-
Bemühungen um Ende von Iran-Krieg offenbar weiter fruchtlos - Irans Außenminister bei Putin
-
Weiter Ringen um Haushalt - Union gegen zusätzliche Ausnahme von Schuldenbremse
-
Trampelpfad über Gleise genutzt: Frau in Brandenburg von Zug erfasst und getötet
-
Patientinnen vergewaltigt: Krankenpfleger zu mehr als zwölf Jahren Haft verurteilt
-
Grüne werfen Merz nach einem Jahr Schwarz-Rot Planlosigkeit vor
-
Prozess gegen mutmaßlichen Mitarbeiter von syrischem Geheimdienst in Koblenz begonnen
-
Umsturzpläne: BGH bestätigt Haftstrafen für Anführer von Kaiserreichsgruppe
-
Überfall auf Rüstungsfirma in Ulm: Prozess gegen fünf Angeklagte begonnen
-
Polizeihund beißt Neunjährigen in Nordrhein-Westfalen
-
Fast 700 Kilogramm Kokain in Container mit Holzpellets in Hamburg beschlagnahmt
-
Auswärtiges Amt nennt Einbestellung deutschen Botschafters in Moskau "haltlose Maßnahme"
-
Automesse in Peking: WeRide und Lenovo arbeiten bei Robotaxis zusammen
-
Prozess wegen Anschlagsplänen in Berlin - 23-jähriger Syrer legt Geständnis ab
-
Ecstasy in Champagner: Angeklagter in bayerischem Weiden freigesprochen
-
Nach Schüssen bei Korrespondenten-Dinner mit Trump: Angreifer soll formell beschuldigt werden
-
Kolumbien beschwört bei Konferenz zum Ausstieg aus fossilen Energien neue Allianzen
-
Hund beißt Fünfjährigen in Nordrhein-Westfalen in Kopf
-
Urteil: Kontrolle an deutscher Grenze zu Luxemburg rechtswidrig
-
EU-Kommissionschefin wirbt erneut für Mini-Atomkraftwerke
-
PSG mit Vitinha und Hakimi
-
Doping-Experte Sörgel über Sawe: "Keine Zweifel angebracht"
-
FDP Hessen spricht sich für Kubicki als neuen Parteichef aus
-
Maifeiertag: ADAC warnt vor Staus an verlängertem Wochenende
-
Wadephul setzt im Ringen um Aufhebung der Hormus-Blockade auf UN-Sicherheitsrat
-
Paketbote springt auf Flucht vor Hunden auf Porsche: Keine Haftung für Schäden
-
Nach Talfahrt der Club-Frauen: Bauer folgt auf Oostendorp
-
Deutschlands Botschafter in Moskau einbestellt
-
Umfrage: Drängler größtes Ärgernis auf deutschen Straßen
-
Wichtiger Senator gibt Blockade von Trumps Fed-Kandidaten Warsh auf
-
Eichhörnchen ist Gartentier des Jahres 2026
-
Grüne verteidigen Einladung an CDU-Politikerin Kramp-Karrenbauer
-
Waldrama vor Insel Poel: Spezialschute für Transport erreicht Ostsee
-
Unionspolitiker fordern Änderungen bei Gesundheitsreform von Warken
-
Unionspolitiker fordern Änderungeb bei Gesundheitsreform von Warken
-
Entscheidende Verhandlungen über Kernstück von internationalem Pandemie-Abkommen
-
KKH-Umfrage: Schon jedes vierte Grundschulkind fühlt sich gestresst
-
Nordrhein-Westfalen: Unbekannte stehlen mehrere hundert Fernseher aus Lastwagen
-
Zahl deutscher Rüstungsunternehmen seit Ukraine-Krieg verdoppelt
-
Immer weniger Bürgergeld-Empfänger schaffen Sprung von Minijob in reguläre Jobs
-
Lenz sieht europäischen Fußball "finanziell auf einem Irrweg"
-
Klöckner fordert mehr Respekt für parlamentarische Beratungen
-
Studie: Zwölf-Uhr-Tankregel bringt Mineralölkonzernen zusätzliche Gewinne
-
Gewässerverunreinigung in Nordsee festgestellt - verdächtiger Tanker ermittelt
-
Bühnentechniker stirbt bei Aufbauarbeiten vor Shakira-Großkonzert in Rio
-
Etat 2027: Unionspolitiker fordern Klingbeil zu Spar-Bereitschaft auf
