-
Schah-Witwe: Tod Chameneis "nicht automatisch" Ende des Systems im Iran
-
Israel startet "groß angelegte Angriffswelle" auf Teheran - Iran droht mit weiteren Attacken
-
"Fairer Tausch": Selenskyj bietet Golfstaaten Drohnenabwehr gegen Luftabwehrraketen an
-
Druschba-Pipeline: Von der Leyen telefoniert mit Selenskyj
-
Merz beginnt Treffen mit Trump im Oval Office - Gespräche über Iran
-
Schwerer Vorwurf: Rüdiger "wollte mir das Gesicht einschlagen"
-
Merz am Weißen Haus eingetroffen
-
Verwandtenaffäre: AfD-Fraktion schließt Jan Wenzel Schmidt aus
-
Lange Haftstrafen für Eltern wegen Tods von pflegebedürftiger Tochter in Hessen
-
DFL künftig "Bundesliga" - neue Liga und Kaderkostenregel
-
Kreuzbandriss: Brasilianer Rodrygo verpasst die WM
-
Boykott: Paralympics-Eröffnungsfeier ohne deutsche Sportler
-
Gewaltverbrechen an 35-Jährigem: Jugendstrafe wegen Mordes in Schleswig-Holstein
-
Erst er, dann sie: Brigitte Macron trägt wegen Augenproblems Sonnenbrille
-
Erste Urlauber reisen aus der Golfregion zurück nach Deutschland
-
Erster Evakuierungsflug der Bundesregierung startet am Mittwoch
-
Israel weitet Offensive gegen Hisbollah im Libanon aus
-
Spritpreisanstieg: Kritik an Öl-Konzernen und Rufe nach Markteingriff
-
Iranische Medien: Gebäude des iranischen Expertenrats bei Angriff getroffen
-
Landtagswahl im Saarland findet am 18. April 2027 statt
-
Stadtbäume können im Sommer mehr CO2 aufnehmen als Autos ausstoßen
-
Exfreundin vor Wohnung in Berlin erstochen: Bundesgerichtshof bestätigt Mordurteil
-
Skandal um vermeintlichen Missbrauch: Angebliche Kronzeugin in Niedersachsen angeklagt
-
Trump: "Zu spät" für Gespräche mit dem Iran
-
Vor Treffen mit Trump: Merz berät in Washington mit Wirtschaftsvertretern
-
"Rekordprofite" für Energiekonzerne: Linken-Chefin fordert Übergewinnsteuer
-
Wehrbeauftragter: Bundeswehr mit mehr Personal gegen unsichere Weltlage wappnen
-
Verbände fordern sozial gerechtes Klimaschutzprogramm von Bundesregierung
-
Hjulmand spürt keinen Druck: "Denke nie darüber nach"
-
Foto mit Koffern aus Holocaust-Ausstellung: Vizepräsidentin von Bremer Bürgerschaft tritt zurück
-
Wegen Iran-Kriegs: Tausende Flugreisende sitzen auf Bali fest
-
Iran-Krieg: USA ziehen Botschaftspersonal aus sechs Staaten im Nahen Osten ab
-
Wehrbeauftragter Otte fordert bessere Ausstattung der Bundeswehr
-
Vierter Kriegstag: Preise für Öl und Gas steigen weiter stark - Börsen im Minus
-
Urteil in Koblenz: Kein Schmerzensgeld nach Sturz auf historischem Kopfsteinpflaster
-
Sorge vor Extremisten in Staatsdienst: Bremen verschärft Einstellungsverfahren
-
Bodenschätze: Norwegisches Vorkommen an Seltenen Erden deutlich größer als gedacht
-
Frankreich will atomare Abschreckung allein finanzieren
-
ADAC: Spritpreise seit Montag erneut stark gestiegen
-
Nationalspielerin Hoffmann wechselt nach Wolfsburg
-
Studie: Rund ein Drittel der EU-Bürger in Deutschland denkt an Abwanderung
-
Peking stimmt für Entlassung von drei Generälen aus wichtigem Beratungsgremium
-
Israelische Armee kündigt Schaffung einer "Pufferzone" im Libanon an
-
Asylanträge in der EU 2025 um 19 Prozent gesunken - Sorge mit Blick auf den Iran
-
