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Bierhoff beklagt Belastung: "Zu viele Parteien"
Der ehemalige Nationalmannschaftsdirektor Oliver Bierhoff hat sich kritisch zur Terminhatz für die Fußballprofis im Sommer geäußert. "Wir haben einfach zu viele Parteien dabei und jeder denkt immer an sich und keiner will zurück", sagte der 56-Jährige dem Bayerischen Rundfunk.
Durch das Final Four der Nations League (4. bis 8. Juni) und die Klub-WM in den USA (14. Juni bis 13. Juli) erwartet besonders die Spieler von Bayern München und Borussia Dortmund eine hohe Belastung vor der anstrengenden WM-Saison. Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte bereits angekündigt, bei der Nominierung für die Nations League keine Rücksicht nehmen zu können.
"Es wird ein Sommer, wo die Spieler dann wieder keine Pause haben. Und es sind ja wirklich nicht nur zwei Spiele, sondern es ist eine längere Zeit", erklärte Bierhoff. Er würde sich wünschen, dass sich alle Parteien an einen Tisch setzen und die Frage stellen: "Welche einheitliche Strategie bekommen wir hin, dass nicht nur die Spieler geschützt sind, sondern auch die Qualität des Spiels nicht darunter leidet?"
In verantwortlicher Rolle kann sich Bierhoff derzeit jedoch nicht an einer möglichen Diskussion beteiligen. Der Europameister von 1996 arbeitet aktuell als Berater und gründete 2023 die Sportsparte des Family-Office Finvia mit.
E.Ramalho--PC