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DSV-Adler fliegen in Zakopane am Podest vorbei
Den deutschen Skispringern steckt die verkorkste Vierschanzentournee noch in den Knochen, bei der WM-Generalprobe ist das Team um den schwächelnden Topmann Pius Paschke überraschend am Podest vorbeigesprungen. Im einzigen Mannschafts-Wettbewerb vor den Titelkämpfen in Trondheim kam das DSV-Quartett am Samstag im polnischen Zakopane nur auf den vierten Platz.
Der Sieg ging an Österreichs Tournee-Dominatoren um Daniel Tschofenig, die sich mit 1170,4 Punkten deutlich vor Slowenien (1129,6) sowie Norwegen (1122,9) durchsetzten und auch bei der WM (26. Februar bis 9. März) die großen Favoriten sind. Deutschland kam trotz eines starken Karl Geiger nur auf 1110,0 Punkte - fast 35 Meter fehlten nach acht Sprüngen auf Österreich.
Während der fünfmalige Saisonsieger Paschke mit mäßigen Sprüngen auf 126,5 und 132,0 m weit von der Glanzform der ersten Saisonwochen entfernt ist, machte der fünfmalige Weltmeister Geiger (136,5+139,5) einen großen Schritt nach vorne. Auch Philipp Raimund (134,5+131,5) überzeugte, Olympiasieger Andreas Wellinger (127,5+139,0) zeigte Licht und Schatten.
Zuletzt hat ein deutsches Team im März 2024 als Dritter in Lahti das Team-Podest erreicht, den bislang letzten Sieg gab es 2021 beim Fliegen in Planica. Am Sonntag (16.00 Uhr/ARD und Eurosport) steht in Zakopane ein Einzelspringen an, für das sich sechs DSV-Adler qualifiziert haben.
A.P.Maia--PC