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Kein Littler, kein Humphries: Clemens ist der Spielplan egal
WM-Spiele gegen Titelverteidiger Luke Humphries oder Jungstar Luke Littler? Auf wen Gabriel Clemens möglicherweise im Laufe der Darts-WM noch treffen könnte, ist dem Deutschen offensichtlich völlig egal. Er sei nunmal so eingestellt, dass er "nur das erste Spiel im Blick habe und sonst nichts", sagte Clemens vor seinem Auftakt in London.
Am Donnerstag (16.40 Uhr/Sport1 und DAZN) steigt der "German Giant" im Ally Pally mit seinem Match gegen den walisischen Nachrücker Robert Owen ein, in der ersten Runde hatte er als gesetzter Spieler ein Freilos erhalten. Dass er im weiteren Turnierverlauf Weltmeister Humphries und Shootingstar Littler bis zum Finale aus dem Weg gehen würde, war dem 41-Jährigen neu.
"Ich hatte mir den Turnierbaum noch nicht so weit angeschaut, ganz ehrlich gesagt", gab der Saarländer zu. Selbst von seinem möglichen Wiedersehen mit dem Engländer Dave Chisnall, der ihn im Vorjahr mit 1:4 rausgeworfen hatten, schon in der nächsten Runde wusste Clemens nur, "weil ich es schon bei ein paar Interviews gesagt bekommen habe".
Clemens war vor zwei Jahren überraschend ins WM-Halbfinale gestürmt, in diesem Jahr muss er seine 100.000 Pfund Preisgeld verteidigen. Doch sein Abschneiden sei für "Gaga" zweitrangig.
"Wenn man ein gutes Spiel macht und das unglücklich verliert, oder weil der Gegner einfach viel besser war, dann kommt man damit schon ganz gut klar", meinte er: "Wichtig ist wirklich, dass man seine eigene Leistung bringt. Dann kann man, glaube ich, mit allem irgendwie leben."
J.Pereira--PC