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NBA: Orlando und Oklahoma feiern Krimi-Siege
Noch immer ohne die Basketball-Weltmeister Franz und Moritz Wagner hat Orlando Magic in der NBA einen Krimi-Sieg eingefahren. Bei den Brooklyn Nets gewann das Team aus dem Bundesstaat Florida mit 104:103 nach Verlängerung. Während die Wagner-Brüder weiterhin verletzt fehlten, stand Europameister Tristan da Silva in der Starting Five und legte 14 Punkte auf.
Bemerkenswert: Orlando führte im Schlussviertel bereits mit 82:64, ehe Brooklyn noch ausglich und die Overtime erzwang. Dort sicherte Magic-Topscorer Paolo Banchero (30 Punkte) seinem Team den Sieg mit einem verwandelten Dreier in der letzten Sekunde.
Seit nun zwölf Spielen wechseln sich bei Orlando stets Sieg und Niederlage ab. Mit einer Bilanz von 21:17 liegt die Mannschaft von Trainer Jamahl Mosley knapp innerhalb der direkten Play-off-Ränge auf Platz sechs im Osten.
Franz (Knöchelverstauchung) und Moritz Wagner (Kreuzbandriss) warten weiterhin auf ihr Comeback, das vor Orlandos Gastspiel in Berlin gegen die Memphis Grizzlies am 15. Januar mit Spannung erwartet wird. Vor dem Trip in die Heimatstadt der Wagners trifft ihr Team noch auf die Philadelphia 76ers (Samstag, 1.00 Uhr) und die New Orleans Pelicans (Sonntag, 21.00 Uhr).
Eine Niederlage gab es dagegen für Maxi Kleber und seine Los Angeles Lakers. Nach zuletzt drei Siegen verloren die Lakers 91:107 bei den San Antonio Spurs. Auch 38 Punkte und ein Triple-Double (je zehn Rebounds und Assists) von Superstar Luka Doncic konnten die Pleite nicht abwenden. Der Würzburger Kleber kam in zwölf Minuten Einsatzzeit auf einen Zähler, LeBron James spielte nicht.
Oklahoma City Thunder wendete unterdessen den nächsten Rückschlag nach zwei Niederlagen gerade noch ab. Der Titelverteidiger, der weiterhin ohne den verletzten Isaiah Hartenstein (Wadenzerrung) antrat, siegte dank Topstar Shai Gilgeous-Alexander 129:125 nach Verlängerung gegen die Utah Jazz. Drei Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit lag Oklahoma zurück, ehe der MVP der vergangenen Saison zum Ausgleich traf. In der Verlängerung legte Gilgeous-Alexander neun weitere Punkte nach.
"Wir haben einfach versucht, im Moment zu bleiben und alles zu tun, um den Sieg zu holen", sagte der 25-Jährige nach der Partie: "Es wird nicht immer schön sein, aber wir müssen viel besser spielen. Wir lernen lieber aus einem Sieg als aus einer Niederlage." Die Thunder führen die Western Conference mit einer Bilanz von 31:7 souverän an.
Die New York Knicks beendeten ihre Negativserie von vier Pleiten mit einem 123:111 gegen die Clippers. Ariel Hukporti kam nur eine Minute zum Einsatz, der deutsche Center sicherte zwei Rebounds. Als Zweiter der Eastern Conference liegt New York voll auf Play-off-Kurs.
S.Pimentel--PC