft gegen einen 22-Jährigen gefordert, davon sechs Monate auf Bewährung. Sefa Ö. ist einer der insgesamt fünf Männer, die sich am Mittwoch vor einem Gericht in Amsterdam verantworten mussten. Ihm wird zur Last gelegt, israelische Fans getreten und geschlagen zu haben.
Ö. habe eine "führende Rolle" bei der Gewalt gespielt, die "wenig mit Fußball zu tun hatte", erklärte der Staatsanwalt. Bilder zeigten einen Mann, bei dem es sich um Ö. handeln soll, der auf einen am Boden liegenden Mann eintritt und Menschen auf Kopf und Körper schlägt.
Allerdings gebe es keine Beweise für "eine terroristische Absicht", erklärte der Staatsanwalt. Die Gewalt sei durch die Lage im Gazastreifen beeinflusst und "nicht durch antisemitische Gefühle motiviert" gewesen, erklärte der Staatsanwalt weiter.
Ö. sagte seinerseits, er bedauere seine Anwesenheit bei den Ausschreitungen und wolle mit seiner Familie "ein neues Leben beginnen". "Meine Frau ist schwanger. Für meine Familie und meine Eltern habe ich beschlossen, mich von nun an nur noch mit guten Menschen zu umgeben", erklärte er.
Für einen zweiten Verdächtigen, Lucas D., forderte die Staatsanwaltschaft eine Gefängnisstrafe von sechs Monaten wegen des Werfens von Steinen auf die Polizei und illegalen Besitzes von Feuerwerkskörpern. Lucas D. soll zudem in einer Snapchat-Gruppe gewesen sein, in der zu Gewalt gegen israelische Fans aufgerufen wurde.
Nach den fünf Männern im Alter zwischen 19 und 32 Jahren am Mittwoch sollen am Donnerstag zwei weitere Verdächtige vor Gericht erscheinen. Laut Staatsanwaltschaft stehen alle sieben unter Verdacht, Gewalttaten begangen zu haben.
Nach einem Spiel von Ajax Amsterdam gegen Maccabi Tel Aviv waren in der Nacht vom 7. auf den 8. November bei gewaltsamen Ausschreitungen fünf Israelis so schwer verletzt worden, dass sie im Krankenhaus behandelt werden mussten. 20 bis 30 weitere erlitten laut Polizei leichte Verletzungen. Die Angreifer hatten nach Angaben der Polizei auf einen in Onlinediensten veröffentlichten Aufruf zu Attacken gegen Juden reagiert.
Die Polizei gab an, im Zusammenhang mit den Gewalttaten gegen mindestens 45 Verdächtige zu ermitteln. Laut der niederländischen Staatsanwaltschaft stehen auch Fans von Maccabi Tel Aviv im Verdacht, sich vor dem Spiel "provokativ verhalten" zu haben.
Neben den sieben Verdächtigen, die in dieser Woche vor Gericht erscheinen, müssen sich mindestens sechs weitere im Zusammenhang mit den Ausschreitungen am Abend des Fußballspiels und den darauffolgenden Tagen vor Gericht verantworten. Drei von ihnen sind minderjährig, die Verhandlungen finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.
Die Gewalttaten in Amsterdam ereigneten sich vor dem Hintergrund eines Anstiegs anti-semitischer, anti-israelischer und islamfeindlicher Handlungen in Europa. Vor allem seit Beginn des Kriegs im Gazastreifen im Oktober 2023 hat die Zahl der Fälle deutlich zugenommen.
P.L.Madureira--PC