-
Filmstars wenden sich in offenem Brief gegen Warner-Bros.-Übernahme durch Paramount
-
Zahl der in Deutschland an Folgen von Zeckenstich gestorbenen Menschen steigt
-
Importabhängigkeit bei Seltenen Erden aus China etwas zurückgegangen
-
Merz empfängt Selenskyj zu deutsch-ukrainischen Konsultationen
-
Kretschmer kritisiert Koalitionsbeschlüsse scharf: 1000-Euro-Entlastung "Hohn"
-
Spritpreiskrise: 51 Prozent der Deutschen für zeitlich begrenztes Tempolimit
-
Kabelschaden legt Gelsenkirchener Hauptbahnhof lahm - Polizei prüft Sabotage
-
Chinas Exporte schwächeln - Importe wegen hoher Energiepreise im März gestiegen
-
Prinz Harry und Meghan in Australien - Erster Besuch seit Bruch mit Königshaus
-
Kurz vor Playoff-Start: Draisaitl zurück auf dem Eis
-
Russischer Außenminister zu Gesprächen über Iran-Krieg in China
-
Kanada: Partei von Premier Carney sichert sich in Nachwahlen Mehrheit im Parlament
-
Teheran: US-Teilblockade der Straße von Hormus verletzt Souveränität des Iran
-
WNBA-Draft: Bühner als Nummer 17 nach Portland
-
Staatsmedien: Nordkorea feuert Raketen von Marinezerstörer ab
-
Gwinn über WM-Quali: "Die eigene Identität stärken"
-
Reiter erwartet "steinigen" Weg zurück an die Weltspitze
-
Figo schwärmt von Olise: "Ich liebe ihn"
-
US-Vize Vance: Vatikan sollte sich "auf moralische Fragen beschränken"
-
Grüne für mehr Ukraine-Unterstützung: "Merz ist der neue Scholz"
-
Minister Wildberger will Einsatz von Microsoft in Verwaltung verringern
-
Vor Sudan-Konferenz: Merz empfängt Chef der Kommission der Afrikanischen Union
-
Israel und Libanon wollen in Washington verhandeln
-
Vorläufiges Ergebnis: Regierungskandidat Wadagni gewinnt Präsidentenwahl in Benin
-
Hausärzte warnen vor Zweckentfremdung der Tabaksteuer
-
US-Vize Vance: Teheran ist in Friedensverhandlungen am Zug
-
US-Vize Vance: "Traurig" über Wahlniederlage von Orban
-
IEA-Chef: April könnte für Weltwirtschaft schwieriger werden als März
-
Kongressabgeordneter der Demokraten tritt wegen Vergewaltigungsvorwürfen zurück
-
Nach Putsch-Prozess geflohen: Brasiliens Ex-Geheimdienstchef in den USA festgenommen
-
Doppelpack Okafor: ManUnited verliert gegen Farkes Leeds
-
US-Teilblockade der Straße von Hormus: Trump droht mit Zerstörung iranischer Boote
-
Merz ruft Netanjahu zu Beendigung der Angriffe im Südlibanon und zu Friedensgesprächen auf
-
Frau von Spaniens Regierungschef Sánchez wegen Korruptionsvorwürfen angeklagt
-
Guter Start auf Sand: Siegemund im Achtelfinale von Stuttgart
-
Nach scharfer Kritik: Trump löscht KI-Bild von sich als Jesus
-
SCANDIC COIN — цифровая валюта в рамках закрытой экосистемы
-
ATP-Turnier in München: Hanfmann bereits ausgeschieden
-
SCANDIC COIN, digitale Währung innerhalb eines geschlossenen ECO-Systems
-
Flugbegleitergewerkschaft will Lufthansa Mittwoch und Donnerstag bestreiken
-
Epstein-Skandal: Trump-Klage gegen "Wall Street Journal" vorerst gestoppt
-
Deutschland und Südafrika unterzeichnen Aktionsplan für engere Partnerschaft
-
Papst zeigt sich unbeeindruckt von Trump-Kritik und verteidigt Friedensappell
