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Team-Kombi: Dreifach-Triumph für die Schweiz
Die Skirennläufer aus der Schweiz haben die packende WM-Premiere der Team-Kombination in eine nationale Meisterschaft mit internationaler Beteiligung verwandelt. Alle Medaillen gingen an die Eidgenossen, Abfahrtsweltmeister Franjo von Allmen holte dabei an der Seite von Loic Meillard sein zweites Gold. Silber ging an Alexis Monney und Tanguy Nef (+0,27 Sekunden), Bronze überraschend an Stefan Rogetin und Marc Rochat (+0,43).
Das deutsche Duo belegte einen guten achten Rang - dabei wäre mehr möglich gewesen. Nur 0,77 Sekunden fehlten zu Bronze. Linus Straßer zeigte im Slalom eine starke Leistung, fuhr die zweitbeste Zeit und das deutsche Team noch von Rang 18 nach vorne. Simon Jocher, zwischenzeitlich abgereist, aber kurzfristig zurückgeholt wegen der Erkrankung von Routinier Romed Baumann, hatte dem Duo allerdings in der Abfahrt einen Rückstand auf Rang drei von 1,61 Sekunden eingehandelt.
Auch Straßer war nicht ganz zufrieden. "Es wäre etwas mehr drin gewesen, aber im Zielhang bin ich etwas zu verhalten gewesen", sagte er im ZDF und berichtete, die Vorgabe sei gewesen, das Kombi-Rennen als "Trainingslauf" für den Spezialslalom am Sonntag (9.45 Uhr/13.15 Uhr/ZDF und Eurosport) mitzunehmen. Für die Schweiz ist es die dritte Goldmedaille nach den Siegen von Marco Odermatt im Super-G und von Allmen in der Abfahrt.
A.P.Maia--PC