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Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) will klimafreundliche Technologien wie die Wasserstofftechnik in Europa voranbringen. Um die EU zum ersten klimaneutralen Kontinent zu machen, "brauchen wir grüne Spitzentechnologien 'made in EU', wie beispielsweise beim Thema Wasserstoff", erklärte Habeck anlässlich seines Antrittsbesuchs am Dienstag in Brüssel. Daher wolle er die Zusammenarbeit mit der EU "weiter vertiefen".
Habeck traf am Dienstag in Brüssel mit Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zusammen. Geplant sind zudem Treffen mit den Kommissionsvizepräsidenten Margrethe Vestager, Valdis Dombrovskis und Frans Timmermans sowie mit Energiekommissarin Kadri Simson.
Anfang Januar hatte Habeck im Rahmen eines von ihm vorgeschlagenen Sofortprogramms zur Senkung der CO2-Emissionen einen massiven Ausbau der Wasserstofftechnik in Deutschland gefordert. Gaskraftwerke sollen demnach ab 2035 auf grünen Wasserstoff umgestellt werden können.
Bei den Brüsseler Gesprächen des Wirtschaftsministers dürfte es auch um den Kommissionsvorschlag gehen, Erdgas und Atomenergie unter bestimmten Voraussetzungen als "grüne" Brückentechnologien einzustufen. Die Bundesregierung wehrt sich gegen die Einstufung von Atomkraft als nachhaltige Energiequelle.
Der sogenannte Taxonomie-Beschluss käme einer Empfehlung an Finanzinvestoren gleich, in Atom- und Gasanlagen zu investieren. Die Kommission will ihren endgültigen Vorschlag in Kürze vorlegen.
T.Resende--PC