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Rad-Manager Denk: Durchwachsene Bilanz seit Red-Bull-Einstieg
Radsport-Manager Ralph Denk sieht rund ein Jahr nach dem spektakulären Einstieg von Red Bull beim deutschen Rennstall Bora-hansgrohe Verbesserungspotenzial auf der sportlichen Ebene. "Auf der Profiseite wären wir gerne schon ein Stück weiter, aber es geht auch nicht von heute auf morgen", sagte Denk in einer Medienrunde vor dem Start der Tour de France am Samstag.
"Wir haben bisher an den Details im Team gearbeitet, was man jetzt vielleicht nicht auf den ersten Blick sieht. Es wurde sehr viel in Performance, Ernährung und Aerodynamik investiert", sagte Denk und erklärte, bislang keinen Druck von Seiten der Konzernzentrale des Hauptanteilseigners Red Bull zu spüren.
Zudem zeigte sich der Manager zufrieden mit der Entwicklung der Jugendteams des Raublinger Rennstalls. "Man kann sagen, dass wir die beste U19 der Welt haben und die U23 ist auch ganz vorne dabei", sagte Denk: "Da ist etwas entstanden und das ist auch der Red-Bull-Ansatz."
Zudem äußerte sich Denk kritisch über das Ende der Netflix-Serie zur Tour de France, deren letzte Staffel ab Mittwoch ausgestrahlt wird. "Ich finde es schade. Irgendwo muss auch das Geld herkommen, und dafür brauchen wir größere Reichweiten. Vielleicht ist das Verständnis dafür noch nicht bei jedem da", sagte Denk und gab den Teams im Peloton eine Mitschuld: "Für mich war es nicht schmerzhaft, die Kameras dabei zu haben, aber vielleicht ist der Radsport da noch nicht ganz so weit. Ich habe von vielen anderen Teams gehört, dass man es nicht so cool fand."
P.Serra--PC