-
Sabotage an Korvetten in Hamburg: Ermittlungen gegen Verdächtige eingestellt
-
Straße von Hormus bleibt blockiert: Ölpreise wieder kräftig gestiegen
-
Bereits mehr als 2000 Tote durch Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo
-
Quallenplage zwingt EDF in Frankreich zur Abschaltung von drei Akw-Blöcken
-
Portal: Jedes dritte Einfamilienhaus in Metropolen kostet über eine Million Euro
-
Vor Wahl in Sachsen-Anhalt: Kulturinstitutionen starten Kampagne für Vielfalt
-
UNO meldet verstärkte Luftangriffe der Militärjunta auf Zivilisten in Myanmar
-
Kolumbianer suchen nach stärkstem Beben seit einem Jahrzehnt nach Verschütteten
-
US-Medien: Trump wechselte nach Nato-Gipfel heimlich das Flugzeug in Catering-Fahrzeug
-
CL-Quali: Wolfsburg gegen Inter, Eintracht gegen PSG
-
Auch im Westen wieder heißer: Hitze in Frankreich breitet sich wieder aus
-
Schulze fordert stärkere Einbeziehung der Bundeswehr bei Drohnenabwehr
-
Swiss Re: Schäden durch Naturkatastrophen gesunken - aber das Risiko steigt
-
Folgen der Trockenheit: Flusspegel sinken weiter - Rheinpegel in Koblenz einstellig
-
Straße von Hormus bleibt blockiert: Preis für Nordseeöl wieder über 90 Dollar
-
Syriens Ex-Machthaber Baschar al-Assad in Abwesenheit zum Tode verurteilt
-
Ungarns Parlament stimmt über Orban-Kritiker Baka als neues Staatsoberhaupt ab
-
Nächster Rückschlag: Zagadou fehlt Stuttgart wochenlang
-
Hitze und Dürre: Neuer Höchststand bei Ausfällen in französischen Akw
-
Selenskyj: Russland greift Ukraine mit nordkoreanischen Raketen an - Neun Tote
-
Grüne offen für Hitzeschutz als Gemeinschaftsaufgabe von Bund und Ländern
-
Fast 224 Millionen Übernachtungen: Neuer Rekord für Deutschlands Tourismusbranche
-
Zahl der Opfer nach schwerem Erdbeben in Kolumbien auf mindestens 132 gestiegen
-
Essstörungen: Klinikbehandlungen von Mädchen binnen 20 Jahren verdoppelt
-
Banaszak wirft Regierung "Realitätsverweigerung" bei Klimaschutz vor
-
Niedersachsen: Feuerwehr rettet entkräftetes Reh aus Pool
-
Straße von Hormus bleibt blockiert: Ölpreise steigen deutlich
-
"Keine Playstation": UEFA will zum VAR-Ursprung zurück
-
Mindestens neun Tote und dutzende Verletzte bei neuen russischen Angriffen auf Ukraine
-
Trump: Entmachtung von Infantino wäre "schrecklicher Fehler"
-
Niedrigwasser: Institut für deutsche Wirtschaft erwartet Produktionskürzungen
-
Varfolomeev: Mit der Schildkröte vom Papa zu WM-Gold?
-
"Attacke und Vollgas": Lückenkemper schaltet auf Angriff
-
Polanski von Wucht der Kritik "verwundert"
-
"Aktie wird steigen": Matthäus rät BVB zu El Mala
-
Bremm kämpft sich zu Silber: "Kein Zufall"
-
Als Ersatz zu EM-Bronze: Jahn "super happy"
-
Trump: Entmachtung von Infantino wäre ein "schrecklicher Fehler"
-
Hohe Spritpreise: Immer mehr Autofahrer steigen aufs E-Auto um
-
Kolumbien von stärkstem Beben seit einem Jahrzehnt erschüttert - Mehr als hundert Tote
-
Hitzetage in Deutschland: Handel fordert Maßnahmen zur Abkühlung der Innenstädte
-
Zeitung: Trump wechselte nach Nato-Gipfel heimlich das Flugzeug
-
Korruptionsverfahren gegen indischen Magnaten Adani in USA eingestellt
-
Behörden: Fünf Tote und 20 Verletze bei russischem Angriff auf Saporischschja
-
ePropelled baut seine Produktionsflächen mit 60 Millionen $ an Fördermitteln der US-Regierung aus, um die Lieferkette für Drohnenantriebe in den USA zu stärken
-
NeuralCloud, eine Tochtergesellschaft von AI/ML Innovations, erhält die Zertifizierung nach ISO 13485:2016 (MDSAP)
-
Kompass für die Grundschule
-
CRYMBL startet: Vertrauliche Daten sicher teilen
-
RollerAds bringt eine Full-Cycle-Werbeplattform auf den Markt, die Traffic, Angebote und Monetarisierung in einem Arbeitsbereich vereint
-
Rufe nach Aufnahme von Hitzeschutz als Gemeinschaftsaufgabe in die Verfassung
Vorwürfe gegen Mario Voigt: Hochschule bestätigt Entzug von Doktortitel
Die Technische Universität Chemnitz hält an ihrer Entscheidung fest, Thüringens Ministerpräsidenten Mario Voigt (CDU) den Doktortitel zu entziehen. Ein dagegen eingelegter Widerspruch sei nach Überprüfung des ursprünglichen Verwaltungsakts vom zuständigen Fakultätsrat per Beschluss zurückgewiesen worden, teilte die sächsische Hochschule am Dienstag auf Anfrage mit. Zuvor hatte der "Stern" über den Vorgang berichtet.
