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Gwinn über WM-Quali: "Die eigene Identität stärken"
Aus Sicht von Kapitänin Giulia Gwinn sind die Spiele der WM-Qualifikation auch bedeutsam für die Entwicklung des Fußball-Nationalteams. "Diese Erfahrungen sind wertvoll, um auf unserem Weg den nächsten Schritt zu gehen. Die WM 2027 ist nicht mehr so weit weg", sagte die Abwehrspielerin von Bayern München im RND-Interview: "Also ist die Phase in der Qualifikation jetzt wichtig, um die eigene Identität, das eigene Selbstverständnis zu stärken."
Dass sich unter Bundestrainer Christian Wück zunehmend junge Spielerinnen wie Franziska Kett oder Carlotta Wamser aufdrängen, sei zum einen "eine gute Nachricht für unsere Nachwuchsarbeit", sagte die 26-Jährige: "Dann ist es ein großer Vorteil unseres Teams, dass wir diese Spielerinnen schnell integrieren und ihnen Freiheiten geben, bei uns ungehemmt aufdribbeln zu können."
Das DFB-Team bekommt es auf dem Weg zur WM 2027 in Brasilien am Dienstag (18.15 Uhr/ZDF) in Nürnberg und am Samstag (18.00 Uhr/sportschau.de) in Ried mit den noch punktlosen Österreicherinnen zu tun. Mit der Optimalausbeute von sechs Zählern führt die deutsche Auswahl die Gruppe A4 an, zum Auftakt waren Anfang März zwei klare Erfolge gegen Slowenien und in Norwegen (5:0/4:0) gelungen. Nur die Gruppensieger lösen Direkttickets für die Endrunde.
F.Ferraz--PC