-
Nach Organisationsproblemen: Wahllokale in Peru öffnen teilweise nochmals
-
Wück: Beförderung von Eta ein "positives Signal"
-
US-Teilblockade der Straße von Hormus beginnt: Trump droht iranischen Schnellbooten
-
Familienvater erstickt Ehefrau: Lebenslage Haft wegen Mordes in Düsseldorf
-
Haftung bei Brand durch Fahrradakku: Keine Kontrollpflicht nach leichtem Sturz
-
UN-Schifffahrtsorganisation: Jegliche Blockaden der Straße von Hormus illegal
-
Russland zieht fast gesamtes Personal aus Akw Buschehr im Iran ab
Argentiniens Parlament billigt Rückzahlungsabkommen mit dem IWF endgültig
Argentiniens Parlament hat ein umstrittenes Schuldenrückzahlungsabkommen mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) endgültig gebilligt. Nach dem Abgeordnetenhaus stimmte am Donnerstag auch der Senat in Buenos Aires (Ortszeit) dem Abkommen zur Rückzahlung von 45 Milliarden Dollar (40,7 Milliarden Euro) an den IWF zu. Das Rekord-Darlehen hatte die Regierung des damaligen liberalen Staatschefs Mauricio Macri 2018 aufgenommen.
56 Senatoren stimmten für die Vereinbarung, 13 dagegen und drei enthielten sich. Staatschef Alberto Fernández, der im Parlament keine absolute Mehrheit hat, bedankte sich für die Zustimmung. Damit blicke Argentinien nun auf einen "sehr freien Horizont", erklärte er. Wirtschaftsminister Martín Guzmán betonte, anders als bei allen früheren Abkommen mit dem IWF würden dieses Mal keine Arbeiter oder Rentner dadurch belastet.
Vor dem Senatsgebäude demonstrierten einige hundert Menschen gegen die Vereinbarung. Sie folgten damit dem Aufruf von Gewerkschaften und linksgerichteten Organisationen.
Vorige Woche hatte das Abgeordnetenhaus mit einer breiten Mehrheit über die Parteigrenzen hinweg für das Rückzahlungsabkommen gestimmt. Auf den Straßen von Buenos Aires brachten allerdings mehrere tausend Menschen ihre Ablehnung der Vereinbarung zum Ausdruck.
Argentinien blickt auf eine längere Rezessionsphase zurück, die zum Teil mit der Corona-Pandemie zusammenhing. Im vergangenen Jahr nahm das Wirtschaftsleben hingegen wieder an Fahrt auf - mit 10,3 Prozent Wachstum in den ersten elf Monaten. Allerdings war die Inflationsrate mit mehr als 50 Prozent extrem hoch, für 2022 wird eine Inflation von 33 Prozent erwartet. 40 Prozent der Bevölkerung Argentiniens leben in Armut.
Das neue Abkommen mit dem IWF sieht die Rückzahlung eines 2018 gewährten Kredits vor. Argentinien hat dabei zur Auflage, sein Haushaltsdefizit von drei Prozent im Jahr 2021 allmählich auf 0,9 Prozent im Jahr 2024 zu drosseln. Nach Angaben der Mitte-links-Regierung sollen Sozialleistungen und Wirtschaftswachstum davon nicht betroffen sein. Der IWF will die Konsolidierungsfortschritt regelmäßig prüfen.
Die Rückzahlung des Darlehens beginnt außerdem erst nach einer vierjährigen Gnadenfrist im Jahr 2026. Sie soll bis 2034 abgeschlossen sein. Allerdings könnten die Auswirkungen des Ukraine-Krise auf die Weltwirtschaft die Umsetzung der IWF-Vorgaben erschweren.
A.P.Maia--PC