Medizinische Fachangestellte beliebtester Ausbildungsberuf bei Frauen
-
Israelische Armee: Präsidialamt und Gebäude von Sicherheitsrat in Teheran getroffen
-
Israel will im Libanon vorrücken und greift Beirut an - Hisbollah antwortet mit Drohnen
-
Paris will schutzbedürftige Franzosen aus Golfregion ausfliegen
-
Fast 200 Para-Athleten fordern Verbesserung der Förderung
-
Vierter Kriegstag: Preise für Öl und Gas steigen weiter - Börsen im Minus
Boykott: Paralympics-Eröffnungsfeier ohne deutsche Sportler
Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) wird aus Protest gegen die Zulassung von Sportlern aus Russland und Belarus den Einmarsch der Nationen bei der Eröffnungsfeier der Paralympics boykottieren. Wie der Verband mitteilte, werde das Team D keine Sportler und Offizielle ins Amphitheater von Verona entsenden. Diese Entscheidung diene "sowohl der Konzentration auf die bevorstehenden Wettkämpfe als auch dem Anliegen, die solidarische Haltung gegenüber der ukrainischen Delegation respektvoll zum Ausdruck zu bringen".
Einen kompletten Boykott der Eröffnungsfeier stellt dies allerdings nicht da. An den im Vorfeld an den verschiedenen Austragungsorten aufgezeichneten Aufnahmen, die während der Zeremonie im Stadion und Fernsehbild eingeblendet werden, werde das Team Deutschland Paralympics "wie vorgesehen teilnehmen". Mit diesen Maßnahmen verbindet die deutsche Mannschaft "sportliche Fokussierung mit einer eindeutig wertebasierten Position", heißt es in der Pressemitteilung weiter.
Für den DBS habe die Perspektive "seiner Athletinnen und Athleten höchste Priorität. Ihre Einschätzungen sowie ihre Verantwortung gegenüber dem sportlichen Wettbewerb und den Werten der Paralympischen Bewegung wurden umfassend in die Entscheidungsfindung einbezogen." Zuletzt hatte der Verbandspräsident noch einen Boykott abgelehnt. Davon halte er "nichts", hatte Hans-Jörg Michels dem SID gesagt: "Das hat man in der Vergangenheit gesehen, dass das im Grunde genommen nichts bringt für den Sport."
Doch nun folgte die Kehrtwende samt harscher Kritik am Internationalen Paralympischen Komitee (IPC). "Der Beschluss der IPC-Generalversammlung im September 2025 und das Urteil des CAS beinhalteten ausdrücklich keine Verpflichtung, Startplätze an diese Nationen zu vergeben", schrieb der DBS: "Die Entscheidung des IPC fordert die Paralympische Bewegung in besonderem Maße heraus." Das IPC hatte im Februar sechs Wildcards an russische Sportlerinnen und Sportler vergeben, die nun unter eigener Flagge starten. Auch Belarus bekam vier Startplätze.
"Angesichts der aktuellen Entwicklungen ist es umso wichtiger, den Kern der Paralympischen Idee zu bewahren: faire Wettkämpfe in einem friedlichen Umfeld, in dem Athletinnen und Athleten aus aller Welt ihre Leistungen und persönlichen Geschichten präsentieren können", betonte der DBS: "Gerade in herausfordernden Zeiten bleibt es unsere gemeinsame Aufgabe, die Paralympischen Werte sichtbar zu leben und die Integrität des Sports entschlossen zu schützen."
Neben der Ukraine hatten zuvor bereits andere Nationen wie Estland, Finnland, Lettland, Litauen, Polen, Niederlande und Tschechien einen Boykott der Eröffnungsfeier angekündigt.
T.Resende--PC