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Rückkehrer Undav lässt Stuttgart jubeln
Rückkehrer Deniz Undav hat dem VfB Stuttgart als "Joker" einen Start nach Maß ins neue Jahr beschert. Zum Auftakt seines heißen Januars siegte der Champions-League-Teilnehmer im Schwaben-Derby beim heimstarken FC Augsburg 1:0 (0:0) - durch einen Treffer des nach einer Stunde eingewechselten Nationalspielers (65.).
Während die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß damit an die internationalen Plätze heranrückte, geraten die Augsburger zunehmenbei. d in den Abstiegskampf.
Der VfB hatte mehr vom Spiel, kam aber zunächst kaum zu guten Chancen - ehe Undav gleich seine erste nutzte. Der Sieg ist eine willkommene Anschubhilfe. Bis zum Ende des Monats stehen bei den Stuttgartern noch fünf Spiele auf dem Programm: in der Bundesliga gegen Leipzig, Freiburg und Mainz, in der Champions League bei Slovan Bratislava und gegen Paris St. Germain. Augsburg, das nur eines seiner vergangenen acht Spiele gewann, wird zunehmend in den Abstiegskampf verwickelt.
Um die Belastung zu steuern, ließ Hoeneß die wiedergenesenen Undav und Jamie Leweling, die seit Anfang November gefehlt hatten, zunächst auf der Bank. Dort saß auch der unter der Woche verpflichtete Jacob Bruun-Larsen. Die Sturmspitze bildeten zunächst Nick Woltemade und Ermedin Demirovic, der vor der Saison für 21 Millionen Euro von Augsburg nach Stuttgart gewechselt war.
In den stürmischen Anfangsminuten des VfB besaß Demirovic gleich eine gute Kopfballchance (5.), scheiterte aber an Torhüter Finn Dahmen, dem Trainer Jess Thorup den Vorzug vor Nediljko Labrovic gegeben hatte. Die Gäste kontrollierten auf dem neuen Rasen in der Augsburger Arena danach Ball und Gegner, erspielten sich aber kaum weitere Chancen.
Der FCA kam erst nach einer halben Stunde regelmäßig aus seiner eigenen Hälfte und bis in den Stuttgarter Strafraum - und fand dadurch auch besser ins hohe Pressing. Der Spielaufbau des VfB stockte - Torhüter Alexander Nübel verhinderte gegen Robert Gumny einen Rückstand (41.). Auf der Gegenseite traf Demirovic in bester Position nach einer Hereingabe von Maximilian Mittelstädt den Ball zu ungenau (45.).
Undav und Bruun-Larsen kamen nach einer Stunde ins Spiel, prompt bewies Undav, warum ihn die Stuttgarter so lange vermisst hatten. Nach einem feinen Heber von Angelo Stiller vollendete der Nationalspieler frei vor Dahmen im zweiten Versuch.
R.Veloso--PC