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USA verschärfen Sanktionen gegen Venezuela: Öltransporte und Maduro-Neffen betroffen
Die USA verschärfen ihre Sanktionen gegen Venezuela. Das US-Finanzministerium erklärte am Donnerstag in Washington, die neuen Strafmaßnahmen richteten sich gegen sechs Schiffsgesellschaften, die venezolanisches Öl transportieren, sowie gegen sechs Öltanker. Überdies werde das Vermögen von drei Neffen des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro in den USA eingefroren. Auf die Sanktionsliste kommt ferner ein Geschäftsmann aus Panama mit Verbindungen zu Maduro.
Die US-Regierung untersagt demnach heimischen Unternehmen und Bürgern Geschäfte mit den drei Neffen von Maduro. Zu ihnen gehören Franqui Francisco Flores de Freitas und Efraín Antonio Campos Flores. Sie waren im Jahr 2017 in New York wegen Kokainhandels zu 18 Jahren Haft verurteilt worden. Der frühere US-Präsident Joe Biden begnadigte die beiden Männer, Flores und Campo kamen daraufhin im Oktober 2022 im Rahmen eines Gefangenenaustauschs mit Venezuela frei.
"Nicolás Maduro und seine kriminellen Komplizen in Venezuela überschwemmen die Vereinigten Staaten mit Drogen, die das amerikanische Volk vergiften", erklärte US-Finanzminister Scott Bessent. "Diese Sanktionen machen den gescheiterten Versuch der Biden-Regierung zunichte, mit Maduro einen Deal zu schließen."
Die neuen Sanktionen folgen auf die Einnahme eines Öltankers vor der Küste Venezuelas. Die USA hatten das Schiff "Skipper" am Mittwoch mit Soldaten unter ihre Kontrolle gebracht und den Tanker sowie das Rohöl beschlagnahmt. Venezuela warf den Vereinigten Staaten "Diebstahl" vor sowie einen "Akt internationaler Piraterie".
Der Tanker ist nach US-Angaben Teil der sogenannten Schattenflotte, die weltweit sanktioniertes Öl schmuggelt. Das Schiff war laut Medienberichten seit 2022 mit US-Sanktionen belegt. Bereits in Trumps erster Amtszeit (2017 bis 2021) hatten die USA Sanktionen gegen den Ölsektor Venezuelas verhängt.
V.Fontes--PC