-
Statistik: Jedes sechste Todesopfer im Straßenverkehr ist Fahrradfahrer
-
Zwei 19-Jährige sterben bei Unfall in Niedersachsen - 22-Jähriger in Lebensgefahr
-
Iran-Krieg: Verbraucherstimmung in Deutschland sinkt weiter
-
WDR-Umfrage: 81 Prozent der Deutschen halten Wohlstand für ungerecht verteilt
-
Putin empfängt Irans Außenminister - Teheran legt den USA offenbar neuen Vorschlag vor
Kolumbien beschwört bei Konferenz zum Ausstieg aus fossilen Energien neue Allianzen
Anlässlich der ersten internationalen Konferenz zum Ausstieg aus den fossilen Energien hat das Gastgeberland Kolumbien zu neuen Allianzen aufgerufen. Länder, die Willens seien, den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen zu beschleunigen, stellten "eine neue Macht" dar, sagte die kolumbianische Umweltministerin Irene Vélez Torres der Nachrichtenagentur AFP. Sie äußerte sich kurz bevor Regierungsvertreter aus mehr als 50 Ländern ab Dienstag zu zweitägigen Gesprächen in der kolumbianischen Hafenstadt Santa Marta zusammenkommen.
Bei der von Kolumbien ausgerichteten Konferenz tauschten sich bereits seit Freitag Vertreter der Zivilgesellschaft über den Ausstieg aus fossilen Energien unter dem Eindruck der gegenwärtigen Ölkrise aus. Ab Dienstag findet die Konferenz dann auf Ebene hochrangiger Regierungsvertreter statt. Die Bundesregierung wird von Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth vertreten.
Konkret geht es darum, wie eine globale Transformation weg von den klimaschädlichen Energieträgern Kohle, Erdöl und Erdgas gelingen kann. Zu den Teilnehmerstaaten gehören Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländer, von denen viele selbst Kohle, Öl oder Gas fördern. Die größten Treibhausgasemittenten, darunter die USA, China und Russland, nehmen jedoch nicht teil.
Umweltministerin Torres sieht die Abwesenheit der größten Emittenten nicht zwingend als Nachteil: Bei den vergangenen Weltklimakonferenzen seien sie es gewesen, "die auf ein Veto gedrängt haben, um jede Diskussion über die Notwendigkeit eines Ausstiegs aus fossilen Brennstoffen zu verhindern". Die bei der Konferenz vertretenen Staaten machten jedoch "fast 50 Prozent der Weltbevölkerung aus, darunter Verbraucherländer, Erzeugerländer und gefährdete Länder des globalen Südens und Nordens", erklärte Torres. "In diesem Sinne sind wir heute eine neue Macht."
Die Konferenz-Ausrichter Kolumbien und Niederlande wollen explizit Staaten miteinander vernetzen, die beim Klimaschutz vorangehen wollen. Die Initiative ist auch eine Reaktion auf die oftmals langwierigen und zähen Verhandlungen auf UN-Ebene, bei denen die mehr als 190 Mitgliedstaaten einen Konsens finden müssen. "Die COPs haben ihre Dialogfähigkeit unter Beweis gestellt – aber auch ihre Grenzen", erklärte Torres. "Wir brauchen neue Bündnisse, neue Allianzen."
Ein Hauptziel der Konferenz sei die Einrichtung eines ersten wissenschaftlichen Gremiums, das sich der Energiewende widmet. Ein solches Gremium könne fortan Städte, Regionen, Länder und Bündnisse "bei der Entwicklung von Fahrplänen für ihre eigene Energiewende beraten". Zudem solle insbesondere die Stimme der Zivilgesellschaft verstärktes Gewicht erhalten.
L.Henrique--PC