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Tabor vor Olympia: "Wollen unter die besten drei Nationen"
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) verzichtet kurz vor Beginn der Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo auf eine konkrete Medaillenvorgabe. "Die haben alle Athleten für sich alleine. Aber: Wir sind eine Wintersport-Nation – wir wollen unter die besten drei Nationen", sagte Olaf Tabor in Mailand. Der Leistungssport-Vorstand und Chef de Mission der Olympia-Mannschaft hat dabei das Resultat von Peking 2022 im Blick.
Vor vier Jahren hatte das Team D 27 Medaillen gewonnen, zwölf Mal Gold, zehn Mal Silber und fünf Mal Bronze. Hinter Norwegen bedeutete das damals Platz zwei im Medaillenspiegel. Wie in Peking setzt Tabor auch in Italien wieder auf die erfolgreichen Schlitten, der Eiskanal in Cortina soll ein "goldener" werden.
Bei den Spielen geht das größte deutsche Team der Wintersport-Geschichte an den Start, insgesamt 185 Athletinnen und Athleten schickt der DOSB nach Italien. Wer bei der Eröffnungsfeier am Freitag (20 Uhr/ARD und Eurosport) die Fahnen trägt, gibt der Verband am Donnerstag bekannt.
Mit der Resonanz auf die öffentliche Wahl zeigte sich Tabor zufrieden. "Die Wahlbeteiligung war noch einmal höher als in Peking. Wer es auch immer sein wird – es wird ein würdiges Duo sein", sagte Tabor. Vor vier Jahren hatten 120.000 Menschen abgestimmt.
Zur Auswahl standen Eishockey-Star Leon Draisaitl, die siebenmalige Skisprung-Weltmeisterin Katharina Schmid, die Olympiasieger Johannes Rydzek (Nordische Kombination), Laura Nolte (Bob) und Tobias Wendl (Rodel-Doppelsitzer) sowie Snowboard-Hoffnung Ramona Hofmeister. Neben den Stimmen der Olympia-Fans zählt zu 50 Prozent das Votum der Athletinnen und Athleten der deutschen Mannschaft.
P.Queiroz--PC