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Finale verpasst: Paschke stürzt bei Tschofenig-Sieg ab
Tournee-Blues statt Spaß in Zakopane: Skispringer Pius Paschke hat beim ersten Weltcup nach der enttäuschenden Vierschanzentournee eine ganz bittere Pleite erlebt und erstmals seit fast einem Jahr einen zweiten Durchgang verpasst. Der 34-Jährige landete in Polens Party-Hochburg nach einem verkorksten 123,5-m-Sprung auf Platz 32.
"Es ist schwer zu verstehen", sagte der fünfmalige Saisonsieger Paschke in der ARD, der zuletzt im Februar 2024 in Sapporo derart früh gescheitert war. Als bester DSV-Adler kam Karl Geiger beim Erfolg von Österreichs Tourneesieger Daniel Tschofenig auf Rang acht.
Während die deutscher Springer rund fünf Wochen vor der WM in Trondheim weiter in der Krise stecken, fing Tschofenig den nach dem ersten Durchgang deutlich führenden Slowenen Anze Lanisek noch ab, baute die Führung im Weltcup aus und setzte die deutsch-österreichische Siegesserie fort: 16 Einzelspringen in Folge haben Springer der beiden Länder gewonnen - zuletzt aber sieben Mal die Österreicher.
Hinter Tschofenig (316,7 Punkte/136,0+139,5 m) wurde der Norweger Johann Andre Forfang Zweiter (309,4), auf Platz drei kam der Österreicher Jan Hörl (309,3). Lanisek rutschte auf Rang vier ab. Die ÖSV-Adler hatten am Samstag souverän den Teamwettkampf gewonnen, auch dabei hatten die Deutschen mit Platz vier enttäuscht.
Geiger bestätigte immerhin seinen Aufwärtstrend, auch Andreas Wellinger konnte als Elfter zufrieden sein. Philipp Raimund schaffte es zumindest in den zweiten Durchgang und kam auf Platz 21.
Hinter den vier arrivierten Springern enttäuschte zudem die zweite Reihe. Constantin Schmid und Felix Hoffmann, die es über den Continental Cup ins Weltcup-Team geschafft hatten, schieden als 41. und 42. im ersten Durchgang aus. Der angeschlagene Youngster Adrian Tittel war schon am Freitag in der Qualifikation gescheitert.
T.Batista--PC