Voigt hatte alle Vorwürfe bereits bei Bekanntwerden des Titelentzugs im Januar als "nicht nachvollziehbar" bezeichnet und als Privatmensch eine Klage vor dem zuständigen Verwaltungsgericht angekündigt. Nach früheren Angaben seines Anwalts wird behauptet, Voigt habe in seiner Doktorarbeit von ihm zitierte Quellen nicht im Original ausgewertet, sondern blind aus Sekundärliteratur übernommen. Voigt erklärte, der "wissenschaftliche Kern" seiner vor bald 20 Jahre eingereichten Arbeit sei unstrittig.
Ein selbsternannter "Plagiatsjäger", der bereits mit Vorwürfen gegen mehrere Politiker für Schlagzeilen sorgte, hatte im Sommer 2024 die Vorwürfe gegen Voigt erhoben. Dieser war damals noch Spitzenkandidat der CDU für die wenig später stattfindende Thüringer Landtagswahl. In dessen Doktorarbeit geht es um Präsidentschaftswahlkämpfe in den USA.
Die oppositionelle AfD, die vom Landesverfassungsschutz von Thüringen als gesichert rechtsextremistisch eingestuft wird, nutzt die Vorwürfe für Rücktrittsforderungen. Im Februar gab es auf ihr Betreiben hin ein konstruktives Misstrauensvotum gegen Voigt im Landtag, das allerdings scheiterte. Am Dienstag forderte AfD-Landes- und Landtagsfraktionschef Björn Höcke erneut den Rücktritt des Thüringer Ministerpräsidenten.
Laut Hochschule beschloss der Fakultätsrat am 15. Juli nach nochmaliger Prüfung des Titelentzugs auf "Rechtmäßigkeit und Zweckmäßigkeit", an der Entscheidung festzuhalten. Dies sei in einem Schreiben vom 17. Juli geschehen. Die von Voigt beauftragte Anwaltskanzlei wurde vom "Stern" mit den Worten zitiert, das Ergebnis sei nach dem bisherigen Verlauf des Verfahrens "nicht überraschend" und werfe "erhebliche rechtliche Fragen" auf. Eine Klage gegen die Hochschule werde derzeit vorbereitet.
bro/hex
Hintergrund des AfD-Antrags war der Entzug des Doktortitels von Voigt durch die Technische Universität Chemnitz.
Seinem Anwalt zufolge wird behauptet, Voigt habe in seiner Doktorarbeit von ihm zitierte Quellen nicht im Original ausgewertet, sondern blind aus Sekundärliteratur übernommen. Ein selbsternannter "Plagiatsjäger", der bereits mit Vorwürfen gegen mehrere deutsche Politiker für Schlagzeilen sorgte, hatte 2024 entsprechende Vorwürfe erhoben.
Voigt hält die Entscheidung der Universität für "nicht nachvollziehbar" und kündigte dagegen Klage vor dem zuständigen Verwaltungsgericht an. "Ich halte die Entscheidung der TU Chemnitz für falsch, deshalb gehe ich als Privatperson dagegen vor", sagte er in der Landtagsdebatte zum konstruktiven Misstrauensvotum.
Der "wissenschaftliche Kern" seiner Arbeit sei unstrittig, bekräftigte Voigt. Weiter wolle er sich aber nun nicht öffentlich äußern, um nicht den Eindruck zu erwecken, Druck auf das von ihm eingeschaltete Verwaltungsgericht zu machen. Dieses werde nun seine Arbeit machen.
H.Silva--PC